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Tech Des Tages - 200+ Beiträge


643 replies to this topic

#1 JaidenHaze

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Posted 10 May 2017 - 01:51 PM

Hallo Piloten,

ich möchte euch den Tech des Tages vorstellen. Als kleines Hobbyprojekt gestartet, habe ich für mein Unit-Forum seit einiger Zeit jeden Tag einen Beitrag über Mechs, anderen Tech und Geschichte oder Hintergründe rund um BattleTech fertiggestellt. Jeden Tag gab es einen kleinen Text zum Schmöckern und diese möchte ich nun etwas aufbereitet nun auch hier nach und nach einbringen.

Im Battletech Universum existieren inzwischen fast 600 verschiedene BattleMech Chassis, aber auch 100 ProtoMechs und BattleArmors, mehr als 315 unterschiedliche Fahrzeug-Chassis, über 120 Luft/Raumjäger und fast 140 verschiedene Raumschiffe. Und dann gibt es noch die geschichtlichen Hintergründe, auf die ich gerne hier hier mal mehr, mal weniger ausführlich vorgestellen möchte.

Jeden Tag wird an dieser Stelle ein neues 'Gerät' gezeigt, worüber ihr euch direkt hier unterhalten könnt. Falls ihr gerne eines eurer Lieblingsgeräte vorstellen möchtet, meldet euch einfach kurz und ich werde die nach und nach mit einfließen lassen. Ansonsten viel Spaß beim Lesen und kommentieren!

Übersicht der 220 Artikel

Allgemeine Artikel
Sonderausgabe zum 200ten Tech des Tages Artikel
Wörterbuch - Clanbegriffe
Solaris 7
Solaris 7 - Ställe
Solaris 7 Hersteller: IDC - Innovative Design Concepts
Solaris 7 Hersteller: OmniTech Industries
Solaris 7 Hersteller: Solaris Arms
Solaris 7 Hersteller: VEST - Vining Engineering and Salvage Team

Top-Listen
Top 5 - Die revolutionärsten 35 Tonner
Top 5 - Die fünf MWO Mechs, die wir unbedingt brauchen
Top 5 - IS Chassis mit den höchsten Battle Value
Top 7 - Die sieben MWO Chassis, die unbedingt eine Überarbeitung brauchen

Mechs

AgroMechs
CargoMechs / SalvageMechs
ConstructionMechs
LumberMechs
MiningMechs
SecurityMechs
Spezialisierte IndustrialMechs

Innere Sphäre

20 Tonnen
Flea
Mercury
Porcupine
Wasp

25 Tonnen
Commando
Dung Gung
Koto

30 Tonnen
Copperhead
Falcon
Flashfire
Hussar
Jackal
Malak
Mantis
Osiris
Scarabus
UrbanMech
Valiant

35 Tonnen
Hollander
Longshot
Ostscout
Silver Fox
Toro
Wolfhound

40 Tonnen
Chimera
Cicada
Clint
Daiymo
Tsunami
Volkh
Vulcan
Watchman
Whitworth

45 Tonnen
Beowulf
Bloodhound
Hellspawn
Komodo
Preta
Wyvern

50 Tonnen
Aquagladius
Bombard
Crab
Centurion
Nightsky
Ronin
Uziel

55 Tonnen
Bushwacker
Dervish
Griffin
Hyena SalvageMech
Kintaro
Prowler
Wolverine

60 Tonnen
Anvil
Argus
Champion
Grigori
Lancelot
Merlin
Paladin
Quickdraw

65 Tonnen
Cestus
Crusader
Jinggau
Morpheus
Verfolger

70 Tonnen
Barghest
Caesar
Deva
No Dachi
Shootist

75 Tonnen
Black Knight
Dragon Fire
Falconer
Flashman
Helepolis
Marauder
Onslaught
Thanatos
Toyama

80 Tonnen
Cudgel
Legacy
Thug
Warlord / Battlemaster
Zeus

85 Tonnen
Battlemaster / Warlord
Crockett / Katana
Gunslinger
Sasquatch
Seraph
Stalker

90 Tonnen
Cyclops
Emperor
Juggernaut
Mauler / Daboku / Linesman
Sunder
Viking

95 Tonnen
Albatross
Banshee
Colossus
Hauptmann
Naginata
Nightstar
Sagittaire

100 Tonnen
Annihilator
Archangel
Atlas / Atlas II / Atlas III
Devastator
Grand Titan
Great Turtle
Fafnir
King Crab
Marauder II

Clan

20 Tonnen
Piranha

25 Tonnen
Icestorm
Fire Falcon

30 Tonnen
Hellion
Pack Hunter / Pack Hunter II

35 Tonnen
Cougar
Eyrie

40 Tonnen
Arctic Wolf
Battle Cobra
Pouncer

45 Tonnen
Great Wyrm
Mongrel / Grendel
Shadow Cat

50 Tonnen
Conjurer / Hellhound
Crimson Langur
Hunchback IIC
Ursus / Ursus II

55 Tonnen
Black Lanner
Stooping Hawk

60 Tonnen
Hellfire
Mad Dog / Vulture
Predator
Shadow Cat II
Thresher

65 Tonnen
Arcas
Hellbringer / Loki
Karhu
Linebacker
Loki Mk II / Hel

70 Tonnen
Nova Cat
Grizzly

75 Tonnen
Burrock
Ryoken II
Sphinx
Timber Wolf
Woodsman

80 Tonnen
Gargoyle / Man'o'War
Warhammer IIC

85 Tonnen
Marauder IIC
Warhawk / Masakari

90 Tonnen
Blood Asp
Kingfisher
Mad Cat Mk II

95 Tonnen
Executioner / Gladiator

100 Tonnen
Bane
Dire Wolf / Daishi
Kodiak / Kodiak II
Stone Rhino / Behemoth


Elementare
Clan Elementar
Gladiator
Grey Death Power Armor Anzüge
Kanazuchi
Tornado Power Suit

Fahrzeuge
Alacorn
Axel
Behemoth
Carrier (LRM, SRM, MRM)
Condor
Destrier
Manteuffel
Merkava
Mobile Headquarter
Munitionstransporter
Ontos
Patton und Rommel
Pike Support Tank
Puma (Panzer)
Schreck
SM1 Tank Destroyer
Tyr
Vedette
Vidar


Aerotech

Kriegsschiffe
Aegis
Avatar / Liberator
Cameron
Congress
Conjurer
Nightlord
Potemkin
Vincent Spaceship Corvette

Dropships
Overlord
Union

Luft/Raumjäger
Hammerhead
Jengiz
Kirghiz
Sabutai
Shilone

VTOL
Nightshade

Sonstiges (Technologien und Grundlagen)
BattleMech
Castles Brian / Brian Caches
Celestial Mech Series
Laser - Pulse Laser
Laser - Standardlaser
Rattler Mobile Fortress

Fraktionen
Clan Ghost Bear
Clan Wolf (Gründung bis ca. 3057)
Clan Wolf und Clan Wolf-in-Exile (3057 bis ca. 3100)
ComStar (Gründung bis 1. Mai 3052)
Haus Steiner - Lyran Commonwealth
Haus Magnusson - Free Rasalhague Republic

Geschichte
Operation Klondike - Vorspiel
Operation Klondike - Die Pentagonwelten
Operation Klondike - Die Gründung der Clans
Operation Klondike - Die Schlachten im Weltraum und die erste Landung
Operation Klondike - Der Rest von Arcadia und Babylon
Operation Klondike - Die Eroberung von Circe
Operation Klondike - Die Rache von Eden
Operation Klondike - Dagda und die Eroberung des Black Brian
Operation Klondike - Nachspiel

Schlacht von Tukayyid - Einleitung und ComGuards
Schlacht von Tukayyid - Clan Smoke Jaguar und Nova Cat
Schlacht von Tukayyid - Clan Steel Viper und Diamond Shark
Schlacht von Tukayyid - Clan Ghost Bear und Jade Falcon
Schlacht von Tukayyid - Clan Wolf und Fazit

Edited by JaidenHaze, 31 May 2018 - 03:18 AM.


#2 JaidenHaze

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Posted 11 May 2017 - 09:48 AM

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Champion Artwork aus dem TRO: 30252750



Champion

Zum Start der Reihe gibt es den Champion - einen Mech aus der 3025 Ära, der jedoch dank vielen Upgrades in fast allen Epochen von Battletech zu finden ist. Der 60 Tonnen schwere BattleMech wird von Bergan Industies hergestellt, einem Rüstungsproduzenten, der in der gesamten Inneren Sphäre aktiv ist.

Bergan Industies operiert auf Ares (Capella), New Earth (Lyranisches Commonweath, später Word of Blake Protectorate und Republic of the Sphere), New Oslo (Draconis Kombinat, Clan Wolf, Clan Hell Horses und Rasalhague Dominion) sowie Thule (Draconis Kombinat, Rasalhague Republik, Clan Ghost Bear, Rasalhague Dominion). Schon 2499 war es als Produzent vom Locust aktiv und hat auf diesem kleinen Mech ihr Imperium aufgebaut. Circa 100 Jahre später folgte mit dem Champion im Jahr 2602 der zweite BattleMech, der auf mehr als 450 Jahre Dienstzeit zurückblicken kann.

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Papercraft-Champion des Mechwarrior 3 Modells



Auch wenn sicher einige Fans der 3025er Era nicht zustimmen mögen, ist der Champion nie einer der besten Mechs gewesen. Als die Star League Defense Force einen neuen Mech im Bereich von 55-60 Tonnen suchte, stellte sich Earthwerks Incorporated mit einem neuen Griffin-Design den Tests, und obwohl der modifizierte Griffin die gleiche Performance und Schadenswerte erreichte - und das trotz geringeren Kosten - bessere Lobbyarbeit von Bergan Industies sorgte für den Auftrag. Ergebnis waren 200 Bestellungen, auf die noch viele weitere folgten. Dank der relativ geringen Kosten von nur 5.8 Millionen CBills gehört der Mech zu einem der häufigsten Heavy Mechs in den Militäreinheiten der Nachfolgestaaten und ist auch in Söldnereinheiten beliebt.

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unbemalte Zinnminiatur eines Champion



Gerade durch die sehr ausgewogenen Qualitäten war der Champion beliebt. Die sehr hohe Geschwindigkeit von 86.4 KM/H für einen Heavy sind bei der soliden Bewaffnung und einer leicht unterdurchschnittlichen Panzerung auf dem Schlachtfeld sehr effektiv gewesen. Die Hauptbewaffnung vom Champion 1N sind eine SRM6 mit Artemis, eine LBX 10 Autokanone sowie 2 Medium Laser und 2 Small Laser. Die Funktionsweise der SRMs und LBX sind übrigens auch für Tabletop-Spieler sehr spaßig, weil man hier für jede Rakete und LBX-Fragment einzeln würfelt. Nur 8 Tonnen Panzerung sind nicht viel, vergleichbare Mechs aus der Era tragen zum Beispiel 9.5 bis 10 Tonnen Panzerung, aber diese sind in der Regel fast 20 KM/H langsamer. Ein Unterschied, der sich vor allem bei Flankenmanövern bemerkbar macht.

Es gibt verschiedene Varianten, zum Beispiel der 1N2, welcher die 10 Single Heat Sinks auf 10 Double Heat Sinks upgradet und damit den zuvor von Hitzeproblemen geplagten Mech zu einem echten Biest verwandelte. Wo zuvor zum Beispiel nur die Bewegung und das Feuern der kühlen LBX und SRMs möglich war, kann der 1N2 jede Runde sein gesamtes Waffenarsenal abfeuern. Schnell folgten weitere Varianten, zum Beispiel 1Nb, welcher eine ERPPC und Gauss Rifle verwendet.

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Champion 2N Artwork aus dem TRO 3039



Der technologische Verfall der Nachfolgekriege ging auch an den wenigen verbliebenen Exemplaren des Champions nicht spurlos vorüber. Er war noch immer dank der Vlar Fusionsengine ein schneller Heavy, doch bei den Waffen musste man die LBX 10 mit einem Standardmodell ersetzen und das Artemis Flight Control System konnte ebenfalls nicht mehr eingesetzt werden. Die Bewaffnung war trotzdem solide, eine AC10, 1 SRM6 sowie 2 Medium und 2 Small Laser sind vor allem im Nahkampf eine Ansage. Mit nur 5.07 Millionen CBills war die 2N Variante nicht nur die günstige produzierte Variante, sondern auch die am längsten herstellte Version des Mechs.

Interessant wurde es dann für den Champion im Jahr 3050, als Comstar, die abgesehen von Liao und Steiner noch die meisten altgedienten Champions besaßen, ihre Werkhallen öffneten und dem Chassis zu einer Clanbuster-Variante umrüstete. Clanbuster-Varianten waren meist alte Mechs aus der Sternenbund oder 3025er Era, die mit neuer Technologie für Tukayyid umgerüstet wurden.

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Champion 3N Artwork aus dem offiziellen Buch Tukayyid Scenario Pack (1994)



Der Champion 3N hat eine XL 300 Engine und verfügt wieder über die ursprüngliche Bewaffnung (LBX10, SRM6 mit Artemis, 2 ML, 2 SL), aber erstmals auch über 2 Large Laser, einen pro Arm. Die 10 Double Heat Sinks sorgen dafür, dass die Hitze im erträglichen Rahmen bleibt. Aber vor allem auf den mittleren Reichweiten um 350-400 Meter kann der Champion nun mit den meisten Gegnern mithalten.

Im Jahr 3061 wurde der Champion für den drohenden Bürgerkrieg im FedCom komplett neu bestückt. Eine Ultra 10 Autokanone macht nun anstatt der LBX einen Großteil der Arbeit, unterstützt von 4 ER Medium Laser. Dazu kommt ein improved Narc Werfer sowie ein integrated C3 Network, wodurch der Champion 3P perfekt als Spotter für Artillerielanzen dienen kann. Damit er diese Rolle auch erfüllen kann, wurde seine Panzerung um fast 30% erhöht, ganze 10.5 Tonnen schützen den Mech nun.

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Champion in den Farben der 13th Marik Militia (Marik)



Für MWO wäre dieser Mech einer der interessantesten 3025 Ära Mechs, die noch fehlen. Das Chassis erinnert sehr an den Ebon Jaguar, dessen Entwickler sich garantiert vom Champion inspirieren ließen. Das Layout ist durch die vielen Torsowaffen äußerst widerstandsfähig und dürfte sich sehr gut an die Gegebenheiten von MWO anpassen. Als 60 Tonner ist er im Prinzip ein schwererer Bushwacker, nur mit einem höheren Mix an Waffen. Fast jede Variante hat einen Mix aus allen drei Waffentypen, was kein Vorteil sein muss (siehe Orion, Highlander), aber genug Potential dank der neuen Waffen wie Light PPCs oder MRMs bietet.

Wenn der Technologiesprung kommt, könnte ein Champion mit 1-2 Missile Hardpoints sehr durch die Medium Range Missiles profitieren, welche in Zusammenhang mit Pulse-Lasern oder einer Autokanone genug Schlagkraft liefern. Ansonsten sind weitere Autokanonen-Kaliber wie die Ultra 20 auch eine echte Gefahr auf so einem 'tiefen' Chassis. Generell könnte der Mech für die IS mit den richtigen Panzerungsquirks ein äußerst attraktives Chassis sein, das vor allem in Hinblick auf Light Fusion Engines Spaß bringen könnte.

Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
Camospecs
Champion als Papercraft-Modell

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Icestorm in der Bemalung der Zeta Prime (Ice Hellion)



Icestorm

Der zweite Mech ist der Icestorm - ein Clan BattleMech der im 29. Jahrhundert entwickelt wurde. Er ist ein 25 Tonnen schwerer Scoutmech, der dank der gewaltigen XL 300 Engine eine Maximalgeschwindigkeit von 194.4 KM/H erreicht. Alleine die Gehgeschwindigkeit von 129.6 KM/H liegt weit über dem, was damalige Mechs üblicherweise leisten konnten.

Dieses Chassis basiert auf dem Cameroon, ein altes Star League Design, welches von der SLDF mit auf den Exodus genommen wurde (Der Cameroon existiert im Universum derzeit noch nicht). Keines der Modelle blieb noch in der Inneren Sphäre, als General Kerensky zum Exodus rief. Nachdem die ursprünglichen Welten in Chaos verfielen und Nicholas Kerensky die Clans gründete, erhielt Clan Ice Hellion den Großteil dieser leichten Mechs. Als die Eroberung der ursprünglichen Pentagon-Welten anstand, hat sich das Chassis mehrfach bewährt.

Der Icestorm ist wahrscheinlich eines der wenigen Chassis, die noch immer über Single Heat Sinks und kein Ferro-Fibrous oder Endo-Steel verfügt und trotzdem seit vielen hundert Jahren noch immer im Einsatz ist. Derzeit besitzen neben Clan Ice Hellion nur noch Clan Wolf einige Mechs in ihrem Garnisionsclustern.

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Icestorm mit Clan Wolf in Exile Omega Galaxy Bemalung




Der Icestorm ist sehr leicht gepanzert und setzt auf seine Geschwindigkeit als erste Verteidigungsmaßnahme. 3.5 Tonnen Panzerung sind nicht viel, aber als reiner Scoutmech durchaus ausreichend. Die Bewaffnung ist auf Nahkampf ausgelegt, ein Serie 2f ER Medium Laser und Pattern Alpha SRM 2 mit einer halben Tonne Munition sind die gesamte Offensivbewaffnung. Zusätzlich besitzt dieses Chassis auch ein TAG, womit es dank des kleinen Profils zielsicher Artillerieunterstützung leisten kann.

Für diesen Mech existiert nur eine Variante, welche in 3067 hergestellt wurde. Der Icestorm 2 ersetzt die Panzerung mit Ferro-Fibrous, die zwar nicht mehr Gewicht einnimmt, jedoch besseren Panzerschutz bietet. Die XL Engine bleibt erhalten, genau so wie die 10 Single Heat Sinks, die leider durch die neue Bewaffnung nur als unzureichend zu bezeichnen sind. Der Scoutmech behält in Form des Light Tags seine Rolle als Artillerieunterstützung, verliert jedoch den ER Medium Laser und den SRM 2 Werfer. Die neue Bewaffnung enthält im Kopf einen ER Flamer, welcher zwar deutlich heißer, jedoch mit doppelter Reichweite viel effektiver einzusetzen ist. Den Punch liefern zwei Heavy Medium Laser, die über eine geringe Reichweite, jedoch ein sehr hohes Schadenspotential verfügen. Jeder Heavy Medium Laser kann 10 Schadenspunkte anrichten, was den Icestorm 2 selbst für Medium Mechs zu einer Gefahr macht. Doch leider überfordern die zwei Laser die Single Heat Sinks des Mechs schnell, weshalb der Pilot sehr auf seine Hitzewerte aufpassen muss.

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TRO-Bild aus der 3060er Ausgabe



Einziger Nachteil von dem Chassis für eine Implementierung in MWO wäre sicherlich das tiefsitzende Cockpit, welches doch stark an den Archer erinnert. Gemessen an der Geschwindigkeit, dürfte das aber vielleicht auch keine Rolle spielen. Denn zum 'Um die Ecke peaken' eignet sich dieses Chassis eh nicht. Auch wenn das Tempo für die aktuelle Grafikengine viel zu hoch ist, wäre es nach einem Umstieg auf Unreal sicher ein lustiges Chassis für Light-Piloten.

Ich persönlich würde mich sehr freuen, den Mech umbauen zu dürfen. Mit 3067er Tech wie Heavy Medium Laser, Clan XL Engines, Endo und Ferro sowie Double Heat Sinks dürfte der Mech ein absolutes Biest sein. Abgesehen davon wäre es mal ein sinnvoller 25 Tonnen Mech. :)

Posted Image


Artwork von Deviantart-Artist MadKiyo. Gezeichnet auf Papier, digital gefärbt.




Hinweis: Sarna hat einige Fehler in der Beschreibung vom Icestorm 2, der Mech besaß nie eine Standard Engine.

Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
Camospecs
Artwork auf Deviantart

Edited by JaidenHaze, 12 May 2017 - 08:31 AM.


#3 N F X

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Posted 11 May 2017 - 10:06 AM

Sehr interessanter Mech von dem ich bis jetzt noch nichts wusste Posted Image Danke für diese Beiträge Posted Image

Edited by N F X, 12 May 2017 - 09:23 AM.


#4 Adrius ADI Manthays

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Posted 11 May 2017 - 11:50 PM

Endlich mal etwas Old School BattleTech Verse Atmosphäre bei MWO! Auch wenn nur in Text und Bildform.

Guter Beitrag und Idee von dir.

rgr&outPosted Image

#5 Karl Streiger

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Posted 12 May 2017 - 07:24 AM

Coole Idee
Meine erste Begegnung mit dem Champion hatte ich in dem TRo 3025 Re indem es zwar die Unseen nicht mehr gab dafür aber die SLDF Mechs als downgrade.
Im direkten Vergleich mit anderen 3025 Mechs waren die eigentlich recht gut und grade die Schlagkraft des Champions auf Kosten der Hitze war schon übel
Logisch das die Panzerung nicht so massiv war

Den Icestorm hab ich nie wirklich beachtet zu extrem ahnlich wie Fireball und Dart


#6 JaidenHaze

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Posted 12 May 2017 - 08:25 AM

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Überarbeitetes Artwork aus dem TRO 3055 Upgrade



Albatross

Darf man vorstellen? Der Albatross - ein 95 Tonnen schweres Monster - ist an der Reihe, sich präsentieren zu können. Gebaut und gefertigt in der Free Worlds League von Marik stellt er den Höhepunkt von Waffentechnologie dar, welche um 3050 in der Inneren Sphäre gebaut werden konnte. Vom Lore-Standpunkt aus ist der Albatross ein recht "junger" Mech. Als die Clan-Invasion begann, verfolgte die Innere Sphäre gebannt, wie sich diese unbekannte Streitmacht durch den Steiner-Teil des Federated Commonwealths, die Free Rasalhague Republic und das Draconis Combine fraß.

Von der obersten Stelle kam die Order, einen BattleMech zu entwerfen, der es mit den Clan Assault Mechs aufnehmen konnte. Irian BattleMechs Unlimited - der Haus- und Hoflieferant der Mariks - begann 3053 mit dem Entwurf und nur 10 Monate später stand der erste Prototyp zum Test bereit.

Der Albatross 3U ist ein 95 Tonnen schwerer BattleMech mit einer Hermes 380 XL Engine, wodurch er eine für die Tonnage respektable Geschwindigkeit von 64.8 KM/H erreicht. Obwohl durch die Engine viel Gewicht gespart wurde, hat der Albatross an anderen Stellen einige Kompromisse eingehen müssen. So findet sich zum Beispiel weder Ferro-Fibrous Armor noch Endo-Steel auf dem Chassis, da der Platz für die ausladenden Waffen gebraucht wird.

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3D Rendering des Albatross von Deviantart-Künstlers Punakettu



Im linken Arm trägt der Albatross eine LBX10 Autokanone, die mit 2 Tonnen Munition gefüttert wird. Ein ER Large Laser von Diverse Optics Sunbeam liegt sehr hoch neben dem Cockpit in der linken Schulter und kann hervorragend zum Snipern genutzt werden. Im rechten Torso wird der Laser durch eine LRM 15 Lafette unterstützt. Ebenfalls in der rechten Schulter liegt auch ein SRM 6 Werfer, der zusammen mit 2 Medium Laser und einen Large Pulse Laser im rechten Arm für einen guten Punch im Nahkampf bildet.

Die 14 Double Heat Sinks sind nicht genug, um dauerhaft Alphas abfeuern zu können, aber wenn sich der Pilot mit dem Einsatz der LRMs und Medium Laser abwechselt, kann er sehr viel Schlagkraft aufbieten. Bezahlt wird das durch eine recht dünne Panzerung, nur 13.5 Tonnen Panzerung sind vergleichweise wenig.

Dieser Fakt wurde auch beim 4U Modell behoben. Neben respektablen 16.5 Tonnen Panzerung verfügt der Albatross nun über eine Streak SRM 6 und eine LRM 15 in der rechten Schulter. Die 2 Medium Laser wurden gegen Extended Range-Modelle getauscht, der Large Pulse Laser dagegen bleibt unverändert. Das größte Upgrade stellt die Light Gauss Rifle im linken Arm dar, welche absolut neue Technologie zum Zeitpunkt der Einführung darstellt. Um das höhere Gewicht der Gauss und die besser Panzerung zu kompensieren, musste der ER Large Laser einem ER Small Laser weichen.

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Feuernder Albatross in der Schlacht um Luthien



Beliebter war dagegen das circa später eingeführte Refit Kit des 3U, nun mit der Bezeichnung Albatross 3UR. Die Light Gauss wurde auf eine waschechte Gauss Rifle erhöht und auch der ER Large Laser hat seinen Weg zurückgefunden. Die 2 Medium Laser vom 3U sind erhalten geblieben, doch der Large Pulse Laser wurde gegen eine Snub Nose PPC ausgetauscht. Diese erhöht die Schlagkraft auf kurzer Reichweite bedeutend. Das zusätzliche Gewicht wurde durch den Tausch der beiden Raketenwerfer gegen einen Multi Missile Launcher 9 erreicht, der über 4 Tonnen LRM Munition verfügt, jedoch genau so gut verschiedene Sprengköpfe tragen kann.

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Albatross 3U in den Farben der 1st Knights of the Inner Sphere (Marik)



Rein optisch ist der Mech natürlich durch den Schnabel (daher der Name) gewöhnungsbedürftig, aber für den Piloten ist der zusätzliche Schutz natürlich äußerst hilfreich. Als Vorzeigemech der Free Worlds League erhielten die Ritter der Inneren Sphäre einen Großteil der Produktion des mit über 25 Millionen CBills sehr teuren Mechs. Ob die Ähnlichkeit zu einem Helmvisier nur ein Zufall ist?

Auch lange nach Einführung war der Albatross ein geschätzer Mech. Als Word of Blake Fanatiker das Militär in der FWL übernahmen, fielen auch viele dieser Assault Mechs in deren Hände. Selbst hochgestellte Prezentoren wie 'Dantalion' bauten den Albatross nach ihren Wünschen um. Im Fall von Dantalions Mech waren die Modifikationen zahlreich. Ein ECM, Small Cockpit, ein Laser AntiMissileSystem wurden eingebaut, die Panzerung wurde zu Heavy Ferro-Fibrous geändert, ein Heavy Duty Gyro für zusätzliche Stabilität und eine Light Fusion Engine machten den Mech deutlich schwerer zu töten.

Offensiv besaß der Mech eine ERPPC mit PPC Capacitator, einen Large Variable Speed Pulse Laser, jeder Seitentorso erhielt einen ER Medium und einen Medium Pulse Laser, ein einzelner ER Small Laser kam noch im rechten Torso dazu. Dank Triple Strenght Myomer war der Mech auch im Nahkampf ein gefürchteter Kämpfer. Derart stark modifizierte Mechs waren aber zum Glück nicht an der Tagesordnung.

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Albatross Variante 'Dantalion' in den Farben der 49th Shadow Division (Word of Blake)



In MWO wäre dieser Mech sicher eine sehr interessante Wahl. Auch wenn ein Assault mit XL selten gespielt wird, könnte eine Light Fusion Engine wie in der persönlichen Variante des Prezentors sehr gut funktionieren. Der Mix aus allen Waffengruppentypen ist natürlich eher suboptimal, jedoch könnte man dank Medium Range Missiles und einem Setup für Brawl (Ultra 20 oder LBX20, Medium Pulse Laser plus die MRM) einen äußerst schlagkräftigen Mech haben.

Zum Snipern könnte das Chassis auch dienen, die hochliegenden Hard Points wären in Kombination mit dem ECM eine sehr effektive Basis, die auch schon bei anderen Mechs hervorragend funktioniert.

Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
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Edited by JaidenHaze, 12 May 2017 - 08:28 AM.


#7 JaidenHaze

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Posted 15 May 2017 - 07:34 AM

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Artwork des Colossus



Colossus (Dropship)

In der Tradition der Star League gab es viele Momente, wo ein kleines Ereignis große Wirkung besaß. Dazu zählen auch eine Reihe von Manövern von fünf SLDF Regimentern gegen Peripherie-Staaten in 2651. Das Militär der Star League war zum damaligen Zeitpunkt anders als heutzutage üblich zusammengebaut. Anstatt viele verschiedene Mechs oder Fahrzeuge zu haben, bestanden SLDF Einheiten aus einem Chassis, was zB. die Logistik vereinfachte. Ganze Kompanien mit nur einem Mechchassis waren damals Realität. Die Zusammenarbeit mit anderen Truppentypen war auch kaum vorhanden. Ein blamabeles Ergebnis beo dem Manövern hat zur Einführung der Regimental Combat Teams (RegimentsKampfGruppen - RKG) geführt.

Doch damit diese auch transportiert werden konnten, musste ein neues Gefährt her. Keines der bisherigen Dropships konnte auch nur eine halbe RKG aufnehmen, weshalb der Colossus in Auftrag gegeben wurde. Dieses riesige Dropship ist der absolute Höhepunkt der Transportechnologie. Es besaß mehr als das fünffache Gewicht eines Union-Dropships und konnte ein Battalion Mechs (36 - max. 5.400 Tonnen), zwei Battalione schwere Fahrzeuge (72 - max. 7.200 Tonnen) und ein Battalion Infanterie (~270 Mann - max. 60 Tonnen) inkl. zusätzlichen Unterstützungsmaterial und Nachschub (über 720 Tonnen) gleichzeitig transportieren.

In der Praxis war dieses 20.000 Tonnen schwere Dropship der Aufgabe sehr gut gewachsen. Obwohl nur die neuste Technologie verbaut wurde, waren die Teile sehr robust und äußerst leicht zu warten. Doch es gibt einen 'wichtigeren' Grund, warum nur sehr wenige Colossus die Jahrhunderte überstanden haben. Ihr Preis war exorbitant hoch. 716 Millionen CBills ist eine derart gewaltige Menge, dass die Colossus oft nicht direkt im Kampf eingesetzt wurden. Später, nach dem Amaris-Coup wurden die zerstörten Colossus mit dem Excalibur ersetzt, einem nur 16.000 Tonnen schweren Dropship, das mit nur 431 Millionen CBills nur etwas mehr als die Hälfte gekostet hat.

Lediglich fünf Colossus haben den kräftezehrenden Kampf der Star League überstanden und sind General Kerensky in den Exodus gefolgt. In der Inneren Sphäre sind ausschließlich Wracks verblieben, von denen Snords Irregulars 3024 auf Phecda eines entdeckt und geplündert haben. Das zweite Wrack war auf Epsilon Eridani im Jahr 3067 Schauplatz einer Auseinandersetzung des Söldner vom Lone Star Regiment und Redfield's Renegades, bis die Renegades komplett aufgerieben wurden. In den Anfängen vom Jihad wurde dieses Meisterwerk anschließend restauriert und mit einem neuen Kontrakt von Word of Blake in die Peripherie geschickt.

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Das 165 Meter hohe und 125 * 135 Meter breite Dropship konnte von nur 18 Personen gesteuert werden, üblich waren jedoch 55 Mann Besatzung. Zur Verteidigung dienten 60 Tonnen Panzerung und 6 ERPPCs, 2 Arrow IV Raketensysteme, 8 LRM 20 Raketenwerfer mit Artemis IV, 2 Gauss Rifles sowie 7 ER Large Laser und 24 Medium Laser zur Feuerunterstützung im Nahbereich. Damit verfügte es über ein ähnliches Schadenspotential wie eine Fortress, ein lediglich 6.000 Tonnen schweres Dropship, das für den Einsatz in schwer umkämpften Gebieten vorgesehen wurde.

Für viele Jahre war der Colossus das schwerste Dropship, das durch den luftleeren Raum unterwegs war. Das ändert sich später, als zum Beispiel mit dem Mammoth (52.000 Tonnen) und Behemoth (100.000 Tonnen) noch schwerere Dropships produziert wurden. Doch diese waren auschließlich für den zivilen Gebrauch ausgelegt und auch bei weitem nicht so teuer wie der Colossus.

Die vielen Jahrhunderte an der Spitze der militärischen Dropships fanden erst 3079 ein Ende, als der Jihad überstanden war und die Kriegsschiff-Produktion sich von Großraumern auf die sogenannten Pocket Warships verlagerte, umgebaute Dropships. Der Tiamat mit seinen 36.000 Tonnen ist nicht nur etwas schwerer, mit mehr als 2 Milliarden CBills aber dann auch etwas teurer und dient auch ausschließlich als Warship, bis auf eine Lanze Jäger besitzt das nämlich keine Kapazitäten für Mechs und co.

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Quellen:
Mech Factory (Android App)
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#8 derFiend

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Posted 15 May 2017 - 08:10 AM

So schöne Vorstellungen hätte PGI mal direkt zum Release diverser Mechs oder Pakete machen können!

Direkt nach dem Lesen hatte ich schon Lust den Champion ingame zu fahren ;)

#9 The Basilisk

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Posted 16 May 2017 - 02:09 AM

Erstklassig ... drei Daumen von mir Posted Image

#10 JaidenHaze

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Posted 16 May 2017 - 06:36 AM

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Artwork vom Woodsman aus einem TRO



Woodsman

Heute möchte ich euch den Woodsman zeigen, einen der berühmtesten Mechs im gesamten Universum. Es liegt weniger daran, dass der Mech das Stärkste war, das je produziert wurde, oder das viele hundert Jahre lang dieser Mech im Einsatz war. Es ist eher das Gegenteil, denn der Woodsman ist einer der wenigen Clan-Battlemechs, die nach nur wenigen Jahren obsolet wurden. Es ist vielmehr die Bedeutung dieses Chassis für das, was einmal das Arbeitstier der Clans werden sollte.

Der Woodsman wurde von Clan Wolf entwickelt und stellte deren erster Versuch von einem Heavy Mech dar. Diese Eigenentwicklung wurde 2865 veröffentlich und liest sich im ersten Moment nicht so spektakulär, wie ihr nach der Einleitung vielleicht denkt. Es war so, dass nur fünf Jahre nach der Einführung des Woodsman die Omni-Technologie entwickelt wurde. Clan Wolf war der erste Clan, welcher die Technolgie von Clan Coyote in einem Besitztest erlangen konnte. Der Woodsman diente für viele Jahre als Testchassis für diese revolutionäre Technik.

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Woodsman in den Farben der Alpha Galaxy (Clan Wolf)



Der 75 Tonnen schwere Mech besaß eine 300 Standard-Engine, wodurch 64 KM/H erreicht worden. Durch ein MASC-System konnte das für einen kurzen Zeitraum auf 86 KM/H gesteigert werden. Durch die Standard-Engine war der Woodsman sehr robust, die 13 Tonnen Panzerung sorgten für vergleichsweise sehr viel Panzerschutz. Mechs aus der gleichen Era wie zum Beispiel der Orion oder Marauder besaßen mit nur 11 Tonnen Panzerung deutlich weniger. Das leichte Endo-Steel-Chassis und durch die relativ kleine Engine in Kombination mit dem MASC-System ermöglichten es, ganze 27.5 Tonnen für Waffen und Ausrüstung zu verwenden. Das sind deutlich mehr als zB. im Timber Wolf (17.5 Tonnen) zur Verfügung stehen, auch wenn dieser 5 zusätzliche Heat Sinks mit eingebaut hat.

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unbemalte Woodsman-Miniatur



Der Vergleich mit einem Timber Wolf liegt auch nicht allzufern. Der Timber war eines der drei Chassis, welche den Woodsman ersetzt haben. Die Prime und A Konfiguration vom Timber Wolf sind fast exakte Kopien, ein Erbe vom Woodsman. Die beiden Mechs gleichen sich vom Äußeren nicht, jedoch erfüllen sie die gleichen Rollen. Der Gargoyle und Naga haben optisch eine höhere Ähnlichkeit, stellen aber andere Aspekte dar. Die Naga ist vor allem als Long Range Supporter ausgelegt, der Gargoyle eher ein sehr agiler Brawler. Dessen A Variante besitzt aber auch viele Woodsman-Gene, mit zwei ERPPCs, einem Large Pulse Laser sowie weiteren Lasern zur Unterstützung - ein Rezept, das auch auf dem Woodsman gut funktioniert hat.

Inzwischen sind viele der Mechs ausrangiert. Es finden sich nur noch wenige im aktiven Service. Die meisten aktiven Woodsman dürften sich wohl in der Hand der Banditen befinden, die einzelne Nachschub-Depots überfallen und geplündert haben.

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Artwork vom Artist Shimmering-Sword von Deviantart - Bewaffnung:
1 UAC 20, 1 LB10-X, 1 LRM 20m, 1 ER Medium Laser



In MechWarrior Online wäre der Mech nicht nötig, da wir die Nachfolger haben. Doch durch die großen Freiheiten beim Umbauen wird aus diesem uralten Chassis plötzlich einer der heißesten Anwärter auf den Thron. Die Konkurrenz mit dem Timber Wolf und Night Gyr wäre stark, einen Orion IIC könnte der Woodsman garantiert ablösen. Dank Ferro-Fibrous Armor und einer XL Engine mit MASC hätten wir einen Mech, der absurd viel Podspace zur Verfügung hat. Hochliegende Waffenmounts und die Kombination aus Lasern und Raketen sind für Brawler auch auf dem Timber Wolf schon extrem erfolgreich. Das humanoide Äußere dürfte viele Clan-Verweigerer vielleicht auch mehr ansprechen, als es die Vogelbeine und runden Torsi derzeit tun.

Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
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Deviantart

#11 Adrius ADI Manthays

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Posted 16 May 2017 - 08:38 AM

View PostderFiend, on 15 May 2017 - 08:10 AM, said:

So schöne Vorstellungen hätte PGI mal direkt zum Release diverser Mechs oder Pakete machen können!

Direkt nach dem Lesen hatte ich schon Lust den Champion ingame zu fahren Posted Image


Wahre Worte sind das. PGI hätte so einiges in der Richtung machen können. Solide Präsentation eines Universums kann manchmal einiges bewirken.

rgr&out

#12 JaidenHaze

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Posted 16 May 2017 - 08:51 AM

Stell dir nur mal vor wenn du die TRO Einträge zu jeder großen Mechvariante inkl. Bild lesen könntest :) Wäre schon cool. Selbst wenn es nur auf Englisch wäre.

#13 JaidenHaze

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Posted 17 May 2017 - 11:11 AM

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Artwork des Sagittaire - bekannt vom TRO 3067
und vom Cover des Battletech Romans #61 Finale



Sagittaire

Der Sagittaire war für viele Leser ein Sinnbild für das Finale der Battletech Romane. Neben dem Technical Readout 3067, welches viele Modelle aus dem Bürgerkrieg des Steiner- und Davionreiches auflistete, war der Sagittaire auch auf dem Cover des letzten Romans der klassischen Battletech-Reihe.

Es ist daher eine Schande, dass dieser Mech bisher (nach meinem Wissen) in keinem Mechwarrior-Spiel Teil des Mechhangars war. Dabei hat dieses 95 Tonnen schwere Energieboot eine Menge, was für ihn spricht. Zugegeben, die 285 XL Engine machen ihn nicht nur langsam und unbeweglich, aber im Tabletop war das durchaus noch zu verkraften. Mit 18 Tonnen Panzerung befindet der Sagittaire sich aber fast am Maximum, was das Chassis tragen kann - und durch die kleine Engine kann er nur umso mehr Waffen tragen.

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Sagittaire der 3rd Davion Guards RCT im vollen Lauf



Die 3063 von Robinson Standard Battleworks eingeführte Variante 8R bringt 3 Jump Jets mit sich, wodurch der Sagittaire bis zu 90 Meter springen kann. 17 Double Heat Sinks können die massive Hitze unter Kontrolle halten, wenn der Pilot es nicht zu sehr übertreibt. 2 Large Pulse Laser, 5 Medium Pulse Laser und 1 Small Pulse Laser werden für etwas mehr Distanz-Schlagkraft durch eine ER-PPC unterstützt. Ein massiver 8 Tonnen schwerer Targeting Computer verbindet alle Waffen und sorgt mit den Pulse Lasern für eine sehr hohe Präzision.

Frisch vom Band und in den Bürgerkrieg geworfen, hatte der Sagittaire schnell seinen Platz in Fronteinheiten gefunden. Und dort wurde er auch sehr schnell ein Anker für die Einheiten, die ihn nutzen. In der Schlacht um Flensburg (auf New Avalon) sind zwei Assault-Kompanien aufeinander getroffen. Nur drei Mechs waren nach dem Zusammenprall in der Lage, durch eigene Kraft das Schlachtfeld zu verlassen. Alle drei waren Sagittaire, welche zusammen acht der zwölf Gegner abgeschossen haben.

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Artwork vom Artist Shimmering-Sword auf Deviantart
Ein Falconer und Sagittaire 9D im Gefecht



In den nächsten Jahren wurden von RSB noch zwei weitere Modelle vorgestellt, bis die Fabrik im Jihad zerstört wurde. Doch der Sagittaire 9D und 10X sind nicht weniger schlagkräftig, als der ältere Bruder. Der 9D tauscht die Large Pulse Laser gegen zwei LBX 10 Autokanonen, welche Slug- und Cluster-Munition verschieden können. Die Medium Pulse Laser wurden auch gegen normale Medium Laser getauscht, damit etwas mehr Gewicht gewonnen wird. Die ER-PPC und der Small Pulse Laser verbleiben. Am interessantesten für diese Variante ist der C3 Master Computer, denn viele Mechs in dem Zeitalter nutzen die Vorteile eines C3 Computer Netzwerkes und für einen MechCommander war der 9D eine sehr gute Wahl.

Der Sagittaire 10X nutzt die deutlich robustere Light Fusion Engine und arbeitet stattdessen mit 4 Medium Variable Speed Pulse Laser sowie 2 Light PPC, welche ihm Nahkampf noch immer eine starke Bewaffnung sind. Nun werden die 18 Double Heat Sinks endlich nicht mehr überlastet, obwohl auch dieser Mech nicht dauerhaft Alphaschläge abfeuern kann. Erwähnenswert sind auch die 5 Improved Jumping Jets, wodurch dieses 95 Tonnen schwere Biest 150 Meter weit springen kann.

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Artwork vom Artist Shimmering-Sword auf Deviantart
Ein fiktives 100t Chassis (Vordergrund) und Sagittaire (Hintergrund)



In Mechwarrior Online wäre der Sagittaire ein sehr interessanter Mech. Natürlich würde es wenig bringen, ihn mit den verkappten Jump Jets des Highlander oder Victors zu bringen. Dieser Mech hat eine äußerst kompakte Chassisform, was auf sehr viele hochliegende Hardpoints deutet und das in Kombination mit den Jump Jets würde ihn zu einem hervorragenden PPC Sniper machen. Durch die Fülle an Hardpoints wäre er auch als Brawler eine starke Option, vor allem in Verbindung mit einer Light Fusion Engine.

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Sagittaire der 1st Robinson Rangers



Die 9D Variante besitzt zwar nur in den Armen Ballistik-Pods, aber diese sitzen so hoch, dass ein Sniper-Build mit 2 ER-PPCs und 2 Gauss-Rifles äußerst interessant wäre.

Generell wäre der Sagittaire ein interessanter Mech, da er in nur einem Chassis viele Technologiestufen abdeckt. Der 8R besitzt bis auf den gewaltigen Targeting Computer nur Standard-Technologie, der 9D führt dann den C3 Master Computer mit ein, während der 10X von Haus aus mit einer Light Fusion Engine und den Variable Speed Pulse Lasern sowie Improved Jump Jets kommt. Die Beliebtheit würde auch genügend Verkäufe garantieren - welcher Steiner- und Davion-Pilot würde nicht gerne so ein Monster in seinem Hangar stehen haben?


Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
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Deviantart Artwork 1
Deviantart Artwork 2

#14 N F X

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Posted 17 May 2017 - 12:24 PM

Auch ein Mech den ich gerne im Spiel sehen würde. Das Design hat mir schon immer gefallen, er sieht so beweglich aus, mehr wie ein Heavy als ein Assault der schon fast die 100T hat. Auch die Hardpoint locations sind gut plaziert. dieser Mech taucht ziemlich häufig auf obwohl er, zumindest für mich, ein eher unbekannter Mech ist dessen Namen ich erst seit ca. 1 Jahr kenne.

#15 Karl Streiger

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Posted 17 May 2017 - 12:31 PM

Sagitaire gesehen und verliebt
Absoluter Fav *"#%€&&Secundus%&€%& aus dem tro3067

Auch wenn es nur ne FASA Davion Vanilla Fanboy Kiste ist

#16 JaidenHaze

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Posted 18 May 2017 - 08:23 AM

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Alacorn Artwork aus dem TRO 3058 Upgrade



Alacorn

Ein Aspekt in Mechwarrior, der häufig zu kurz kommt, sind die Maschinen anderer Waffengattungen. VTOL (Helikopter), Luftkissenfahrzeuge und Panzer waren nicht nur im Lore lange Teil der Streitkräfte, die dann verschwunden sind. Stattdessen existierten Sie immer neben den Mechkräften und gewannen auch immer mehr Bedeutung. Dinge wie die RegimentKampfGruppen (RKG oder RCG (engl.)) sind zurecht am durchschlagenden Erfolg des vierten Nachfolgekriegs oder auf Tukayyid beteiligt gewesen.

Für viele Jahre war der Alacorn ein Sinnbild eines schweren Panzers, der im Alleingang es mit einem Mech aufnehmen konnte. In urbanen Gefechten gilt dieses Monster seit fast 500 Jahren als Gefahr. Der 95 Tonnen schwere Panzer in seiner sechten Ausführung mit einer großen XL Engine ausgerüstet, wodurch er die typischen 54 KM/H eines Assault Mechs erreicht. Die Bewaffnung besteht aus drei Gauss-Rifles, die mit satten fünf Tonnen Munition auch für ausgedehnte Gefechte lange halten. Die fragile XL Engine wird durch 19.5 Tonnen Panzerung geschützt, was den Alacorn vielleicht nicht beweglich, in jedem Fall aber äußerst widerstandsfähig machen.

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3D Render vom Alacorn



Die anderen Varianten des Alacorn ähneln sich meist, nur dass diese die Gauss-Rifles durch einfachere Autokanonen ersetzen. Der Mark III besitzt zum Beispiel 3 AC 10, der Mark IV upgraded die sogar auf 3 AC 20, was dem Alacorn selbst für die schwersten Mechs zu einem gefährlichen Gegner macht.

Im Jahr 3063 wurde dann auch mit dem Alacorn Mark VII ein Chassis mit zwei Heavy Gauss-Rifles von der Marke Defiance Hammerfist vorgestellt, die über satte 12 Tonnen Munition verfügt.

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Alacorn in den Farben der 14th Lyran Guards RCT (Steiner)



Ihre Höhepunkt hatten diese schweren Panzer, als sie während dem Fall vom Sternenbund (Ursupaton vom Thron) für General Kerensky eine simple Quelle für Nachschub darstellten. Die Ausbildung zum MechKrieger dauerte viele Jahre, eine Panzercrew dagegen war nur nach wenigen Monaten Training einsatzbereit. Durch die Wirren der Nachfolgekriege sind im zweiten Krieg sämtliche Produktionsstätten des Alacorns leider zerstört worden. Der Hersteller New Earth Trading Company hat erst im Jahr 3055 die Produktion neuer Alacorns wieder aufnehmen können.

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Alacorn in den Farben der 1st Bolan Jaegers (Steiner)



Trotz dieser Zwangspause war der Alacorn, egal mit welcher Waffenbestückung, für viele Jahrhunderte ein Anker in den Schlachtreihen von Söldnern, die kein Geld für Battlemechs ausgeben wollten. 95 Tonnen Stahl und 3 AC 20 sind halt eine ziemliche Ansage.

Für MWO ist das natürlich kein Chassis, das wir bald sehen werden. Doch ein Spielmodus mit KI, wo diese die Steuerung über solche Vehikel übernimmt, wäre äußerst interessant. Der Alacorn bietet sich hier als einer der schwersten Panzer an, die man dort als Gegner antreffen könnte. Schwer gepanzert, mit äußerst viel Schlagkraft, und trotzdem noch einigermaßen agil - eine Lanze davon könnte sicher vielen übereifrigen Mechkriegern den Tag verderben.

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Alacorn in den Farben der 15th Lyran Regulars (Steiner)



Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
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3D Rendering vom Alacorn

#17 Karl Streiger

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Posted 18 May 2017 - 11:10 AM

Hatte einmal das Missvergnügen einen Sturm gegen eine Stellung mit eingegrabenen IVs zu führen.
Picket Charge sollte ein Begriff sein?
Nach Schreck und Rommel wollte ich den mal in Detail skizzieren. Mal gucken ob ich Zeit loseisen kann.

Auf alle Fälle gehört dein Format zu den wenigen erfreulichen Dingen


#18 JaidenHaze

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Posted 19 May 2017 - 06:06 AM

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No-Dachi Artwork vom TRO 3067



No-Dachi

Eine der ersten Neuentwicklungen seit dem Fall des Sternenbunds in der Inneren Spähre war der Hatchetman, ein Mech mit vielen Innovationen wie dem Full Head Ejection System und einer Nahkampfwaffe - etwas, das man zuvor kaum gesehen hat. Spätestens mit dem Axman, der nur kurz darauf folge, waren Nahkampfmechs plötzlich ein hit. Für die Mechkrieger im Draconis Kombinat erschien der Nahkampf mit Mechs schon durch ihre Kultur sehr reizvoll, aber jeder Versuch Axmans oder Hatchetmans zu etablieren, schlugen fehl. Der Hauptgrund war auch schnell gefunden. Eine Axt ist in den Augen der draconischen Krieger eine primitive Waffe und nicht einen wahren Samurai würdig.

Die ursprüngliche Idee zum No-Dachi stammen von der 11th Legion Vega, die sich einen schweren BattleMech mit einem Katana wünschten. Diese Pläne konnte Cosby BattleMech Research nicht nur umsetzen, sondern sogar noch verbessern. Denn Cosby hat gerade die Nachkonstruktion des brandneuen Triple Myomer Strenght abgeschlossen. Die Kombination führte zu einem äußerst schlagkräftigen Mech, der sich in allen Regimentern des Drachen größter Beliebtheit erfreut. Zwar weigerten sich die Schwert des Lichts-Regimenter lange gegen den Vega-Mech, aber selbst die berühmte Otomo des Koordinators bestellte No-Dachi, was den Ruf schnell verbesserte.

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Frühes No-Dachi Artwork aus dem Field Manual: Draconis Combine



Der No-Dachi ist ein 70 Tonnen schwerer BattleMech, der satte 86 KM/H erreicht. Das ist durch eine große 350 Magna XL Fusion Engine möglich. Mit 12 Tonnen Standard-Panzerung ist er für sein Gewicht durchschnittlich gepanzert, verfügt jedoch dafür um ein viel bedrohlicheres Schadenspotential.

Einer der herausragensten Punkte am No-Dachi ist natürlich das 3.5 Tonnen schwere Katana, welches aber erst in Verbindung mit dem TSM (Triple Strenght Myomer) besonders effektiv wird. TSM funktioniert anders als MASC, da es nicht per Hand aktiviert werden kann. Vielmehr aktiviert es sich alleine, wenn der Mech über einen bestimmten Hitzewert kommt. Im Tabletop sorgt das dafür, dass der Mech sich circa 15 KM/H schneller bewegen kann und doppelt so viel Schaden mit phyischen Attacken wie Schläge, Tritte oder eben seinem Schwert anrichten kann.

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No-Dachi in den Farben der Otomo
(Leibwache des Koordinators vom Draconis Kombinat



Damit der No-Dachi diesen Hitzewert auch zuverlässig erreichen kann, besitzt er eine ERPPC und einen Medium Laser, welche in der Bewegung alleine schon dafür sorgen, dass der No-Dachi nicht abkühlt. Erreicht der 70 Tonnen Mech erst einmal den Nahkampfbereich, stehen ihm zwei Medium Range Missile Werfer mit 20 Raketen zur Verfügung, sowie eine SRM4 und SRM2. Die 46 Raketen können maximal 52 Schadenspunkte anrichten und überall am Gegner die Panzerung öffnen, die dann mit dem Schwert schnell ausgenutzt werden können.

Die Variante 2K tauscht die ERPPC, den Medium Laser und die großen MRM Werfer gegen einen ER Large Laser sowie 2 MRM 10, bringt dafür mit 1 zusätzlichen Heat Sink, 1 Small Laser und 5 Medium Pulse Laser einen deutlich stärkeren Punch im Nahkampf mit. Besonders gut am 2K ist das ECM, dass hier für zusätzliche Verwirrung bei dem Gegner sorgt.

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No-Dachi in den Farben des 1st Ghost Regiment



Die anderen Varianten sind meistens nach einem ähnlichen Muster gebaut. Der 2KC hat einen Medium Pulse Laser weniger, baut dafür ein C3 Slave mit ein. Der 2KO ersetzt die Medium Range Missiles komplett und bringt noch mehr Pulse Laser mit, insgesamt 1 Large Pulse Laser, 6 Medium Pulse Laser, 1 Small Pulse Laser, 1 Flamer, 2 ER Medium Laser und 1 Small Laser.

Der 3S ist eine Beutemech-Variante der Lyraner, welche 2 Medium Variable Speed Pulse Laser, 5 Medium Pulse, 1 Small Pulse, 1 ER Medium, 1 Small Laser trägt und das Katana gegen einen mit 7 Tonnen doppelt so schweren Morgenstern austauscht. Auch diese Variante besitzt ECM, was zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im Jihad eine wichtige Komponente für das Stören der Word of Blake-Netzwerke war.

Und zum Schluss gibt es noch eine 3X Variante, welche Clan und IS-Technologie verbindet und zum Beispiel auf das TSM verzichtet, dafür jedoch einen Engine Supercharger verwendet (circa +20 KM/H), die Raketen gegen LRM 15 mit Artemis austauscht und auch das Katana gegen eine Vibroklinge im Mechformat tauscht. Zusätzlich gibt es noch jeweils Clan-Engine, Clan ERPPC, Clan ER Medium und Clan ER Small Laser sowie Clan Ferro-Fibrous Armor und ein besonders stark gepanzertes Cockpit.

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No-Dachi 3X aus dem XTRO: Kurita



Für MWO wäre der No-Dachi ohne Nahkampf nicht wirklich sinnvoll. Fast jede seiner Konfigurationen kann man auch auf anderen Mechs nachbauen und nur, weil der Kopf besonders geformt ist, braucht man keinen weiteren Mech. Mit Nahkampf wäre dieses Chassis eine Wucht. Die Raketen und das TSM sorgt für einen unglaublichen Schaden im Nahbereich, die Engine ist groß genug um dort auch schnell hinzukommen und die Kombination aus Laser sorgt auch dafür, dass man neben dem Schwert und Raketen weiterhin viel Schaden punktgenau anrichten kann.

Außerdem, was ist an dem Mech nicht zu lieben? Mehr Hau-Drauf als dieser Mech geht in dem Gewichtsformat quasi nicht. Der No-Dachi ist nicht umsonst ein Totemmech für die Kurita-Krieger.

Quellen:
Mech Factory (Android App)
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3D Rendering vom Alacorn

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No-Dachi 3X als unbemalte Miniatur



#19 N F X

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Posted 19 May 2017 - 11:40 AM

sehr interessantes Gerät :) War mir bis jetzt noch nicht bekannt.
Das einzige was mir an dem Mech nicht gefällt ist das er nur eine Hand hat. Ich meine, wenn man schon so einen unglaublich humanoiden Mech macht hätte man ihm doch wenigstens noch eine zweite Hand geben können um Design zu vervollständigen.
So ungefähr:

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(ja die hand zeigt in die verkehrte Richtung, sorry ich find grade nichts besseres)

Edited by N F X, 20 May 2017 - 02:14 AM.


#20 Vul

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Posted 19 May 2017 - 09:54 PM

wirklich sehr geiler Thread. Schön bechrieben die Artikel und sogar n bisschen ausm TT mit eingebracht, gefällt mir sehr gut.
Ich muss zugeben, auf den Champion, Albatross und den Sagitaire freu ich mich dadurch irgendwie und bin wirklich gespannt, was du noch so ausgräbst.

Mach weiter so *Daumen hoch*

Ich hoffe, dass die irgednwann wirklich die Panzer als KI (Basisverteidigung) mit reinbringen. Son Sturm oder Alacorn würde in Incursion so einige vorschnelle Krieger das fürchten lehren ^^





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