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Tech Des Tages - 200+ Beiträge


637 replies to this topic

#201 JaidenHaze

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Posted 28 July 2017 - 07:32 AM

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Malak Artwork aus dem Technical Readout: 3075



Malak

Der Malak ist der kleine Mech der Celestial Series und erbt seinen Namen aus dem Arabischen, wo Malak für Engel steht. Dieser 30 Tonnen schwere Mech fokussiert sich voll auf seine Aufgabe - Scouting. Einer der wichtigsten Neuerungen auf dem Mech ist die 210 Light Fusion Engine, welche den Malak zwar nur auf 118 KM/H beschleunigt, doch sehr zäh im Vergleich zu typischen XL Scoutmechs macht.

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Malak in den Farben der 50th Shadow Division (Word of Blake)



Es wurden sehr viele weitere Gewichtseinsparungen vorgenommen. Ein Endo Steel Chassis, Light Ferro-Fibrous-Panzerung, ein XL Gyro und ein Small Cockpit sparen wichtige Tonnen ein, weshalb der Malak für seine Gewicht über eine beeindruckende Offensivbewaffnung verfügt.

Quote

Invictus - 1 Light PPC, 1 ER Medium Laser, 1 Flamer, 1 SRM2, 1 Retractable Blade
Dominus - 2 ER Medium Laser, 2 Maschine Gun Array (6 Light MG), 2 Flamer, 1 ER Small Laser
Infernus - 1 Snub Nose PPC, 2 ER Mediul Laser, Guardian ECM
Comminus - 2 ER Medium Laser, 3 ER Small Laser, Beagle Active Probe, Guardian ECM, TAG Laser, Battle Armor Pods
Luminos - 2 Light PPC, 2 ER Medium Laser, 3 ER Small Laser
Eminus - 1 Thunderbolt 5 Raketenwerfer, 1 Light PPC, 2 ER Medium Laser
Caelestis - ERPPC mit PPC Capacitator, 3 ER Small Laser



Wie man sieht, fokussieren sich viele Varianten auf die sehr gewichtseffizienten Light PPC und ER Medium und ER Small Laser. Nur 10 Double Heat Sinks sind nicht immer genug, um Alpha nach Alpha abzufeuern. Aber durch die Kombination von Light PPCs (Mindestreichweite) und ER Small Laser werden diese bis auf ein extrem schmales Fenster eh nie gemeinsam eingesetzt.

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Malak in den Farben der 43rd Shadow Division (Word of Blake)



Was bleibt, ist ein extrem effektiver kleiner und leichter Mech, der beispielsweise trotz der teureren Engine im Gesamtpaket günstiger als ein Arctic Cheetah ist und eine vergleichbare Kampfkraft aufs Feld bringt.

Durch das festinstallierte improved C3-Netzwerk kann der Malak auch Feuerleitdaten an seine Level II Kameraden mitteilen und dank des TAG-Laser Artillerie- und LRM-Beschuss sehr effektiv anführen. Diese Kombination hat den gegnerischen Lanzen und Kompanien am meisten Probleme bereitet.

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DeviantArt Kunstwerk von Shimmering Sword
Draconis Combine Sunder vs Manei Domini 52nd Shadow Division (Malak links im Bild)



Der einzige Nachteil des Malak ist, dass der Mech nicht über Jump Jets verfügt, was sonst bei Scoutmechs immer gegeben ist. Man merkt an dem Fehlen der Jump Jets deutlich, wie sehr der Malak nur von Stoßtruppen verwendet wird, die in einem Umfeld kämpfen, das sie sich aussuchen. Aber in dem Fall soll der Malak weniger als Flankierer wirken, sondern eher den Gegner auf den Pfaden aufklären, die auch von den schwereren Mechs genommen wird, und dann zur Hauptkampfgruppe zurückkehren.

Die letzte große Neuerung bei dem Mech war die Implementierung eines Vehicular Direct Neural Interface, das ähnlich der Protomech-Interfaces funktioniert. Während ein Small Cockpit die Fähigkeit des Piloten durch die beengten Verhältnisse verringert, wird das durch das VDNI Implantat vollständig negiert und sorgt für eine fast schon unheimliche Verbindung zwischen Mensch und Maschine.

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Malak in den Farben der 52nd Shadow Division (Word of Blake)



Bei dem Malak gibt es zwei Piloten, die sich besonders durch ihre Dienste ausgezeichnet haben. Ghost Adept Omega Anaku ist ein ehemaliger Fußsoldat, der als Scout aktiv war und seit der Enthüllung der Manei Domini-Truppen in einigen Werbematerialen auftaucht. Er besitzt ein Augenimplantat sowie prostetische Beine und ein VDNI, was ihn mit seiner Maschine fast verschmelzen lässt. Er hat auf Terra inzwischen mehr als vierhundert Rebellen getötet.

Der zweite Malak gehört zum Opacus Venatori-Mitglied Mi Tomitaki, deren experimentelle Variante sogar eine eigene Designierung (Malak Mi) erhalten hat. Der Mech ist mit zwei Medium Variable Speed Pulse Laser, ein ER Small Laser und einen Supercharger ausgerüstet, wodurch der Malak auf 147 KM/H beschleunigt wird.

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Malak Mi in den Farben der Opacus Venatori (Word of Blake)



Für MWO wäre der Mech sicher eine interessante Kombination. Als IS Omnimech würde er über zahlreiche Pods verfügen, welche leicht unterschiedliche Energie-Boot-Varianten zulassen. Mit passenden Quirks und Omniset-Boni könnten diese Varianten sich sehr unterschiedlich spielen. Leider ist ein Großteil der verwendeten Materialen noch nicht Teil von MWO, auch nach dem Tech-Update im Juli 2017.

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Phantom Adept Tau Mi Tomitaki aus dem Starterbook: Wolf and Blake (2008)




Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
Camospecs
Deviantart Draconis Combine Sunder vs Manei Domini 52nd Shadow Division

Edited by JaidenHaze, 28 July 2017 - 07:32 AM.


#202 Sev Malthus

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Posted 28 July 2017 - 12:06 PM

View PostSam Ael, on 27 July 2017 - 07:23 AM, said:

Ein Mech mit Small Cockpit kann auch von "normalen" Piloten gesteuert werden. Die kybernetischen Implantate lassen Manei Domini Piloten allerdings den +1 Modifikator auf Pilotenwürfe ignorieren.

View PostJaidenHaze, on 28 July 2017 - 06:03 AM, said:

Nicht korrekt. Alle Manei Domini mussten verschiedene kybernetische Implantate tragen. Mech Piloten mussten über ein Vehicular Direct Neural Interface verfügen, was ähnlich wie das Enhanced Imaging System der Clans funktionierte. Die Manei Domini Mechs waren alle so ausgerüstet, dass diese nur dann gesteuert werden konnten, wenn der Pilot über ein Vehicular Direct Neural Interface verfügt. Siehe hier, wo unter anderem steht: "The extensive systems necessary for a VDNI-equipped vehicle to function also meant no one without VDNI implants could pilot the vehicle." Darauf beziehe ich mich bei dem Punkt.


Ihr habt beide Recht.

TechManual
"Mere weeks after the publication of this article, the Federated Suns debuted its first battlefield-ready versions of the “small cockpit,” an effort to reduce the weight and bulk of the standard BattleMech cockpit below even Clan standards, theoretically allowing for the installation of more (or simply larger) equipment in the head. Soon afterward, the Lyran Alliance and the Word of Blake—presumably through captured schematics—unveiled their own equivalents, and subsequent battlefield salvage and reverse engineering has seen the technology proliferate further since.
More cramped than a Clan-designed cockpit, the small cockpit lacks many of the amenities MechWarriors have grown accustomed to and even rely upon, such as sanitary facilities for extended operations and a reduction of personal cargo space. Pilot discomfort and a loss of movement space thus impairs even the most seasoned MechWarrior. In exchange, however, the ’Mech can mount a full ton of extra armor, weaponry or ammunition, and the head section can mount weapons with twice the bulk previously possible."

A Time of War - Companion
"Vehicular Direct Neural Interface implants are a technology derived from a variety of sources, including samples of the Clan enhanced-imaging neural implant and a prototype direct-neural interface system covertly developed (and later abandoned) by scientists in the Federated Commonwealth. The Word of Blake reintroduced the technology with their elite Manei Domini troops, demonstrating a broader application as the new system could not only control humanoid machines such as BattleMechs and battle armor, but also enables one-man operation of fighters and combat vehicles weighing up to 200 tons.
A unit designed to operate via a VDNI implant must have its normal piloting control systems removed, rendering them inoperable by those warriors not equipped with the implant. A single VDNI-implanted can operate any unit type equipped with such a system, even if the unit type ordinarily requires a crew (such as combat vehicles)—so long as the VDNI-equipped warrior possesses the requisite Piloting/Driving and Gunnery skills for the vehicle type."

Das small Cockpit kann auch von normalen Piloten genutzt werden.
Das VDNI ist völlig unabhängig von der Cockpit-Art. Ist das VDNI aber verbaut muss der Pilot entsprechende Implantate zwingend besitzen.
Die Kombination von small Cockpit und VDNI bietet sich an, da die negativen Einflüsse des beengten Raumes neutralisiert werden, ist aber kein muss.

Edited by Sev Malthus, 28 July 2017 - 12:08 PM.


#203 Sam Ael

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Posted 28 July 2017 - 02:47 PM

View PostJaidenHaze, on 27 July 2017 - 06:14 AM, said:

Vor allem das spezielle Small Cockpit sorgte dafür, dass nur die Manei Domini-Truppen den Mech steuern konnten

Der Satz ist ungenau. Er suggeriert, der Grund dafür, daß nur Manei Domini die Celestials steuern können, sei das Small Cockpit. Der Grund dafür ist aber die Umrüstung auf VDNI.

View PostSam Ael, on 27 July 2017 - 07:23 AM, said:

Ein Mech mit Small Cockpit kann auch von "normalen" Piloten gesteuert werden. Die kybernetischen Implantate lassen Manei Domini Piloten allerdings den +1 Modifikator auf Pilotenwürfe ignorieren.

View PostJaidenHaze, on 28 July 2017 - 06:03 AM, said:

Nicht korrekt.

Sehr wohl korrekt.

View PostSam Ael, on 27 July 2017 - 07:23 AM, said:

Alle Manei Domini mussten verschiedene kybernetische Implantate tragen. Mech Piloten mussten über ein Vehicular Direct Neural Interface verfügen, was ähnlich wie das Enhanced Imaging System der Clans funktionierte. Die Manei Domini Mechs waren alle so ausgerüstet, dass diese nur dann gesteuert werden konnten, wenn der Pilot über ein Vehicular Direct Neural Interface verfügt. Siehe hier, wo unter anderem steht: "The extensive systems necessary for a VDNI-equipped vehicle to function also meant no one without VDNI implants could pilot the vehicle." Darauf beziehe ich mich bei dem Punkt.

Da steht aber nicht, daß alle Manei Domini Mechs auch Small Cockpits verbaut haben. Tatsächlich kennt die Random Unit Assignment Table für die Shadow Divisions in Jihad Secrets: The Blake Documents (Seite 139) in der Mehrzahl Mechs, die über ein Standard Cockpit verfügen (in den meißten Fällen wohl aber auf VDNI umgrerüstet sein werden).

View PostSev Malthus, on 28 July 2017 - 12:06 PM, said:

Das small Cockpit kann auch von normalen Piloten genutzt werden.
Das VDNI ist völlig unabhängig von der Cockpit-Art. Ist das VDNI aber verbaut muss der Pilot entsprechende Implantate zwingend besitzen.
Die Kombination von small Cockpit und VDNI bietet sich an, da die negativen Einflüsse des beengten Raumes neutralisiert werden, ist aber kein muss.

Danke für die gute Zusammenfassung.


Nachtrag:

Ich mag diesen Thread wirklich sehr gerne und ich glaube, daß niemand daran zweifelt, daß Deine Mühe Anwerkennung verdient, aber leider bist Du machmal etwas ungenau:

Beispiel said:

View PostJaidenHaze, on 27 July 2017 - 06:14 AM, said:

sechs Mechs, die in 15 Tonnen Abstand ab 30 Tonnen angesiedelt sind

Zwischen dem Grigori und dem Deva liegen nur zehn Tonnen.

Um Missverständnisse und Diskussionen wie diese in Zukunft zu vermeiden, achte einfach etwas mehr auf eine präzisere Präsentation Deiner offensichtlich umfangreichen Recherchen.

Ansonsten weiter so, ich freue mich auf die nächste Ausgabe von Tech des Tages.

Edited by Sam Ael, 28 July 2017 - 06:16 PM.


#204 Karl Streiger

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Posted 29 July 2017 - 04:50 AM

Schade eigentlich der Archangel mit 105 wäre bestimmt ein Traum.
Gut du verlierst paar Tonnen an die Struktur holst dir die aber wieder ohne compact Gyro und Compact Reaktor dazu noch HFF und in die 6 Zeilen im CT hätte 3 HPPCs gepasst.




OK also Archangel mit 105t geht wirklich - man verzichtet dann zwar auf Sprungdüsen -
Eckdaten
  • STD 315 - 21.5t
  • Super Heavy ES 10.5t
  • Cockpit -4t
  • Heavy Duty Gyro 8t
  • Heavy Ferro Fibrous 317 - 16t
  • C3i -2.5t
  • Engine Heatsinks DHS -2t
  • SuperChager (als ersatz für Düsen) 2.5t
Das geniale ist der Mech hat im CT 6 Zeilen frei - und die können 12 Crits tragen. Genauso wie die 2 Crits im Kopf dann 4 Slots tragen können.

Das heißt du kannst fast die ganze Bewaffnung der Archangels in CT und Kopf unterbringen....
(C3i und Supercharger in CT -bleiben noch 4 = 8 Slots....

Deva und Seraph tun die 5t mehr auch sehr gut.
Also hat Jaiden nicht unrecht - Catalyst war nur zu feige die 15t Regel durch zuhalten

Edited by Karl Streiger, 31 July 2017 - 01:29 AM.


#205 Duck Laurent

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Posted 31 July 2017 - 01:19 AM

View PostSam Ael, on 28 July 2017 - 02:47 PM, said:

Der Satz ist ungenau.

...


Nachtrag:

Ich mag diesen Thread wirklich sehr gerne und ich glaube, daß niemand daran zweifelt, daß Deine Mühe Anwerkennung verdient, aber leider bist Du machmal etwas ungenau:


Um Missverständnisse und Diskussionen wie diese in Zukunft zu vermeiden, achte einfach etwas mehr auf eine präzisere Präsentation Deiner offensichtlich umfangreichen Recherchen.

Ansonsten weiter so, ich freue mich auf die nächste Ausgabe von Tech des Tages.



Entschuldige bitte, aber das könnte so auch unter einer Schulaufgabe der neunten Klasse stehen. Lehrer?

;)


#206 Ausbilder Schmidt

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Posted 31 July 2017 - 04:41 AM

View PostDuck Laurent, on 31 July 2017 - 01:19 AM, said:

Entschuldige bitte, aber das könnte so auch unter einer Schulaufgabe der neunten Klasse stehen. Lehrer?

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Thema verfehlt. 6. Setzen. Posted Image

#207 JaidenHaze

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Posted 31 July 2017 - 11:53 AM

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Preta Artwork aus dem Technical Readout: 3075



Preta

Der Preta ist der einzige Medium in den Reihen der Celestials und nimmt im Gegensatz zu seinen Gefährten eher die Rolle eines Jägers ein, obwohl auch dieser Mech einige Varianten besitzt, die sich für den Kampf in einer Feuerlinie eignen.

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Preta Invictus in den Farben der 40th Shadow Division (Word of Blake)



Der Preta, dessen Name Geist in Hindu bedeutet, setzt wie der Malak auf ein sehr Energielastiges Setup. Diese Varianten sind unter den Koaliationstruppen bekannt:

Quote

Invictus - 1 Light PPC, 1 Snub Nose PPC, 1 Retractable Blade, 1 AMS
Dominus - 4 ER Medium Laser, 1 Targeting Computer, 8 Improved Jump Jets
Infernus - 1 Heavy PPC, 1 ER Medium Laser, 6 Jump Jets
Comminus - 1 Plasma Rifle, 1 ER Small Laser, 2 Medium Pulse Laser, 1 TAG, 1 Beagle Active Probe
Luminos - 1 Snub Nose PPC, 2 Medium Pulse Laser, 2 Small Pulse Laser, 6 Jmp Jets
Eminus - 1 Thunderbold 15 Raketenwerfer, 2 ER Medium Laser, Rocket Launcher 10
Caelestis - 1 Clan ER Medium Pulse Laser, 1 Clan ER Large Pulse Laser, 6 Jump Jets
Exanimus - 1 Snub Nose PPC, 1 ER Small Laser, 1 Retractable Blase, 1 Laser AMS, 6 UMU (zur Fortbewegung im Wasser)


Wie jeder Mech der Celestials setzt auch der Preta eine Vielzahl an gewichtssparenden Technologien ein. Eine 270 Light Engine beschleunigt den Mech auf 97 KM/H, ein Endo Steel-Chassis spart zusätzliches Gewicht, während bei der Panzerung nur Standardpanzerung zum Einsatz kommt. Da sich aber insgesamt 9 Tonnen Panzerung über das Chassis spannen, gilt der Preta in Verbindung mit der Light Engine als sehr schwer zu töten.

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Preta Dominus in den Farben der 47th Shadow Division (Word of Blake)



Ein improved C3-Netzwerk ist ebenfalls wieder festinstalliert, was vor allem für die PPC-lastigen Varianten die Trefferwahrscheinlichkeit erhöht. Ein Small Cockpit rundet das Chassis ab.

Während die meisten Varianten einen Mix aus verschiedenen Partikelprojektorkanonen und Extended Range Laser einsetzen, besitzen nur die Hälfte der Mechvarianten auch Jump Jets. Häufig agieren mittelschwere Level II Einheiten von Blakes Wort mit sechs Pretas, die als Jäger ihre Beute einkreisen und mit tödlich genauen Feuer gemeinsam erlegen.

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Preta Caelestis Artwork aus der Master Unit List



Interessant ist auch, dass es bis auf den Luminos keine Variante gibt, die über nennenswerte Hitzeprobleme verfügt. Und selbst beim Luminos treten die Hitzeprobleme erst auf, wenn man Dutzende Runden am Stück rennt, die Jump Jets nutzt und einen Alpha nach dem anderen abfeuert. Was dem Preta im Vergleich zu anderen Mediums vielleicht an Durchschlagskraft fehlt, macht er durch Hitzeeffizienz und Durchhaltevermögen wett.

Rechnet man noch die fast unheimliche Verbindung zwischen Mensch und Maschine dazu (VDNI-Interface der Manei Domini), können einem diese Mechs wirklich wie Geister vorkommen.

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Preta Kendali in den Farben der Opacus Venatori (Word of Blake)



Abgesehen von den oben genannten Standardvarianten gibt es nur eine persönliche Version des Preta, die eine Designation erhalten hat. Demi-Precentor Kendali Morris von Opacus Venatori besitzt einen Preta, der mit acht Improved Jump Jets für 240 Meter Sprungreichweite ausgelegt ist. Mit einem TAG Laser, Light PPC sowie PPC Capacitator und einem einzelnen Small Variable Pulse Speed Laser mag einem die Variante zuerst etwas unterbewaffnet vorkommen, aber dank dem PPC Capacitator trifft diese Light PPC wie sein großer Bruder und Morris kann mit dem TAG Laser gezielten Artilleriebeschuss von verbündeten Einheiten leiten.

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Zombie Demi-Precentor Kendali Morris aus dem Starterbook: Wolf and Blake (2008)



Für MWO wäre der Preta ein interessanter Mech. Das relativ hohe Volumen des Torso wäre zwar durchaus ein Problem, ist dank der Light Engine jedoch nicht mehr so gravierend wie früher. Dank der Jump Jets und PPC-lastigen Varianten könnte der Mech zu einer echten Jump Sniper-Plage werden. Kurzum, der Mech würde sich gut in das bestehende Lineup von Black Jack und Phoenix Hawk fügen, obwohl die beiden Mechs über ähnliche Aspekte verfügen.

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Preta Dominus in den Farben der 52nd Shadow Division (Word of Blake)



Quellen:
Mech Factory (Android App)
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#208 Rho Treska

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Posted 31 July 2017 - 12:20 PM

Ich sehe einen deutlichen Qualitätsanstieg vom Malak-Artikel und weiteren, früheren Einträgen bis hierhin zum Preta. Beide Daumen hoch, weiter so!

#209 JaidenHaze

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Posted 31 July 2017 - 01:47 PM

Da ich übers Wochenende wegen anderen Dingen etwas faul war, was das posten der Beiträge angeht, gibts heute und morgen quasi einen Artikel extra :)


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Grigori Invictus Artwork aus dem Technical Readout: 3075



Grigori

Mit 60 Tonnen ist der Grigori, dessen Name von einem Wort für Gefallene Engel im christlichen Glauben abstammt, ist der Mech, an dem Doktor Devon Cortland am längsten gearbeitet hat. Und im Vergleich zu anderen Celestial Mechs wirkt dieser auch nicht so rund, da seine Aufgabe so anders als die seiner Gefährten ist. Der Grigori besitzt einen großen Fokus auf Raketenwaffen und besitzt zudem meist eine Auswahl verschiedener Laser-Waffen als Backup.

Doch dieser Fokus ist nicht immer so zu erkennen, da sich der Grigori trotz seines festeingebauten improved C3 Systems nicht von den Feuerleitdaten leiten lassen kann. Und der Mech hat extrem mit Hitzeproblemen zu kämpfen, da die verbauten Double Heat Sinks einfach nicht ausreichen, um die hohe Hitze abzuleiten. Die bekannten Varianten des Grigori umfassen:

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Grigori in den Farben der 52nd Shadow Division (Word of Blake)



Quote

Invictus - 1 MRM20, 1 LRM15, 1 Streak SRM4, 1 Light PPC, 1 Retractable Blade
Dominus - 1 Heavy PPC, 2 ER Medium Laser, 2 Medium Pulse Laser, 1 Streak SRM 6
Infernus - 2 MML 7 mit Artemis, 1 Plasma Rifle, 1 Medium Pulse Laser, 1 ER Small Laser, 6 Jump Jets
Comminus - 3 MRM10, 2 Streak SRM6,2 ER Medium Laser, Guardian ECM
Luminos - 1 Heavy PPC, 1 Light PPC, 2 ER Medium Laser, 2 ER Small Laser
Eminus - 1 ERPPC, 5 ER Medium Laser, 1 ER Small Laser, 1 Thunderbolt 15
Caelestis - 1 Silver Bullet Gauss, 2 Medium X-Pulse Laser, 1 Clan Streak LRM10
Exanimus - 1 Heavy PPC, 1 ERPPC, 2 ER Medium Laser, 2 ER Small Laser, Beagle Active Probe, 4 UMU (zur Fortbewegung im Wasser)


Der Mech selbst baut nicht auf ein Endo Steel-Chassis auf, sondern nutzt lediglich ein Small Cockpit, 11 Tonnen Light Ferro-Fibrous-Panzerung und eine kleine 240 Light Fusion Engine, um Gewicht einzusparen. Das sorgt zwar dafür, dass der Grigori nur 64 KM/H schnell ist, doch dank der neuen Panzerung besitzt er nicht nur viele freie Slots, sondern kann auch mehr als die Hälfte seines Gewichts für Waffen nutzen. Bei den verwendeten Waffen ist ein starker Fokus auf Raketen, doch mit meistens nur ein bis zwei Tonnen Munition geht diese auch vergleichsweise schnell zur Neige. PPCs und ER Laser stellen einen guten Plan B dar, doch der Grigori verfügt in keiner Variante über genügend Double Heat Sinks, um seine Energiewaffen durchgehend abzufeuern.

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Grigori Dominus Artwork aus dem Technical Readout: 3075



Für eine Guerilla-Kampagne oder lange Verteidigungsaktionen eignet sich dieser Mech nicht, doch das ist nicht weiter wild. Da der Grigori ausschließlich von Manei Domini-Truppen eingesetzt wird, die als Stoßtruppen die Word of Blake-Armeen anführen und schnell und hart zuschlagen, erfüllt dieser Mech exakt seine Aufgabe. Mit der Hauptkampfgruppe den Stoß in die feindliche Gruppen begleiten und nachdem die Raketen verschossen wurden, mit den Energiewaffen die restlichen Kräfte besiegen.

Da die Manei Domini-Truppen in Level II oder Level III Einheiten gruppiert sind (6 Einheiten pro Level II Einheit (entspricht eine verstärkte Lanze), 6 Level II Einheiten pro Level III (entspricht ein Batallion)), wird der Grigori fast nie alleine in eine Level II Einheit eingesetzt. Stattdessen befinden sich andere Mechs wie der Deva oder die beiden Assaults an seiner Seite, die ihn unterstützen.

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Grigori in den Farben der 47th Shadow Division (Word of Blake)



Abgesehen von den oben genannten Mechs gibt es noch zwei weitere Grigori-Varianten, welche durch ihre Piloten einen infamen Ruf erhalten haben. Der Grigori Rufus gehört zum Opacus Venatori-Mitglied Rufus Black Bear, dessen Variante auf dem Infernus basiert. Die beiden Multi-Missile-Launcher 7 mit Artemis und der ER Small Laser bleibt erhalten, doch er hat die Plasma Rifle und Medium Pulse Laser für eine Light PPC mit PPC Capacitator und einen Medium Variable Speed Pulse Laser getauscht, womit die Hitze in einen erträglicheren Rahmen gehalten wird.

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Grigori Infernus Artwork aus dem Technical Readout: 3075



Die zweite Variante gehört zum Poltergeist Precentor Sigma Tamiel, der in der 47th Shadow Division Dienst tut. Sein Grigori nutzt zwei Thunderbolt 10 Raketenwerfer und eine Snub-Nose PPC, sowie eine Guardian ECM Suite und vier Jump Jets für erhöhte Mobilität.

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Ghost Adept Rufus Black Bear aus dem Starterbook: Wolf and Blake (2008)



Für MWO wäre der Grigori ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist der Mech relativ langsam und als OmniMech kann man daran auch nichts ändern. Andererseits verfügt der Mech über viel Platz (Slots und Tonnage) und kann dank der Kombination aus Raketen und Energiewaffen ein extrem gefährlicher Brawler (SPL/SRMs) oder Midrange Kämpfer (Light PPC/MRM) darstellen. Und Langstreckenraketen oder ERPPCs gehen ja auch immer, vor allem mit Jump Jets und ECM Unterstützung, auch wenn die armlastigen Waffenmontierungen vielleicht nicht ideal sind. Oder seine Torsoform, die durch die Kanten wie eine Mischung aus Thanatos und Dragon wirkt.

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Grigori Rufus in den Farben der Opacus Venatori (Word of Blake)



Quellen:
Mech Factory (Android App)
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#210 JaidenHaze

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Posted 01 August 2017 - 05:57 AM

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Deva Invictus Artwork aus dem Technical Readout: 3075



Deva

Der Deva ist der große Bruder vom Grigori. Beide Mechs werden häufig gemeinsam gesehen. Beide Mechs ergänzen sich gut und wegen der vielen Ähnlichkeiten gibt es einige Experten, welche den Nutzen des nur 10 anstatt 15 Tonnen schwereren Deva hinterfragen. Die Ergebnisse sind jedoch eindeutig auf Seiten von Word of Blake, welche den Deva hervorragend einsetzen können.

Der Name stammt aus dem Hindischen Glauben und bezeichnet verschiedene himmlische Wesen. Ähnlich den anderen Mechs aus der Celestial Serie ist auch der Deva ein zäher Gegner. Der 70 Tonnen schwere OmniMech nutzt eine 280 Light Fusion Engine, wodurch er ebenfalls 64 KM/H wie der Grigori erreicht. Das mag nur noch eine durchschnittliche Geschwindigkeit auf dem heutigen Schlachtfeld sein, das von den 17 KM/H schnelleren Clan-Mechs beherrscht wird, doch dadurch erhält der Deva viel Widerstandsfähigkeit (Light Fusion anstatt XL) und er kann auch wesentlich mehr Waffen tragen.

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Deva in den Farben der 47th Shadow Division (Word of Blake)



Im Gegensatz zum Grigori wird für den Deva ein Endo Steel-Chassis verwendet, dafür kommen aber nur 13.5 Tonnen Standardpanzerung im Gegensatz zu Light-Ferro-Fibrous-Panzerung zum Einsatz. Dank des Small Cockpits bleibt trotzdem genug Gewicht frei, das von einem Heavy-Duty-Gyro verbraucht wird. Das hat eine verstärkte äußere Schale, wodurch der Mech eine gottlose Menge an Schaden fressen kann, bevor er umfällt.

Bis heute sind folgende Standard-Konfigurationen des Deva bekannt:

Quote

Invictus - 1 Gauss Rifle, 3 Light PPC, 1 Retractable Blade
Dominus - 1 Rotary Autocannon/5, 1 MML 7, 1 Light PPC, 2 ER Medium Laser, 1 ER Small Laser, 1 Targeting Computer
Infernus - 2 ERPPC, 2 Medium Pulse Laser, 1 Targeting Computer, Guardian ECM, 5 zusätzliche Double Heat Sinks
Comminus - 1 Ultra AC/20, 3 ER Medium Laser, 1 ER Small Laser, Guardian ECM, 4 Jump jets
Luminos - 1 Heavy PPC, 3 ER Medium Laser, 4 Medium Pulse Laser, 1 ER Small Laser, 4 Jump Jets
Eminus - 1 Thunderbolt 15, 2 ER Medium Laser, 4 Light PPC, 1 Retractable Blade
Caelestis - 2 Binary Laser Cannon, 1 ER Small Laser, 1 LAMS, 1 Targeting Computer, Supercharger (bis zu 84 KM/H)
Exanimus - 2 LRT 15, 3 ER Medium laser, 1 ER Small Laser, 4 UMU (zur Fortbewegung im Wasser)


Während der Grigor auf einen Raketen-Energiemix bei seinen Waffen setzt, hat der Deva eindeutig einen Schwerpunkt auf Energie-Waffen, mit der gelegentlich eingesprenkelten Ballistikwaffe.

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Deva in den Farben der 50th Shadow Division (Word of Blake)



Die Kombination aus 1 Gauss Rifle mit Light PPCs ist äußerst Hitzeeffizient und bietet auf großen Entfernungen eine fast unvergleichbare Durchschlagskraft. Die anderen Varianten mit zwei ERPPCs stehen dem Potential nicht viel nach. Dank Targeting Computer, C3i Netzwerke und den neuralen Interface, mit dem jeder Pilot ausgestattet sein muss, treffen diese Waffen ihr Ziel sogar mit einer höheren Wahrscheinlichkeit als die für den Krieg gezüchteten Clankrieger.

Dazu kommt, dass ein Gegner nie genau weiß, welche Variante sich nun vor ihm befindet. Der Deva mit Gauss und Light PPC ist auf mehr als 500 Meter ein gefährlicher Gegner, aber genau so gut könnte es die Comminus-Variante mit einer UAC 20 und verschiedenen ER Lasern sein, welche mit Jump Jets die Distanz schnell überbrückt und eine verherrenden Feuerstoß absetzt.

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Poltergeist Adept Omega Achillius St. John aus dem Starterbook: Wolf and Blake (2008)



MWO Spieler haben wahrscheinlich ein anderes Verhältnis zu Schaden, aber im Tabletop hat selbst der vergleichsweise schwer gepanzerte Deva (immerhin 4.5 Tonnen Panzerung mehr als der Ebon Jaguar) nur 20 Punkte Panzerung auf einem Seitentorso. Ein 70 Tonnen schwerer Heavy, der auf 300 Metern mit seiner UAC 20 und ER Medium Laser in einer Runde 55 Schadenspunkte anrichten kann und trotz seiner Aktion fast garantiert treffen kann, ist eine gewaltige Gefahr. Kombiniert mit dem fast beängstigend genauen Fokusfeuer der mitlaufenden Grigori oder Preta, welche durch das C3i Netzwerk einen hohen Bonus zu Trefferwürfen erhalten, ist es kein Wunder, warum die Word of Blake Celestial OmniMechs einen besonderen Stellenwert im Jihad eingenommen.

Als Gesicht der Invasionstruppen von Word of Blake, als absolute Eliteeinheit, cybernetisch optimiert und gnadenlos ihrer Aufgabe nachgehend, war der Deva über viele Jahre ein Anblick, der Kinder und Erwachsene zugleich Tränen in die Augen getrieben hat.

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Deva Achillus Artwork aus der Master Unit List



Dazu hat auch das öffentliche Bild vom Deva beigetragen, als Mech der häufig auf Word of Blake Promomaterial zu finden ist. Einer der öffentlichsten Persönlichkeiten ist Poltergeist Adept Omega Achillius St. John, ein Opacus Venatori-Mitglied. Sein Deva ist auch einer der wenigen Varianten, die außerhalb der üblichen Varianten angesiedelt ist. Sein Deva Achillius besitzt zwei Large Variable Speed Pulse Laser, die von zwei ER Medium Laser und einem Targeting Computer unterstützt werden. Ein Supercharger erlaubt es seinem Mech, fast 84 KM/H zu halten, während drei zusätzliche Heat Sinks den Mech so kühl halten, dass er dauerhaft seine Waffen abfeuern kann.

Andere Piloten, die häufig zu sehen waren beinhalten Demi-Precentor Eric Hughes, der in einem der brutalsten Gefechte der Manei Domini auf Luthien 3072 gegen einen Nova Cat und SM1 Hovercraft von Clan Nova Cat kämpfte, beide problemlos besiegte und persönlich die überlebende Crew des Hovercrafts exekutierte. Eine weitere Gallionsfigur von Word of Blake stellt Precentor Seth Smith-Solomon dar, der Kommandant von der Level III Einheit Bells of Faith, die zur siebten Division des Word of Blake Militärs gehört. Smith-Solomon ist einer der wenigen Piloten außerhalb der Manei Domini, welche einen Deva erhalten haben. Aber seine Geschichte ist für einen anderen Tag.

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Deva Achilleus in den Farben der Opacus Venatori (Word of Blake)



Für MWO wäre der Deva einer der stärksten Mechs. Jump Jets, ECM, Ballistik- und Energiewaffen im Mix, mit der Möglichkeit sogar eine große MRM-Lafette auszurüsten und mit sehr viel Raum für Waffen und zusätzliches Equipment dürfte der Deva problemlos den aktuellen Steckenpferden wie Warhammer oder Marauder gefährlich werden und deren tragende Rolle im Schlachtgetümmel einnehmen.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
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#211 Karl Streiger

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Posted 01 August 2017 - 06:03 AM

Du hast die HighMounts vergessen (da sind ja alle Celestials nen Traum) und die Schildarme.... für die Dinger würde ich mein ganzes Hangar leerräumen. (na gut das ganze Hangar MINUS: Atlas, Zeus, Stalker; Huntsman und ggf. Legacy, Thug, Shootist; Barghest; Stooping Hawk)

Edited by Karl Streiger, 01 August 2017 - 06:05 AM.


#212 JaidenHaze

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Posted 01 August 2017 - 06:28 AM

Nun Karl, ein nicht kleiner Anteil von MWO machen Quirks aus und ich sehe, um ehrlich zu sein, trotz der Vorteile auf zB einem Deva oder Grigori (oder den anderen bisher gezeigten Mechs) keinen echten Vorteil gegenüber den normalen Varianten. Ja er ist stark, vor allem weil es sinnvolle Stock Builds sind (verglichen mit den 3025er Tech den wir ja auch kaufen können). Aber trotz LFE tragen die Jungs einen guten Teil des Gears in den Armen, die vergleichsweise tief hängen (spiel Cougar oder den Pract um ein Gefühl dafür zu bekommen) und das Front-Profil ist vergleichsweise groß.

Wir haben einen, in meinen Augen, substanziellen Teil des Volumens von vorn einsehbar und ohne starke Struktur- oder Panzerungsboni wirst du hier wahrscheinlich keinen Spaß haben. Vergleich das mal damit, wieviel du vergleichsweise von vorne bei einem Bushwacker sehen kannst. Du kannst die Arme auf 0 panzern und hast trotzdem noch einen guten Panzerungsschutz durch die Quirks, die generellen Boni sind hoch und dank den verteilten Ballistik-Mounts ist in meinen Augen der BSW X2 einer der stärksten RAC5 Boote, da das Front-Profil so unglaublich klein ist.

Die Celestials sind da anders ausgelegt :) Wobei das im Tabletop und in der generellen Betrachtung natürlich weniger Sinn macht, darauf einzugehen. Aber der letzte Teil, wo ich über MWO spreche, hat schon durchaus andere Werte, als wir sonst sehen würden. Einer der Gründe, warum manche Mechs wie der Duan Gung in MWO verflucht stark wären. Vorausgesetzt natürlich, der Mech würde Zugang zu 6-8 Hard Points bekommen :)

#213 MustrumRidcully

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Posted 01 August 2017 - 10:38 AM

Haben die Rectracable Claws eigentlich irgendeinen nennenswerten Vorteil gegenüber nicht-Retractable Waffen? Oder ist das sowieso nur was "Fluffiges" ohne tiefere mechanische Bedeutung?

#214 Rho Treska

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Posted 01 August 2017 - 11:22 AM

Prinzipiell ist die Retractable Blade nur eine leichtere Variante von Axt und Schwert, die ausserdem eine Menge Crits im Arm frisst. Der Schaden ist verglichen mit der Axt im speziellen auch keine Offenbarung, aber immer noch mehr als ein normaler Schlag. Damit ist die RB wohl beides: ein Nischenprodukt für die Mechanik, und ein böses Stück Fluff.

#215 JaidenHaze

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Posted 01 August 2017 - 11:37 AM

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Seraph Invictus Artwork aus dem Technical Readout: 3075



Seraph

Mit dem Seraph werfen wir heute einen Blick auf den vorletzten Celestial Mech von Word of Blake. Mit 85 Tonnen ist es ein Assault-Mech, der aber nicht nur in Level II Einheiten mit dem Archangel, dem letzten Mech zu finden ist, sondern häufig in gemischten Einheiten mit dem Deva und Grigori zusammen eingesetzt werden.

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Seraph in den Farben der 42nd Shadow Division (Word of Blake)



Der Seraph entlehnt sein Name aus dem christlichen Glauben entlehnt, gehört zu den bekanntesten Gesichtern des Jihads, da er durch seine hohe Kampfstärke und Widerstandskraft jeden Gegner vor eine nur schwer zu knackende Aufgabe stellte. Dazu tragen nicht nur die 16 Tonnen Standardpanzerung und die Light Fusion Engine bei, sondern auch das schon bekannte Small Cockpit. Der Seraph kann sich was die Nehmerqualitäten angeht zwar nicht mit dem Archangel messen, der nur dafür gebaut wurde, doch er stellt die beste Verbindung aus Waffen, Panzerung und Hitzeeffizienz im Manei Domini-Mechhangar dar.

Aktuell sind folgende Varianten bekannt:

Quote

Invictus - 1 Ultra AC/10, 2 MML5, 1 Streak SRM6, 1 Snub-Nose PPC, 1 Retractable Blade
Dominus - 1 Heavy PPC, 1 Plasma Rifle, 1 ER Medium Laser, 1 Medium Pulse Laser, 1 TAG, 1 Targeting Computer, 5 Improved Jump Jets (150 Meter)
Infernus - 1 LBX AC/20, 1 Heavy PPC, 1 Snub-Nose PPC, 1 AMS
Comminus - 1 Heavy PPC, 1 Plasma Rifle, 1 MRM 40, 2 ER Medium Laser, 2 Flamer, Guardian ECM Suite
Luminos - 2 Heavy PPC, 1 Light PPC, 3 Medium Pulse Laser, 1 Small Laser, 1 Flamer, 5 Improved Jump Jets
Eminus - 2 Thunderbolt 20, 1 Snub-Nose PPC
Caelestis - 3 Clan Streak LRM 10, 2 Clan Large Pulse Laser, 2 Clan Medium Pulse Laser, 3 Jump Jets


Während die meisten Varianten im Vergleich zu den anderen Word of Blake Mechs wärmer laufen, sorgen die 10-13 Double Heat Sinks generell nur für einen leichten Hitzeüberschuss. Der ist im Gegensatz zu anderen Mechs jedoch sehr erwünscht, weil der Seraph über Triple Strenght Myomermuskeln in jeder Variante verfügt. Ist der Mech aufgeheizt, kann er sich mit 64 KM/H zurückbewegen und richtet im Nahkampf einen ungeheuren Schaden an.

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Seraph in den Farben der 52nd Shadow Division (Word of Blake)



Selbst wenn man nicht gegen die Invictus-Variante mit dem Retractable Blade spielt, ist die nahkampflastige Bewaffnung für jeden Gegner eine große Gefahr. Denn durch das C3i-Netzwerk werden die Telemetriedaten an alle Mitglieder der Level II Einheit übertragen, was schnell tödlich enden kann.

Seraph werden häufig in gemischten Lanzen mit 1 Preta, 3 Grigori und 1 Deva eingesetzt. Während der Preta den Gegner flankiert, sind der Deva und Seraph aggressiv und schließen schnell auf. Während die Grigori ihre schwere Direktfeuer- oder Raketenwaffen dank der C3i-Systeme sehr punktgenau ins Ziel bringen, stampfen die beiden schweren Mechs einfach durch die gegnerische Gruppe.

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Seraph Havalah in den Farben der Opacus Venatori (Word of Blake)



Fast alle Seraph-Piloten sind sehr aggressiv, doch auch hier haben sich zwei Piloten einen besonderen Platz auf den Kopfgeldjäger-Listen verdient. Opacus Venatori-Mitglied Wraith Adept Beta Havalah Cazer hat mit ihrem Seraph Havalah einen besonderen Platz eingenommen. Der Mech besitzt eine Ultra AC/20, die über satte sechs Tonnen Munition verfügt. Unterstützt wird die Maschine durch einen Large und einen Medium Variable Speed Pulse Laser, einen Targeting Computer für alle Waffen und ein Anti-Missile-System. Damit gehört der Mech zu einer extrem gefährlichen Nahkampfvariante, die fast jeden Gegner in nur zwei Runden ausschalten kann.

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Wraith Adept Beta Havalah Cazer aus dem Starterbook: Wolf and Blake (2008)



Die zweite Variante des Seraph, die eine eigene Designation besitzt, ist der Seraph Ravana, der vom Hausmeister Precentor Ravana gesteuert wird, dem Oberhaupt des von Kali Liao erschaffenen und lange geheim gehaltenen Warrior House Rakshasa. Diese wurden von den Manei Domini technologisch unterstützt und besaßen eine Reihe experimenteller Technologien, die sie nur durch die enge Beziehung von Kali Liao und Cameron St. Jamais, dem Precentor Martial von Word of Blake, erhielten.

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Seraph Dominus in den Farben des Warrior House White Tigers (Thuggee Cult)



Der Seraph Ravana besitzt eine Snub-Nose PPC, einen Thunderbolt 20 Missile Launcher und ein Large Variable Speed Pulse Laser. Ein Laser Anti-Missile-System sorgt für zusätzlichen Schutz. Man nimmt an, dass dieser Mech 3072 auf Sian zerstört wurde. Neben Warrior House Rakshasa diente auch Warrior House White Tiger Kali Liao, die beide auf Sian 3072 sich gegenseitig beim Versuch, Kali Liao aus den Fängen der Konförderation Capella zu befreien, komplett zerstörten.

Ebenfalls ein Teil der Kopfgeldjäger-Listen war Phantom Precentor Sigma Sabnock, der Anführer der 50th Shadow Division. Der frühere Lyraner ist während den 3050ern Mitglied von Word of Blake geworen und arbeitete an mehreren Bio-Waffen, die von seinem Seraph Luminos mittels spezieller Anbringungen versprüht werden können.

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Seraph Sabnock in den Farben der 50th Shadow Division (Word of Blake)



Für MWO wäre der Seraph wahrscheinlich der stärkste OmniMech, den die Innere Sphäre je besitzen könnte. Mit einer Light Fusion Engine ist der Mech relativ haltbar, selbst wenn knapp 58 KM/H nicht der Brüller sind, wäre eine Implementierung von Triple Strenght Myomer alleine zur Geschwindigkeitssteigerung möglich.

Mit fast 43 Tonnen Podspace und den Verzicht auf Endo und Ferro-Fibrous-Panzerung bietet der Seraph trotzdem mehr als 50% seines Gewichts für Waffen an. Durch die vielen Optionen für Ballistik- und Energiewaffen können diese auch problemlos gefüllt werden.

Was die Hardpoints angeht, verfügt der Seraph über eine Vielzahl von Möglichkeiten, die wir passend zusammenbauen können. Was gibt es da nicht zu lieben? :)


Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
Camospecs


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Deva in den Farben der 43rd Shadow Division (Word of Blake)



#216 Karl Streiger

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Posted 01 August 2017 - 01:07 PM

View PostRho Treska, on 01 August 2017 - 11:22 AM, said:

Prinzipiell ist die Retractable Blade nur eine leichtere Variante von Axt und Schwert, die ausserdem eine Menge Crits im Arm frisst. Der Schaden ist verglichen mit der Axt im speziellen auch keine Offenbarung, aber immer noch mehr als ein normaler Schlag. Damit ist die RB wohl beides: ein Nischenprodukt für die Mechanik, und ein böses Stück Fluff.

man braucht keine Hand wie für Axt oder Schwert und ich glaube es gab die chance auf nen kritischen treffer wenn man die klinge rausschnappen lässt während man zuschlägt. dafür dann halt nicht den bonus fürs schwert. ansonsten sind springmesser halt voll evil knevil wie wir ja in der deutschen gesetzgebung seit 2002 wissen.

#217 Old MW4 Ranger

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Posted 01 August 2017 - 08:13 PM

das muss aber schon ein Batzen Myromermuskeln herhalten für ein Mech Springmesser, das Panzerung beschädigen kann Posted Image und das in dem dünnen Ärmchen ,beim Schwert oder Axt hat man ja die kinetische Schlagenergie+Masse der Klinge....tut mir leid ,aber mit der Zeit wurde da BT (was schon vorher nicht durch Logik glänzte...hab mich immer gefragt wie sich Gray Carlyle mit seinem Dunkelfalken über seine Schulter mit der Autokanone abrollen konnte?) immer unglaubwürdiger und landete da, wo es sich am Anfang von abheben wollte (gundam &Co) , und irgendwie bei Power Rangers Niveau..soviel Aufwand für ein Taschenmesserchen..Da würden selbst vierbeinige Centauren Mechs mit integrierter Torsolanze mehr Sinn machen, aber die Gibts e s betsimmt auch im Late BT? vieleicht auch Nahkampfausbildung für Mechs ? Feschtraining und Kendo

...und für Axt und schwert benötigt man bei Mechs ja keine Hand, das ist ja nur bei uns Primaten notwendig ,weil uns Mutter Natur nicht gleich mit Hieb und Stechwerkzeugen ausstattete sondern nur mit Händen .Mal sehen ,vieleicht gibt es als Gegenstück zu Giftwaffen ja auch mal kleine Knöchelsäurespritzen für Mechs ,oder Klingen mit Säurezufuhr oder erhitzt

Edited by Old MW4 Ranger, 01 August 2017 - 09:22 PM.


#218 Old MW4 Ranger

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Posted 01 August 2017 - 09:24 PM

wobei ...so ein repairmech (als RPG gegenstück zum Heiler) mit großem schweizer Multitoool wäre bestimmt auch cool :D oder ein "Edward Scherenhand-Mech" mit skalpellhänden für Feldoperationen :D

#219 Karl Streiger

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Posted 01 August 2017 - 11:15 PM

2 Dinge:

Nun Ranger - guck dir mal die Beschreibung der Panzerung an die Jaiden ne Seite vorher gepostet hat.

u.a. wird da Boron-Nitride erwähnt. Das war zum Zeitpunkt der "Zugrundelegung" von BT das härteste bekannte Material - aber wie alle Keramiken (ist doch eine imho) ist das Zeuch spröde.
Das heißt du hast zich Schichten von Harten aber Spröden und Weichem aber flexiblen Material. Die Wärmeleitfähigkeit wird sicherlich auch unterschiedlich sein. Keramik ist da ja beständiger.
Trifft nun ne BattleMech MG Kugel (also alles von ner 12.5mm 7 Rohr Gattling - bis zur 30mm ChainGun) auf BT Panzerung - dann passiert da ne Menge.
Vermutlich wird die äußerste Keramik Schicht zersplittern und nur noch von der elastischen Schicht darunter gehalten. Direkt um die Einschlagstelle wird diese flexible Schicht allerdings einen Krater aufweisen da hier sehr viel Energie in Verformungsenergie umgewandelt wird. (da ist dann ein Loch) Dann ne Schicht mit gehärtetem Stahl (sagen wir den 1000 Jahre verbesserten Nachfolger von dem heutigen Carbon Nano Metalmatrix Zeuch)
Dann kommt vielleicht eine Schicht mit "Luft" - wenn das Ding "Boom" machen möchte wäre jetzt der Zeitpunkt

Nach der nächsten Schicht kommt vielleicht sowas wie ein NERA Sandwich Sytstem (Gummi und Stahl Schichten) Da kommt es dann zu Scherkräften die einen Penetrator ordentlich zu schaffen machen und gleichzeitig "bewegt" sich mehr Stahl vor den Penetrator.
Dann wiederholt sich der Spaß.
Spoiler


Ergo - im Prinzip wird mit jedem Treffer ein Teil des Panzerschutzes "zerstört" - ablative eben. Da es vermutlich Waben sind müsstest du nun die gleiche Stelle hintereinander Treffen um da durch zu kommen.

Nun zum 2 - FAIL - Ranger - das du mit nem Springmesser keinen Panzer ankratzt ist ja klar - aber wenn ein Grauwal das Springmesser an seiner Flosse befestigt sieht die Sache schon anders aus.

So und nun kommt der Celeastial Assassins Creed Dolch. - Kinetische Energie ist schon mal höher (da Schlag plus "Feder") und das ganze dann auf einen winzigen Punkt.

So nen Bauxer haut mit 4kN - so nen BattleMech wird da ein ähnliches Verhältniss haben PixDamen 10m/s für den Schlag und noch mal 10m/s fürs Springmesser, das x Masse von 70t - ergo macht mein Deva mit seinem "lächerlichen" Springmesser 28 MN....und das ganze auf die Fläche einer Messerspitze.
Wenn man das ein wenig Rundet - kommt man immerhin fast auf die Werte die Kraft die ein 120mm KE bei 1800m/s macht.
Also Rangerlein - ja verdammt so ein Springmesser macht Panzerung kaputt wenn ein Rudel Elefphanten das Ding ins Ziel rammt.

#220 Old MW4 Ranger

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Posted 01 August 2017 - 11:19 PM

ok Karl Posted Image da hast du Recht .also sollten wir unsere Leopards nun noch mit Lanzen ausrüsten Posted Imageund unsere Augsburg Fregatte mit einem Rammsporn Posted Image da kommen auch beträchtliche Schadenswirkungen zustande, und ist ja nicht so ,dass es im BT universu, keine Thunder LRM Minenteppiche ,Long Tom Art. Helikopter,Bomber, und Luftraumjäger gibt ;)

Edited by Old MW4 Ranger, 01 August 2017 - 11:23 PM.






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