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Tech Des Tages - 200+ Beiträge


638 replies to this topic

#221 Karl Streiger

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Posted 01 August 2017 - 11:24 PM

View PostOld MW4 Ranger, on 01 August 2017 - 11:19 PM, said:

ok Karl Posted Image da hast du Recht .also sollten wir unsere Leopards nun noch mit Lanzen ausrüsten Posted Imageund unsere Augsburg Fregatte mit einem Rammsporn Posted Image da kommen auch beträchtliche Schadenswirkungen zustande

Logisch - nur ist das nicht so praktikabel weil selbst wenn du die Energie und Kraft hast - so nen 120mm KE macht das eben schon auf 4km. Allerdings wenn du auf die Kanone verzichtets und alle Panzerung in die Front packst.....und alles auf Speed setzt....wer weiß Posted Image
Also da hast du schon recht - Physischer Kampf ist "kontrovers" zumindest wenn du die Reichweiten betrachtest (also die ich bei meiner BT Analogie zu Grunde lege -> 32km für ne gelenkte LRM ist da schon mal drin)

Edited by Karl Streiger, 01 August 2017 - 11:25 PM.


#222 Old MW4 Ranger

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Posted 01 August 2017 - 11:32 PM

liegt wohl daran ,dass ich mit Bud Spencer und Godzilla nie was anfangen konnte ...so waren für mich Mechs immer hochbewegliche Waffenplattformen ,und keine großen Metall Ritter Posted Image mehr BF 2142 als Gundam
war für mich auch immer unverständlich ,dass die keine 12 m Zielscheibe ,die sich in 500m mit 70kmh bewegt treffen ,anderseits gegen Luft Raumjäger kämpfen Posted Imageund nur 3m Hohe Panzer mit der selben Wahrscheinlichkeit (ok, vieleicht gibt es da auch neue Regeln?)

Edited by Old MW4 Ranger, 01 August 2017 - 11:42 PM.


#223 JaidenHaze

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Posted 02 August 2017 - 06:54 AM

Zum Thema Panzerung:

Nehmen wir einfach mal einen Mech wie den Atlas und dessen Frontpanzerung. Ein Atlas besitzt circa 50% seiner Frontfläche aus CT und den beiden Seitentorsi, die im Stock mit circa 7 Tonnen gepanzert sind (Frontpanzerung von CT, RT und LT). Ich nehme zudem an, dass die Frontfläche des Atlas circa 4x4 Meter beträgt. Nur zur Vereinfachung natürlich, ich wollte gerade keine Pixel zählen.

7t -> 7.000.000g
4 Meter x 4 Meter -> 160.000 Quadratzentimeter
7.000.000 g / 160.000 cm3 = 43.75 g/cm3

Damit stehen jedem Quadratzentimeter beim Atlas circa 43,75 Gramm Panzerung zur Verfügung. Das hört sich wenig an, ist es aber nicht. Basierend auf dem Patent hier wird die Dichte von rekristallisiertes Siliziumkarbid mit 2,6 bis 2,7 g/cm3 angegeben. Aluminium selbst liegt bei circa 2,7 g/cm3, Titan bei 4,5 g/cm3 und Stahl bei 7,7g/cm3. Nehmen wir einfach einmal, damit das rechnen leichter ist, einen Wert von so 4 Gramm pro cm3 der Standardpanzerung an, sind wir bei gut einer 11 Zentimeter dicken Frontpanzerung. Schon ziemlich solide :) Da muss man schon eine Weile draufballern, damit etwas passiert.

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Posted Image


Archangel Invictus Artwork aus dem Technical Readout: 3075



Archangel

Der letzte Mech der Celestial-Serie zeigt schon dank seines Namens die Stellung, die er innerhalb der Baureihe einnimmt. Als mächtigster Mech in der Reihe nimmt der Archangel auf dem Schlachtfeld meist eine besondere Rolle ein. Als Befehlsmech und Anker der Formation sind diese gewaltigen Biester einige der gefürchtesten Gegner. Selbst reine Assault-Level II-Einheiten haben nur einen einzigen Archangel, da diese Mechs extrem teuer und zeitintensiv zu bauen sind. Doch was macht den Mech so besonders? Denn seine Bewaffnung ist für einen Assault vergleichsweise klein. Das sind alle bekannten Varianten:

Quote

Invictus - 1 Heavy PPC, 1 Plasma Rifle, 1 Retractable Blade, Guardian ECM Suite, 3 Jump Jets
Dominus - 1 Heavy PPC, 1 Snub-Nose PPC, 2 ER Medium Laser, 8 zusätzliche Double Heat Sinks
Infernus - 1 Heavy PPC, 2 Light PPC, 2 Snub-Nose PPC
Comminus - 2 MRM 40, 2 ER Medium Laser, 1 ER Small Laser, Guardian ECM Suite
Luminos - 2 ERPPC, 4 Medium Pulse Laser, 1 ER Small Laser, 1 Small Pulse Laser, Guardian ECM Suite, 3 Jump Jets
Eminus - 2 ERPPC, 1 ER Large Laser, 1 Light PPC, Targeting Computer
Caelestis - 1 Thunderbolt 10, 2 Binary Laser, 2 Clan ER Small Laser, 2 Clan ER Medium Laser, 1 Clan ER Flamer, 7 zusätzliche Heat Sinks


Bei jeder Variante fällt sofort auf, wie wenige schwere Waffen auf dem Mech verbaut sind. Der Archangel hat nur 37 Tonnen seiner Bewaffnung für Waffen zur Verfügung, ein Wert der sogar von dem deutlich leichteren Deva übertroffen wird. Dafür erfüllt der Archangel den Begriff ZombieMech so gut, wie kein anderer Mech der Inneren Sphäre.

Posted Image


Archangel in den Farben der 52nd Shadow Division (Word of Blake)



Während alle anderen Mechs der Celestial Serie auf die gewichtssparenden Light Fusion Engines setzen, greift der Archangel nicht nur auf eine Standardengine zurück, sondern geht noch einen Schritt weiter. Eine Compact Engine mag zwar 50% mehr Gewicht mit sich bringen, doch sie ist nur halb so groß wie eine normale Fusionsengine. Dadurch ist es extrem schwer, den Mech durch Engine-Treffer auszuschalten.

Zusätzlich greift der Mech auf einen Compact Gyro zurück, der ebenfalls kleiner und schwerer als die normale Variante ist. Dadurch wird viel Platz im Central Torso geschaffen, was für Waffen und den C3i Computer genutzt wird. Das Small Cockpit ist natürlich auch Teil vom Mech, weshalb die Anbringung großer Waffen im Kopf möglich wird. In Kombination mit einem Endo Steel Chassis und 19.5 Tonnen Standardpanzerung ist der Mech ein fast nicht zu tötendes Monster

Posted Image


Archangel Luminos Artwork von Shimmering Sword in den Farben der Free Worlds League Regulans (Marik)



Im Gegensatz zu zum Beispiel einen Atlas oder anderen ZombieMechs, die in den besten Umständen noch über zwei Laser im CT verfügen, kann der Archangel beide Seitentorsi verlieren und noch immer 20er Alphas mit zwei Snub-Nose PPCs austeilen, während er Feuerleitdaten von seinen Teamkameraden über den C3i-Computer bekommt - der auch im CT sitzt.

Durch diese Spezialisierung als Amboss für die Word of Blake Einheiten leidet natürlich die Einzelleistung, mit nur 37 Tonnen Waffen kann er sich nicht so gut wie ein Dire Wolf mit fast 50 Tonnen für Waffen verteidigen. Doch das spielt keine Rolle. Wenn ein Archangel auftaucht, ist der Rest seiner Einheit nicht weit entfernt und dank der schieren Menge an Panzerung, Struktur und Stehkraft wird der Mech selbst den konzentrierten Beschuss einer gesamten Assault-Lanze lang genug aushalten können.

Posted Image


Archangel Dominus in den Farben der 41st Shadow Division (Word of Blake)



Der Archangel verfügt über eine besondere Variante, die von Specter Precentor Sigma Berith gesteuert wird. Der frühere ComGuards-Offizier ist ein Veteran von Tukayyid und gilt als Loyal zu Terra, egal wer gerade darüber herrscht. Als Word of Blake Terra übernahm, trat er über und spielt seitdem eine immer wichtigere Rolle im Word of Blake-Militär, bis er in einem Gefecht schwer verwundet wurde und auf Anweisung von Precentor Apollyon persönlich mit Implantaten ausgestattet wurde. Seitdem gilt er nicht nur als Spiritueller Sohn des Anführers der Manei Domini, sondern nimmt auhc eine wichtige Rolle als Anführer der Opacus Venarori ein.

Posted Image


Specter Precentor Sigma Berith aus dem Starterbook: Wolf and Blake (2008)



Durch diese Position hat sein Archangel (Spitzname Guardian) viele Veränderungen durchgemacht. Die letzte bekannte Variante nutzt eine Heavy PPC und zwei Light PPC, die alle drei mit PPC Capacitators ausgerüstet sind, eine Snub-Nose PPC und einen Medium Variable Speed Pulse Laser.

Posted Image


Archangel Berith in den Farben der Opacus Venatori (Word of Blake)



Für MWO wäre der Archangel sicher einer der ultimativen Mechs, auch wenn sein niedrige Geschwindigkeit (Dire Wolf-Niveau) sicher verbesserungswürdig wäre. Doch der Archangel ist der ultimative ZombieMech, der so viel Feuerkraft als "Stick" bieten kann. Ansonsten macht der Mech nichts besonderes, was ihn über andere Varianten erhebt. Sein Mix aus Raketen- und Energiewaffen ist relativ untypisch für einen 100 Tonnen schweren Mech, aber sein begrenzter Podspace lässt leider nichts anderes zu. Ich kann mir trotzdem gut vorstellen, mit dem Mech in die Reihen der Gegner zu brechen.

Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
Camospecs

Posted Image


Archangel Dominus in den Farben des Warrior House Rakshasa (Thuggee Cult)



#224 Rho Treska

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Posted 02 August 2017 - 07:23 AM

View PostOld MW4 Ranger, on 01 August 2017 - 08:13 PM, said:

Da würden selbst vierbeinige Centauren Mechs mit integrierter Torsolanze mehr Sinn machen, aber die Gibts e s betsimmt auch im Late BT?

Nö... Vierbeiner ja, Lanzen ja, Beides zusammen noch nicht. Wär aber ein Abblick :D

View PostOld MW4 Ranger, on 01 August 2017 - 08:13 PM, said:

vieleicht auch Nahkampfausbildung für Mechs ? Feschtraining und Kendo

Willkommen im Draconis-Kombinat.
http://www.sarna.net/wiki/Rokurokubi
http://www.sarna.net.../Hitotsume_Kozo
http://www.sarna.net...iro_(BattleMech)

#225 MustrumRidcully

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Posted 02 August 2017 - 09:55 AM

Ah, Compact Engine und Compact Gyro, jetzt verstehe ich warum der Archangel so arg unterbewaffnet wirkt...

Was Nahkampf angeht... Ich halte das auch eher für fragwürdig, zumindest als wirksam zum Zerstören von Mechs. Ich könnte mir durchaus eine Art "Mech Martial Arts" vorstellen, bei dem es darum geht, den gegnerischen Mech zu binden oder umzuwerfen damit er seine Waffen nicht wirksam einsetzen kann.

Edited by MustrumRidcully, 02 August 2017 - 09:58 AM.


#226 JaidenHaze

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Posted 03 August 2017 - 06:57 AM

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Mobile HQ und Dunning Artwork aus dem Technical Readout: 3025



Mobile Headquarter

Für Kommendeure im Feld gibt es eigentlich nicht viele Wege, ein Batallion oder Regiment effektiv im Kampf zu leiten. Selbst wenn der Kommandant mit einem Tech im Cyclops sitzt, ein spezieller für das Führen eines Batallions ausgelegter Befehlsmech, ist es leicht den Überblick zu verlieren.

Das Koordination zum Sieg führt, ist nicht erst seit dem 24. Jahrhundert bekannt. Trotzdem hat es so lange gedauert, bis die frisch gegründete Terran Hegemony das Dunning Mobile Tactical Command Post in Auftrag gab. Und damit legte man den Grundstein für das später folgende Mobile HQ und das Generic Expandable Services Vehicle oder GESV, was gleich viel besser von der Zunge rollt.

Posted Image


Mobile HQ in den Farben der 11th Avalon Hussars RCT (Davion)



Alle drei Vehikel bedienen das gleiche Grundbedürfnis: Es sind in der Regel Lastkraftwagen, manchmal auch mit Kettenantrieben, welche leicht gepanzert sind und vollgestopft mit Kommunikationsausrüstung sind. Diese Vehikel bieten Platz für 2 Mann in der Zugmaschine und meistens zwischen fünf bis neun Mann, welche die verschiedenen Kommunikations- und Koordinierungskonsolen bedienen.

Der Dunning MTCP ist ein 30 Tonnen schwerer LKW, der noch mit einem Verbrennungsmotor und Fossilbrennstoff betrieben wird. Erstmals 2317 eingeführt, wurde er bis 2650 genutzt, als er vom Mobile HQ abgelöst wurde. Obwohl der Dunning massive Schwächen hatte, wie zum Beispiel die geringen 500 Kilometer Reichweite und nur 2.5 Tonnen Panzerung, was auf den gesamten Trailer verteilt nicht einmal effektiven Schutz gegenüber Handgranaten liefert, hat der Dunning nicht nur die Einführung von BattleMechs erlebt, sondern sich trotz der erhöhten Mobilität der Mechtruppen auf dem Schlachtfeld behaupten können. Oder besser ausgedrückt, in Sicherheit - weit genug vom Schlachtfeld entfernt - behaupten können.

Posted Image


Dunning / Mobile HQ 3D Rendering



Als 2620 das Mobile Headquarter von Star League Defense Industries vorgestellt wurde, hat es sich kurz danach durchgesetzt. Mit nur 392.812 Cbills ist das Mobile HQ mehr als 400 Jahre später noch immer im Einsatz. Ebenfalls auf einer Lastkraftwagen-Basis aufgebaut, nutzt das Fahrzeug eine 130 Omni Fusionsengine, was ihn auf 97 KM/H Höchstgeschwindigkeit beschleunigt.

In Massen auf dem Mars im Sol System gebaut, kam die Produktion im Zuge des Amaris Coup zum Erliegen, da das gewaltige Produktionswerk im wahrsten Sinne des Wortes ausgelöscht wurde. Selbst nach Ende des Bürgerkriegs wurde das Werk nicht wieder aufgebaut, obwohl es hervorragende Dienste während des acht Jahre währenden Krieges geliefert hat.

Posted Image


Unbemaltes Mobile HQ mit zwei Combat Vehicle als Größtenvergleich



Die verbliebenen Exemplare gelten seither als Rarität und wurden von ihren Einheiten meist in hervorragenden Zustand gehalten. Doch selbst die beste Pflege kann nicht die Ausfälle und Begleiterscheinungen wie Staub und generell Materialstress ausgleichen, welche die Ausrüstung im Feld und am Schlachtfeldrand ertragen musste. Genau so wie beim Cyclops wurden nach und nach die spezialisierten und hochkomplexen Systeme gegen generische, leichter zu ersetztende Computer getauscht.

Es gibt zwei Varianten des Mobilen HQs, das von Kurita oder Capella-Truppen erstellt wurde. Diese Field Refit Kits ersetzten einige der nicht mehr zu nutzenden Computer und tauschen diese gegen eine Infanterie-Bay sowie größeren Waffen aus, in dem Fall einen Large Laser für Kurita- und eine LRM 10 für Capella-Truppen.

Posted Image


Generic Expandable Services Vehicle aus dem Handbook: House Davion (2007)



Um den Problem der immer selten werdenden Mobile Headquarter Herr zu werden, haben die Quartiermeister des Vereinten Commonwealth den GESV in Auftrag gegeben. Das OmniVehicle nutzt noch immer einen LKW als Basis, der wie der Dunning wieder 30 Tonnen wiegt. Anstatt eine Fusionsengine zu nutzen, wurde eine Brennstoffzelle mit mehr als 2700 Kilometer Reichweite genommen. Durch die Elektromotoren kann das 97 KM/H schnelle Fahrzeug auch mehrere 15 Tonnen schwere Trailer mitnehmen.

Das Omni in OmniVehicle stammt von der beim Bau frei wählbaren Zusammenstellung von Modulen. Die Zugmaschine kann das relativ bekannte Mobile Command Post-Modul nehmen, das 7 Tonnen Kommunikationsausrüstung und zwei Remote Sensor Dispenser-Stationen umfasst. Diese sind hochkomplexe Datensammelstationen, welche in die Wildnis gesetzt werden können und je nach Dichte von Vegetation oder Gebäuden ein Gebiet von mehreren Quadratkilometern überwachen.

Posted Image


Innere Ansicht eines Mobile HQ



Ebenfalls möglich sind Feldküchen und MASH-Einheiten, die bis zu fünf Operationstische umfassen. Diese Varianten werden auch an zivile Behörden für zum Beispiel Katastrophenschutz oder Festen bzw. Großveranstaltungen eingesetzt.

Die Trailer kann 11.5 Tonnen Cargo, einen Multifunktionsarbeitsplatz für die Wartung von Vehikel, Mechs oder Material für die Pioniere beinhalten.

Was alle drei Fahrzeuge gemeinsam haben, ist der grundsätzliche Aufbau der Kommunikationszentrale. Die Zentrale wird von einem gewaltigen Hologrammtisch dominiert, um den herum die Computer angesiedelt sind und Daten von Remote Sensor Arrays oder ScoutMechs einfließen lassen. Auf den Tisch können dann - je nach Variante - mehr oder weniger akkurate Hologramme der Umgebung gezeigt werden. Zu Hochzeiten des Sternenbundes reichte die Auflösung, um einzelne Bäume darzustellen.

Posted Image


Weiterer Größtenvergleich des Mobile HQ mit verschiedenen Mechs und Vehikel



An der Stirnseite sitzen drei Techs, welche die Angaben des Kommandaten an die einzelnen Kompanie- oder Batallionsführer weiterleiten, entweder direkt via Funk oder in kleinen Signalen, die in der Regel auch durch Guardian ECM erzeugte Kommunikationsstörungen hindurchkommen. Das Mobile HQ und GESV unterstützten beide auch Sub-Space Kommunikation mit einem Sprungschiff, falls eine optional ausfaltbare Antenne auf dem Dach genutzt wird.

Alle drei Fahrzeuge ermöglichen dank ausgefallener Stoßdämpfer auch die Arbeit während der Fahrt, auch wenn die Geschwindigkeit auf circa 30 KM/H gesenkt wird, um die Passagiere keiner Lebensgefahr bei einer Kollision auszusetzen.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna Dunning
Sarna Mobile HQ
Sarna GESV
Camospecs
Deviantart Mobile HQ Interior
Größenvergleich des HQ mit Mechs

#227 Old MW4 Ranger

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Posted 03 August 2017 - 09:54 AM

Danke Jaiden Posted Image war zeit das mobile HQ mal in seiner wahren Pracht zu zeigen (nichts das "thing" wie in MWO) Posted Image, wobei obriger Größenvergleich nicht sehr stimmig ist , der 55 t Dunkelfalke wäre mit fast 10 m Höhe so hoch wie das HQ lang Posted Image und der Skorpion wirkt wie ein 200t Titan

Edited by Old MW4 Ranger, 03 August 2017 - 09:54 AM.


#228 N F X

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Posted 03 August 2017 - 12:09 PM

Gewicht ≠ Größe, im cannon sind die größen unterschiede zwischen gewichtsklassen nicht so groß wie bei uns. Der Wolfhound ist zum beispiel größer als einige Mediums und sogar manche Heavys.

Und der Shadow sieht mir ziemlich gleich lang aus wie das HQ?

Edited by N F X, 03 August 2017 - 12:15 PM.


#229 JaidenHaze

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Posted 03 August 2017 - 12:53 PM

Denk dran, dass das Mobile HQ und die anderen Teile innen Hohl sind. Im Prinzip ist das nicht mehr als ein LKW mit etwas Panzerung zum Schutz gegen Splitter und Kleinkaliberwaffen wie Sturmgewehre und ein paar Computer-Systeme. Das Ding sollte deutlich größer (Volumen) als ein Shadow Hawk sein :) Vor allem weil der Mech sicher nur so 6-7 Meter hoch sein sollte,


BTW: Thanatos ist angekündigt worden. Hier ist mein Tech des Tages vor einer ganzen Weile dazu :P

#230 Old MW4 Ranger

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Posted 03 August 2017 - 08:03 PM

Also Shadowhawk ist 9,63m hoch ,sogar etwas höher als der Thunderbolt mit 8,7m (ohne Launcher) ,der Rifleman rangiert bei 11,27m mit Garret Antenne,der Greif mit 10.02m und der Warhammer mit Lafette 12.07m,aber ansonsten waren alle 3025 Mechs ursprünglich um die 9-12m Hoch (2 Level hohe Gebäude gaben Full cover /ein level=6m) ,Phönixhawk 12,86m über Pylone , Ausnahme der Atlas bei der IS mit späteren 16m ( der Clan Henker 15,5m )Banshee um die 14m...der Macross Glaug ist eigentlich 16,68m hoch , wurde aber für BT als Marauder etwas kleiner gemacht und mit den übrigen Mechs standardisiert ,wie auch zb die Hornisse,die eigentlich auch 12,68m in macross war ,aber als leichter Mech in BT runter skaliert wurde, so dass der Pilot nur mit einem Schuhanzieher ins Cockpit kam

Edited by Old MW4 Ranger, 04 August 2017 - 02:00 AM.


#231 JaidenHaze

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Posted 04 August 2017 - 07:27 AM

Ich würde mal gerne die Quelle für derart exakte Größenangaben sehen :)
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Posted Image


Potemkin Artwork aus dem Technical Readout: 2750



Potemkin

Als die gerade gegründete Star League sich entschloss, nur sieben Jahre nach ihrer Gründung den Reunification War über die Menschheit zu bringen, erlebten die Forschungs- und die Ingenieursabteilungen einen Innovationsschub. Zwanzig lange Jahre brauchte die Star League, um die vier kleinen Reiche an ihrem Rand zu erobern. Dabei war ein Problem für die Generäle sichtbar: Man konnte ohne extremen Aufwand nicht eine substanziell große Streitmacht an den Zielort bringen. Das erforderte meistens den Einsatz von sehr vielen Sprungschiffen, während mehrere Kriegsschiffe Schutz liefern mussten. Noch während des Reunification Wars gab die Admiralität die Entwicklung des Potemkin in Auftrag, doch erst 2611, vierzehn Jahre nach dessen Ende, lief der erste Troop Cruiser aus den Docks von Riga Interstellar Shipyards.

Posted Image


Potemkin Miniatur in den Farben der Star League Fleet (Star League)



Der 1.5 Millionen Tonnen schwere Kreuzer war so gewaltig, dass er eine vollkommen neue Schiffsklasse eingeführt hat - als Troop Cruiser setzte die Potemkin neue Maßstäbe. 1.508 Meter lang und nach 11 Überarbeitungen, noch bevor der erste Potemkin aus dem Dock lief, schwebte es nun vor den versammelten Admirälen. Mit fünfundzwanzig Dockkrägen, randvoll mit den gewaltigen Colossus Dropships, die jedes eine gesamte Regimentskampfgruppe aufnehmen können, konnte ein einzelnes Potemkin genug Truppen für selbst die am besten verteidigten Planeten mitbringen.

Üblich waren circa 50 Jahre nach der Einführung Konfigurationen, womit ein Potemkin permanent mit circa fünf Achilles AssaultDropships sowie drei bis fünf Titan-Luft/Raumjägerträgern ausgerüstet war. Dadurch blieben noch zehn bis zwölf Dockkrägen frei, mehr als jedes andere, militärisch oder zivil genutztes Dropship bieten konnte. Und selbst mit den kleineren Excalibur Dropships, die später anstatt der der teuren Colossus-Dropships verwendet wurden, konnte so eine große Einheitenverbände landen und vom Orbit aus als Feuerplattform und Station für Nachschub und Luft/Raumjäger-Unterstützung glänzen.

Posted Image


Potemkin Artwork eines Deviantart Künstlers
Potemkin mit einem Logo von Clan Diamond Shark



Bis zur Einstellung der Klasse wurden von Riva Interstellar Shipyard insgesamt 106 Potemkin-Klasse Kriegsschiffe gebaut, wovon etwas mehr als 30 Stück den Amaris-Kerensky Bürgerkrieg überstanden haben. Es existiert der Mythos, dass wie bei den Atlanten, sämtliche Potemkin mit General Kerensky in den Exodus gingen, doch in Wahrheit blieb die Nightwind zurück, ein Potemkin-Klasse Troop Cruiser, der während den Nachfolgekriegen zerstört wurde.

Woher die Vision of Truth von Comstar stammt, ist leider nicht bekannt. Am wahrscheinlichsten ist es jedoch, dass Comstar nach dem Exodus auf ein zerstörtes Potemkin-Wrack gestoßen ist und es im Geheimen wieder aufgebaut hat.

Posted Image


Potemkin Miniatur in den Farben der Clan Coyote Fleet (Clan Coyote)



Von den insgesamt 30 überlebenden Potemkin-Schiffen in den Clanstreitkräften, hat bis auf die Clan Snow Raven Snowflake auch jedes Schiff die Jahrhunderte überlebt. Nachrüstungen von Lithium-Fusionsbatterien hat das Schiff relevant gehalten und auch wenn die Bewaffnung von 16 Naval Laser 45, 24 Heavy Naval PPCs und 8 Barracuda Raketenwerfern, die in neun Gruppen auf dem Schiff angeordnet sind, gleichweise wenig sind, hat die Gefahr durch Pocket Warships massiv zugenommen und die hohe Überlebensrate zeigt, dass das Design von Riva die Jahrhunderte nicht nur überdauern, sondern in fast perfekten Zustand bewältigen konnte.

Einzige Probleme auf dem Raumschiff sind der vergleichweise kleine Cargo-Platz, nur 38.662,5 Tonnen sind vergleichsweise wenig, wenn man an das Gesamtgewicht denkt. Zusätzliche Versorgungs- und Tankschiffe sind für die knapp 400 Mann Besatzung auch nötig, wenn man auf extrem lange Reisen geht.

Posted Image


Potemkin Umbau Arcship von Clan Sea Fox (circa 3130)
Die eingebauten kugelförmigen Dropships sind am hinteren Rumpf sehr gut zu sehen



Integriert man diese Anlagen, steigt das Gesamtgewicht des Raumschiffes massiv an, wie die extremen Umbauarbeiten von Clan Diamond Shark gezeigt haben. Durch den Umbau der Potemkin-Klasse zu einmal Cargo-Ships und ArcShips, mit denen die Bevölkerung des Clans in die Innere Sphäre gebracht wurde, sind die einzigen bekannten ArcShips massiv größer geworden. Mit mehr als 2.5 Millionen Tonnen wurde nicht nur Gewicht zugelegt, mit fast 2,3 Kilometern Länge und wesentlich mehr Umfang erinnert diese ArcShips nur noch in Zügen an ihre Basis. Die feste Installation von mehreren gewaltigen DropShips hat sehr viel dazu beigetragen, warum sich die Clanführung für das Potemkin entschieden hat.

Bisher sind vier Umbauten bekannt, die ArcShips Titanic und Poseidon, sowie die Cargo-Ships Voidswimmer und Talismantia. Die Poseidon beispielsweise trägt neben ihren 2.5 Millionen Tonnen und den festverbauten 100.000 Tonnen schweren Behemoth Dropships auch bis zu 50 weitere Dropships, die das gewaltige Schiff als Ausgangsbasis nutzen.

Posted Image


Potemkin Miniatur in den Farben der Star League Fleet (Star League)



Diese Monster können sich zwar noch bewegen, jedoch werden sie nicht als normale Jumpships zum Transport oder Schutz von Militäraktionen verwendet, sondern vor allem als mobile Metropolen, welche die Machtzentren von Clan Diamond Shark darstellen.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
Camospecs
Deviantart Potemkin Cruiser
Deviantart Arcship

#232 Old MW4 Ranger

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Posted 04 August 2017 - 11:13 AM

Hi Jaiden Posted Image

Quote

Ich würde mal gerne die Quelle für derart exakte Größenangaben sehen Posted Image
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kein problem

standen früher (80er Jahre)meist auf den Bausätzen drauf ...jetzt findet man sie noch im Net

http://www.mahq.net/...oss/macross.htm

zb für den Roundfacer/Greif

http://www.mahq.net/.../dougram/h8.htm

Edited by Old MW4 Ranger, 04 August 2017 - 11:14 AM.


#233 JaidenHaze

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Posted 04 August 2017 - 06:03 PM

Ich meinte schon die BattleTech Angaben zur Größe von Shadow Hawk und co :)

#234 Old MW4 Ranger

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Posted 05 August 2017 - 12:48 AM

View PostJaidenHaze, on 04 August 2017 - 06:03 PM, said:

Ich meinte schon die BattleTech Angaben zur Größe von Shadow Hawk und co Posted Image

Battletech hat da selten in den romanen genaue Angaben gemacht , waren eben zwischen 10-12 m hoch und eben die Modelle so übernommen und nur ein wenig verändert (Details -zb sitz des Cockpits, größen) , aber notfalls die Miniaturen nachmessen ,sind im masstab 1:285 Posted Image Scalierung der aus verschiednenen serien stammenden Modelle war nötig, sonst wäre der Locust so hoch wie ein Battlemaster und die BT Mgs hätten das Kaliber von autokanonen Posted Image die frühen Zeichner haben diesen Masstab eben auch als "Canon" genommen

Posted Image
Posted Image

quelle der bilder:
http://mwomercs.com/...ie/page__st__60

gibt da auch einige foren drüber mit größenangaben

https://mwomercs.com...ers-or-bananas/

Edited by Old MW4 Ranger, 05 August 2017 - 11:58 AM.


#235 JaidenHaze

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Posted 06 August 2017 - 02:02 AM

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Fire Falcon Artwork aus dem Technical Readout: 3058 Upgrade



Fire Falcon

Der Fire Falcon ist ein Clan Jade Falcon OmniMech, der für die Falken einer der ersten Mechs war, der mit den Erfahrungen, die in der inneren Sphäre gesammelt wurden, entwickelt und gebaut wurde. 3052, kurz vor der Schlacht um Tukayyid erstmals vorgestellt und seitdem ein fester Teil der OmniMech-Galaxien, ist dieser kleine leichte Mech ein Konkurrent zum Mist Lynx oder Koshi, wie er von den Inneren Sphäre-Einheiten genannt wird.

Posted Image


Fire Falcon in den Farben der Epsilon Galaxy (Clan Jade Falcon)



Da der Mist Lynx nur von Clan Steel Viper und Clan Smoke Jaguar gebaut wird, ist es nicht schwer den Gedankengang der Falken-Khans nachzuvollziehen, ein eigenes Design zu entwerfen. Im Gegensatz zum Mist Lynx ist der Fire Falcon genau so spezialisiert, nur in anderen Rollen. Während der Mist Lynx als Scout eingesetzt wird, ist der Fire Falcon trotz seiner höheren Geschwindigkeit und Frontpanzerung nur bedingt zum Scouten geeignet. Das Fehlen der sechs Jump Jets ist ein großes Problem, da es die Einsatzmöglichkeiten beschränkt.

Doch abgesehen davon ist der Fire Falcon einer der besseren Mechs im Touman der Clans. Mit 129 KM/H rennt der Fire Falcon eine ganze Ecke schneller als der Mist Lynx und zementiert damit die neue Richtgeschwindigkeit für Scouts, die auch dank des Arctic Cheetahs in der Inneren Sphäre ein Muss geworden ist.

Posted Image


Deviantart Zeichnung eines Fire Falcon Prime in Clan Hell Horses Farben



Die Verwendung eines Endo-Steel-Chassis, Ferro-Fibrous-Panzerung und nur 4 Tonnen Panzerung lässt vergleichsweise viel Gewicht für Waffen übrig. 10 Tonnen Modulkapazität sind reichlich für ein nur 25 Tonnen schweren Mech und dank der vielfäligen Energie- und Raketen-Hardpoints können viele variable Konfigurationen gebaut werden. Diese Liste ist derzeit im Einsatz:

Quote

Prime: 2 Streak SRM4, 1 Medium Pulse, 2 ER Medium, 2 ER Small Laser
A: 1 Ultra AC/2, 1 LRM10, 1 ER Small Laser
B: 2 ER Large Laser, 1 Targeting Computer
C: 1 Medium Pulse, 1 Small Pulse, 1 ER Small Laser, 2 SRM6, 4 Machine Guns, 1 Active Probe
D: 2 SRM4, 1 ER Medium Laser, 1 TAG Laser, 1 Narc Beacon
E: 1 ATM12
F: 8 Machine Guns, 1 ER Large, 2 ER Micro, 2 ER Small Laser, 1 Active Probe
H: 2 Heavy Medium, 2 Heavy Small, 2 Medium Pulse Laser, 3 zusätzliche Double Heat Sinks


Der Fire Falcon hat einige sehr spezielle Konfigurationen. Die Prime-Version ist stark auf den Kampf gegen andere Light Mechs ausgelegt. Zwei Streak SRM und ein Medium Pulse Laser sorgen für sehr genaues Feuer, die zusätzlichen ER Laser dienen da nur zur Verstärkung.

Posted Image


Fire Falcon in den Farben des Zeta Galaxy (Clan Cloud Cobra)



Die Variante A ist als Langstrecken-Feuerunterstützung ausgelegt, doch begrenzte Munition sorgt dafür, dass der Mech nicht lange im Feld sein kann. Passend dazu kann man die Variante D sehen, die jedoch von den Falken nie im Kampf eingesetzt wird. NARC und TAG-Laser sind starke Effekte, wenn die passende Unterstützungsfahrzeuge vor Ort sind, doch der Einsatz von Artillerie oder konzentrierter LRM-Beschuss wird von den Falken als unehrenhaft angesehen. Andere Clans sehen das aber nicht so eng.

Darüber hinaus haben wir zwei Versionen des Fire Falcon, die speziell für den Kampf in urbanen Gebieten ausgelegt wurde. Der C und F haben beide eine Active Probe zum Aufdecken von versteckten Einheiten und nutzen eine Kombination aus vielen MGs, kleinen Laser und Kurzstrecken-Raketen.

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Fire Falcon D Artwork vom Battletech CCG



Die letzten Varianten E und H stellen eine Mischung aus verschiedenen Reichweiten dar. Der Fire Falcon E mag nur eine ATM 12 haben, doch drei Tonnen Munition sorgt für viele verschiedene effektive Kampfreichweiten. Der H ist deutlich beschränkter, doch der Einsatz von Heavy Lasern und einem Medium Pulse Laser sorgen für satte 40 Schadenspunkte im Nahkampfbereich, ein absurder Wert für einen so kleinen, leichten Mech.

Durch diese relativ hohe Bandbreite wird der Fire Falcon nicht nur gerne von Kriegern genommen, welche einen leichten agilen Duellmech suchen, sondern auch von auf den Kampf ausgelegten Frontgalaxien. Diese brauchen in der Regel nicht aufklären, wo ein Gegner steht. Dafür kann man die Luft/Raumjäger oder Kriegsschiffe nutzen, die über den Köpfen schweben. Und dann kommt es darauf an, mehr Schlagkraft zu liefern.

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Gestürzter Fire Falcon für ein Diorama der 2011 GenCon in den Farben der Turkina Keshik (Clan Jade Falcon)



Hier schlägt sich der Fire Falcon so gut, dass er trotz der Assoziation von Falcon im Namen von Clan Cloud Cobra, Fire Mandrill, Coyote, Ice Hellion, Goliath Scotpion, Hell Horses und Nova Cat eingesetzt wird. Obwohl die Gesamtanzahl der Fire Falcons in den anderen Clans nie riesig war, der in den Heimatwelten produzierte Mist Lynx war wegen der fehlenden Transportkosten simpel billiger, stellte er für die Jahre zwischen 3052 bis 3069, als das Produktionswerk des Fire Falcon auf Ironhold zerstört wurde, eine gute Einnahmequelle für den Clan dar.

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Fire Falcon B Artwork vom Battletech CCG



Für Mechwarrior Online würde der Fire Falcon eine wichtige Verstärkung der Clans darstellen. Generell gilt, dass der Mech nicht imba ist. Er erreicht keine 200 KM/H wie der Fire Moth und so würde der Fire Falcon keine massiven Balance-Probleme darstellen. Um ehrlich zu sein würde es mich wundern, wenn der Fire Falcon nicht einer der nächsten zwei Clan Light Mechs wäre, die angekündigt werden. Dazu passt er einfach zu gut nach MWO.

Die Geschwindigkeit ist hart an der Grenze, um gut zu sein. 139 KM/H mit Speed Tweak sind deutlich langsamer als die Commando- oder Locust-Varianten, die 25 KM/H mehr auf dem Tacho haben und Geschwindigkeit entspricht Überleben bei derart leichten Mechs. Die Geometrie, die stark an den Jenner IIC angelehnt ist, wird für den Kampf nicht ideal sein, aber es gibt wesentlich schlimmere Torsoformen.

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Fire Falcon Artwork #2 von DeviantArt-Künstler Giorgio Espinos



Wo der Fire Falcon glänzt ist bei der Waffenbeladung. Abgesehen von ER Laser, wodurch sich die Reichweite nutzen lässt (beispielsweise 2 ERLL oder 6 ERML), wären die meisten Varianten eher als schneller Striker oder Ultrabrawl gedacht.

Ob nun mit verschiedenen Raketen-Bewaffnungen mit ATM-Raketen, SRMs, verschiedene Micro- und Small-Laser Kombinationen, Heavy Laser mit hohen Schaden gegen die langsamen Heavy und Assault-Mechs oder eine Kombination verschiedener OmniPods, die bis zu 12 Maschine Guns zulassen würde - der Fire Falcon bietet für seine Größe und seine Rolle auf dem Schlachtfeld eine erstaunlich hohe Bandbreite an Optionen, ohne wirklich ein spielbrechender Mech zu sein.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
Camospecs
Deviantart Fire Falcon Artwork
Deviantart Fire Falcon Artwork #2

#236 JaidenHaze

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Posted 06 August 2017 - 06:18 AM

Da gestern ein Beitrag fehlte, gibts heute 2:


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Elementar Artwork aus dem Technical Readout: 3058 Upgrade



Elementar

Der Clan Elementar-Anzug ist einer der Aspekte in der Kriegsführung, welche die Clans vollkommen revolutioniert haben. Anstatt wie früher tausende Infanteriesoldaten relativ ungeschützt auf ein Schlachtfeld wie in einen Fleischwolf zu schicken, während sich die großen Jungs in den Mechs prügeln, sorgte der Elementar nicht nur für mehr Schutz besonders wertvoller Infanterieeinheiten, sondern ermöglichte viele neue Taktiken. Heute, etwas weniger als 200 Jahre nach der Einführung ist der Anzug ein elementarer Bestandteil der Truppen - nicht nur von den Clans - sondern auch der Inneren Sphäre.

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25mm Clan Elemental Miniatur in den Farben der Rho Galaxy (Clan Ghost Bear)



Der Anzug basiert zum Großteil auf dem Nighthawk Suit, ein leichter Power Armor-Anzug der Sternenbund-Streitkräfte, der seit 2720 von Spezialeinheiten eingesetzt wurde. Beim Exodus verschwanden alle Träger und die meisten Anzüge mit General Kerensky, nur einige wenige Exemplare blieben auf Terra in den Händen Comstars zurück, welche zu der Erschaffung des Tornado-Anzugs führten. Zusätzlich nutzte Clan Wolf ein speziell von Clan Goliath Scorpion gebauten Tauchanzug, welcher bereits viele Systeme hatte, die den späteren Clan Elementar ausmachten: Myomer-Muskulatur, Luft- und Lebenserhaltungssysteme und versiegelte Sektionen.

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Clan Elemental Ausschnitt von dem Buch BattleTech: 25 Years of Art & Fiction (2009)



Doch der Anzug macht nur die Hälfte des Clan Elementars aus. Die zweite Hälfte, der Mensch - oder der menschliche Berg - wurde fast zur gleichen Zeit von Clan Hell Horses als besserer Infanterist gezüchtet. Diese beiden Technologien passten perfekt zusammen und gegenseitige Ernte-Rituale sorgten für einen schnellen Austausch der Technik. Das Ergebnis waren die Elementare, wie wir sie heute kennen und lieben.

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Clan Elemental Infantery Star Miniatur in den Farben der Beta Galaxy (Clan Wolf-in-Exile)



Die Abzüge selbst sind seit den ersten Modellen nicht viel verändert wurden. In den Jahren nach der Einführung experimentierte Clan Wolf noch an verschiedenen Spezialmodellen herum, welche später die Grundlage für den Gnome, Salamander, Sylph und Undine-Anzug bilden werden, aber die damalige Clanführung hat sich dazu entschlossen, ein Allzweckdesign zu favorisieren.

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Jade Falcon Elemental Artwork Front- und Seitenansicht aus dem Battletech Compendium (1990)



Der Schock bei den ersten Gefechten saß auch in den erfahrenen Clan-Truppen tief, selbst ohne die genetisch modifizierten Krieger, wie wir sie heute kennen. Clan Nova Cat war 2868 das erste Opfer der neuen Truppen und wurde deutlich besiegt. Seitdem haben die Elementare nicht nur nicht nur bei den Clans die Kriegsführung revolutioniert.

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28mm Clan Elemental Miniatur in den Farben der Vau Galaxy (Clan Jade Falcon)



Möglich wurde das durch den 1000 Kilogramm schweren Anzug, der heute jedoch nicht einmal mehr der schwerste Anzug ist. Mit nur 10.8 Kilometer pro Stunde Höchstgeschwindigkeit ist der Anzug auch relativ unbeweglich, verglichen mit anderen Modellen. Erst der Einsatz der Jump Jets, die Hauptänderung durch Clan Wolf Ingenieure beim Erstellen des Anzugs ermöglichte die heute so gefürchtete Effektivität.

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DeviantArt Kunstwerk eines weiblichen Clan Elementars der Smoke Jaguars



Üblicherweise ist der Elementar mit einem abwerfbaren SRM2 Raketenwerfer, der über zwei Salven Munition verfügt, und zwei modularen Waffenmounts bewaffnet. Der größere der beiden Waffenmounts, kann von einem Small Laser, Flamer, Machine Gun oder Micro Pulse und ER Micro Laser verschiedene Waffen tragen, die ihn für den Kampf gegen Mechs oder Infanterie spezialisieren. Eine Klaue zum herunterreißen der Panzerung oder zum Festhalten an verschiedenen Objekten hat sich als eine der effektivsten Waffen des Clan Elementars herausgestellt. Zusätzlich kann eine weitere Anti-Personen-Waffe getragen werden, die in der Regel projektilbasierter Natur ist.

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Nightmare - Dioramaausschnitt zeigt einen Ghost Bear Elementar, der einen Dire Wolf der Hell Horses erledigt hat



250 Kilogramm Panzerung schützen den Elementar, eine Summe, die nur von späteren Assault-Anzügen übertroffen wird. Ein weiteres Defensivsystem ist HarJel, das maßgeblich zum Erfolg des Anzugs beigetragen hat. Neben dem Schließen von Wunden im Kampfanzug und dem Stillen von Blutungen des Elementars selbst, bietet das schwarze Gel nach dem Aushärten sogar begrenzten Schutz gegen leichte Schläge und Stöße und kann sogar Kleinkalibermunition ablenken.

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DeviantArt Kunstwerk Heat Sink - Clan-Streitkräfte greifen einen Firestarter der Inneren Sphäre an



Seit der Einführung haben sich einige wenige Spezialvarianten herausgebildet, zum Beispiel die gefürchteten Headhunter-Elementare von Clan Wolf, die zusätzliche Elektronik-Pakete besitzen und speziell zur Jagd gegen feindliche Kommandeure eingesetzt wurden.

Clan Jade Falcon nutzt eine Variante, welche die Anti-Personen-Waffe und zweite Salve SRM Munition gegen einen Flammenwerfer und feuerresistente Panzerung tauscht.

Clan Snow Raven setzt stattdessen auf eine Variante, die mittels verbesserten Lebenerhaltungssystemen und einem Schneidbrenner besser an das Leben in luftleeren Raum angepasst wurde.

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25mm Clan Elemental Miniatur in den Farben der Alpha Galaxy (Clan Wolf)



Die letzte Variante des klassischen Elementars wurde gegen 3090 eingeführt, die vor allem bei den Clans der Inneren Sphäre verbreitet sind. Diese ersetzen die Mechwaffen gegen eine einzelne AP Gauss Rifle und eine weitere Anti-Personen-Waffe und entfernen zusätzlich die Sprungdüsen. Das so freigewordene Gewicht wird genutzt, um ein Battle Armor Myomer Booster zu installieren, was die Geschwindigkeit auf dem Boden auf mehr als 46 KM/H erhöht. Damit kann der Elementar II fast 4x so schnell wie ein Standard-Elementar durch die Gegend flitzen.

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Elemental II (X) Artwork, der äußerlich dem Elemental II sehr weit gleicht, aus dem Experimental Technical Readout: Clans (2011)



In Mechwarrior Spielen kamen die Elementare am prominentesten in Mechwarrior 3 zum Einsatz, da sie extrem schwer zu treffen und dank der Jump Jets relativ agil waren. Der Einsatz von großen Autokanonen, Gauss Rifles oder ähnlichen Waffen war äußerst uneffizient gegen diese kleinen wendigen Ziele. Für Mechwarrior Online wären AI gesteuerte Elementare sicher äußerst lustig - solange diese auch aggressiv genug agieren würden. Solange aber kann man nur froh sein, sich nicht mit den kleinen Kröten in Mechwarrior 5, Battletech oder MWO herumschlagen zu müssen.

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25mm Clan Elemental Miniatur in den Farben der Alpha Galaxy (Clan Jade Falcon)




Quellen:
Mech Factory (Android App)
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Deviantart Smoke Jaguar Elemental
Deviantart Heat Sink

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Offener Clan Elementar-Anzug aus dem offiziellen Buch A Time of War (2009)



#237 Mighty Spike

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Posted 06 August 2017 - 11:17 AM

View PostOld MW4 Ranger, on 03 August 2017 - 08:03 PM, said:

Also Shadowhawk ist 9,63m hoch ,sogar etwas höher als der Thunderbolt mit 8,7m (ohne Launcher) ,der Rifleman rangiert bei 11,27m mit Garret Antenne,der Greif mit 10.02m und der Warhammer mit Lafette 12.07m,aber ansonsten waren alle 3025 Mechs ursprünglich um die 9-12m Hoch (2 Level hohe Gebäude gaben Full cover /ein level=6m) ,Phönixhawk 12,86m über Pylone , Ausnahme der Atlas bei der IS mit späteren 16m ( der Clan Henker 15,5m )Banshee um die 14m...der Macross Glaug ist eigentlich 16,68m hoch , wurde aber für BT als Marauder etwas kleiner gemacht und mit den übrigen Mechs standardisiert ,wie auch zb die Hornisse,die eigentlich auch 12,68m in macross war ,aber als leichter Mech in BT runter skaliert wurde, so dass der Pilot nur mit einem Schuhanzieher ins Cockpit kam



18,1 m fürs glaug steht auf meiner packung von 87 / 86? bei 1,2 t

https://mwomercs.com...ost__p__5761600

Edited by Mighty Spike, 06 August 2017 - 11:19 AM.


#238 Memnon Valerius Thrax

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Posted 06 August 2017 - 01:11 PM

In MWLL waren Elementare top. was man da mit der tragbaren PPK Spass haben konnte, Jesus.

1:1 Kämpfe mit anderen Elementaren waren episch.

#239 Karl Streiger

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Posted 06 August 2017 - 10:11 PM

Der Witz ist hier muss CGL bei MWLL Inspirationen gehohlt haben. Immerhin gab es den Mod eine Weile ehe das Interface Cockpit kam. Obwohl Mechassault war noch etwas zeitiger
Zwar keine Kampfeinheiten aber für einen Spaß sicherlich OK.
Allerdings befürchte ich bei MWOs Skalierung das man sich wie eine Amöbe hält

Vielleicht auch nur die Frage der Engine



Mag den Potekim ist ein echtes Raumschiff. Auch wenn die Tubes und das Hangar da irgendwie wenig Sinn ergeben.
Mann darf halt nicht vergessen das bei den Schiffen vorn eigentlich oben ist (zumindest solange die Triebwerke Schub haben) da werden dann die meisten der neueren Warships arg sinnlos wobei die 2750er ganz OK sind

Edited by Karl Streiger, 06 August 2017 - 10:16 PM.


#240 Old MW4 Ranger

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Posted 07 August 2017 - 06:41 AM

View PostMighty Spike, on 06 August 2017 - 11:17 AM, said:



18,1 m fürs glaug steht auf meiner packung von 87 / 86? bei 1,2 t

https://mwomercs.com...ost__p__5761600



finde da beim Glaug Officier Battle Pod auch 18.1 m
http://robotechvisio...icer_Battle_Pod

und beim
Roiquonmi Glaug Battle Pod 16,55m
http://www.macross2....cross/glaug.htm

aber die 18.01 kommen mit bekannter vor , das war schon ein etwas größeres teil der Zentraedi

aber da agbes im laufe der Zeit auch einige versionen des GOP aber emin Designliebling blieb er immer , neben Warhammer und Rifleman
varaible Glaug-Macross new Horizon

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Gilouza Commanders Pod aus Macross 2036

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oder der Neo Glaug(Macross Plus Video game)
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Edited by Old MW4 Ranger, 07 August 2017 - 06:54 AM.






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