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Tech Des Tages - 200+ Beiträge


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#321 JaidenHaze

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Posted 26 August 2017 - 07:32 AM

Nun der erste Schritt für die Banshee wären mal Quirks auf dem Niveau des Atlas. Aber ohne das? Yeah

#322 JaidenHaze

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Posted 27 August 2017 - 01:59 AM

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Wolfhound Artwork aus dem Wolf's Dragoons Sourcebook (1989)



Wolfhound

Obwohl die Lyraner für ihre schweren Mechs bekannt sind, gibt es auch den ein oder anderen leichten Mech, der in dem großen Reich produziert wird. Die größte Erfolgsgeschichte ist sicherlich der Wolfhound, der 3028 auf Drängen von den Kell Hounds entwickelt wurde.

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Wolfhound 1 Miniatur der ersten Generation in den Farben der Lexington Combat Group (Söldner)



Der als Co-Produktion gestartete Wolfhound wird von TharHes Industries auf Tharkad und von Arc-Royal MechWorks auf der Heimatwelt der Kell Hounds Arc Royal gefertigt und stellt eines der ersten Neuentwicklungen dar, die nach Jahrhunderten des Stillstands in der Inneren Sphäre wieder hergestellt werden.

Interessant ist bei dem Mech, das er als Konter zu den Kurita-Mechs Jenner und Panther gedacht sind. Beide Mechs haben den deutlich schwereren Streitkräften der Lyraner über viele Jahrzehnte schwer zu gesetzt und immer größere Gebietsverluste eingebracht.

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Wolfhound 2 Artwork aus dem Technical Readout: 3050 Upgrade



Ähnlich dem Panther nutzt der Wolfhound 6 Tonnen Panzerung, ein vergleichsweise hoher Wert für einen so leichten Mech. Eine GM 210 Engine beschleunigt den 35 Tonnen schweren Mech auf 97 KM/H, ein gutes Tempo, was den Wolfhound zwar noch immer langsamer als den Jenner macht, jedoch hat er die höhere Reichweite.

Neben den Kell Hounds wird der Mech auch von den Wolfs Dragoner genutzt, die während der Zeit bei Haus Kurita unter Vertrag standen. Wie dieser Deal funktioniert hat ist nicht zu 100% klar, dass es aber sicher geholfen hat, die Dragoner auf die Seite des VerComs nach dem Vierten Nachfolgekrieg zu ziehen, kann man ohne Probleme behaupten.

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Wolfhound 1 Artwork von PGI, basierend auf den früheren Modellen



Nach seiner Feuertaufe im Vierten Nachfolgekrieg und Krieg von 3039 war der Wolfhound auch an der vordersten Front in der Clan-Invasion. Nicht nur, weil der Wolfhound einer der ersten Mechs war, die einen der ersten Feindkontakte hatten, sondern auch weil der Mech in vielen Frontlinien-Regimentern ist und damit die Hauptlast der initialen Invasion tragen durfte.

Die Werte des Mechs sind das, was wir heute bei einem Light erwarten - der Wolfhound hat damit defintiv Maßstäbe gesetzt. Mit seiner schweren Panzerung und den Standardkomponenten ist der Mech sehr billig zu produzieren, während ein Large Laser, drei nach vorne und einen nach hinten ausgerichteter Medium Laser die munitionsunabhängige Bewaffnung darstellen. Bei dem Wolfhound 1 stellten die Heat Sinks noch durchaus ein Problem dar, da bei dauerhaften Feuer diese überlastet werden konnten, doch das blieb nicht lange so.

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Wolfhound 1 Miniatur der zweiten Generation in den Farben der 3rd Royal Guards RCT (Steiner)



Die Varianten 1A und 1B tauschten nur den nach hinten ausgerichteten Medium Laser gegen einen weiteren Heat Sink oder richteten den Laser nach vorn aus, alle Varianten waren einfache Feldmodifikationen. Erst die zweite Entwicklung des Wolfhound, die 3052 in der erzwungenen Pause der Invasion, hat das Chassis wirklich hervorgehoben. Man setzt weiterhin auf eine simple Standard-Engine, doch der ER Large Laser und Double Heat Sinks stellen eine sinnvole Verbesserung dar. Viele der alten Wolfhound-Mechs werden durch neu produzierte Feldmodifikationen auf die Variante 2 verbessert.

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Wolfhound 2X Artwork aus dem Experimental Technical Readout: Pirates



Und bis zum Jihad stellte das auch die einzige Veränderung des relativ simplen Mechs dar. Erst der neue Konflikt mit Word of Blake, die Zerstörung von TharHes auf Tharkad und die Vernichtung der Wolfs Dragoner auf Outreach sorgt für einen neuen Drang zu aktuelleren Varianten. Der Wolfhound 2X nutzt ein Endo Steel Chassis und eine XL Engine, um eine Heavy PPC mit PPC Capacitor und ein Actuator Enhancement System zu nutzen und verfügt erstmals über ER Laser - zwei Medium und ein Small-Modell. Ein Supercharger und Laser Reflective Armor runden diese experimentelle Variante ab, welche einige Jahre später in den 2H gemündet, ist, welche jedoch auf das Actuator Enhancement System zugunsten eines Double Heat Sinks verzichtet. Die Heavy PPC mit Capacitor stellt das Äquivalent zu einer AC20 dar, da der PPC Strahl satte 20 Schadenspunkte über mehr als 400 Meter anrichten kann.

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Wolfhound 2X Miniatur der dritten Generation in den Farben der 4th Donegal Guards RCT (Steiner)



Ebenfalls ein Kind des Jihads ist der Wolfhound 3S, der keine fragile XL Engine mehr nutzt, sondern eine Light Fusion Engine. Dadurch gewinnt der Mech wieder viel seiner vorher so geschätzten Haltbarkeit zurück. Bei der Bewaffnung musste zwar im Vergleich zum 2X und 2H etwas abgespeckt werden. Eine ERPPC erhöht die Schlagkraft auf Distanz im Vergleich zum ER Large Laser, während 3 ER Medium Laser in der Front und ein ER Small Laser im Rücken die Bewaffnung abrunden.

Der Wolfhound 3M stellt eine Premiere da, weil er in der früheren Liga Freier Welten gebaut wird. Dieser baut auf dem 3S auf und ersetzt die Bewaffnung mit einer einzelnen Light Gauss Rifle und eine Tonne Muntion, was jedoch das Chassis zweckentfremdet. So wenig Munition und so wenig Schlagkraft ist ein vergleichsweise schlechter Tausch.

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Wolfhound 1 Artwork aus dem Tukayyid Szenariopack (1994)



Die Versionen 4W und 4WA sind beides Mechs, die zum Ende des Jihads von Arc Royal MechWorks für Wolfs Dragoner gebaut werden, um die fast zerstörte Einheit wiederzubeleben. Diese nutzen ein Endo Steel-Chassis und drei Light PPCs, ein ER Medium und ER Small Laser. Der 4WA tauscht die zwei ER Laser jedoch gegen eine Guardian ECM Suite.

Die letzte regulär produzierte Variante wurde 3079 eingeführt und nutzt eine 245 XL Engine, die mittels MASC fast 150 KM/H erreichen kann. Anstatt auf Laser, setzt der Mech jedoch auf eine Snub-Nose PPC und zwei Light PPCs.

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Wolfhound 1 von Daniel Allard in den Farben der Kell Hounds (Söldner)



Abseits davon gibt es mehrere Spezialvarianten des Wolfhound. Beispielsweise kann man hier den Grinner anführen, der eigentlich vom Lore aus gesehen der Wolfhound IIC ist, in Mechwarrior Online jedoch kein Mix-Tech sondern ein reiner Innere Sphäre-Mech ist. Beide Mechs werden aber immerhin vom gleichen Piloten gesteuert. Phelan Kell steuerte dieses Unikat für die meisten Jahre seiner Karriere, bis er später auf einen Executioner wechselte.

Sein Cousin Daniel Allard, steuerte für viele Jahre seinen Wolfhound 1, bis er 3062 mittels Clan-Technologie modifiziert wurde. Eine Clan XL Engine, zwei Double Heat Sinks, eine Clan ERPPC und drei ER Medium Laser sowie ein ER Small Laser stellen eine gute Bewaffnung dar, die wir auch auf späteren Modellen finden, die freie Tonnage wird hier aber für einen Targeting Computer genutzt.

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Wolfhound 5 Artwork aus dem Technical Readout: 3085



In Mechwarrior Online stellt der Mech eine interessante Wahl dar. Passable Quirks helfen ihn gerade genug, um nicht durch zwei Salven zerstört zu werden. Der Mech ist einfach vergleichsweise hoch, was ihn nicht einfach zu benutzen macht. Seine verschiedenen Waffenkonfigurationen sind derzeit durch die fehlenden ER Laser, Light- und Heavy PPCs noch beschränkt, aber das ändert sich in Kürze.

Ansonsten kann der Wolfhound auf einige starke Builds blicken, 5-6 Medium Laser, 5 Medium Pulse Pulse Laser oder zwei Large Pulse Laser stellen eine starke Bewaffnung dar und zusammen mit dem neuen Skillbaum lassen sich einige nette Varianten herbeizaubern.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
Camospecs

#323 JaidenHaze

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Posted 28 August 2017 - 06:16 AM

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Zeus Artwork aus dem Technical Readout: 3025 (1986)



Zeus

Als Urgestein der lyranischen Streitkräfte ist der Zeus den Gegnern wohlbekannt, und sein Ruf ist auch verdient. Dieser Mech verkörpert alles, was die Steiner gerne bei ihrem Streitkräften sehen würden. Der einzigartige Mix aus Geschwindigkeit für einen Assault, guter Langstrecken-Schlagkraft und geringen Kosten durch die vergleichtsweise niedrige Technologiebasis waren ein Erfolgsgarant. Denn es war nicht unbedingt gesichert, dass der Zeus ein langes Leben hat.

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Zeus 6S in den Farben der Tooth of Ymir (Söldner)



Der Zeus wurde von Defiance Industries 2787 vorgestellt, gerade rechtzeitig zum Start des ersten Nachfolgekriegs. Das der Zeus keine Ferro-Panzerung, ein Endo-Chassis oder eine große XL Engine verwendet, konnten die ursprünglich vorgestellten Varianten 5S und 5T lange Zeit produziert werden. Trotz der schweren Angriffe auf Hesperus II gab es aber nie große Produktionsausfälle, obwohl sowohl das Kommunikations, als auch das Zielführungssystem auf Tharkad von TharHes produziert werden.

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Zeus Artwork aus dem Battle of Coventry Szenario-Pack (1996)



Und auf Hesperus II durften auch die ersten zwei Zeus-Prototypen ihre Feuertaufe erhalten, als Kurita-Streitkräfte die lyranischen Reihen durchstießen und kurz vor den Toren der Werke standen. Doch diese und den ersten großen Einsatz auf Sakhalin mit den 15th Lyran Guards war ein voller Erfolg. Die vergleichsweise hohe Geschwindigkeit für einen Assault und gute Langstreckenfeuerkraft auch mit den später notwendig gewordenen Kompromissen, die durch den technologischen Niedergang notwendig waren, machten den Zeus im Steiner-Militär einzigartig.

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Zeus in den Farben der 3rd Lyran Regulars (Steiner)



Durch eine Pitban 320 Engine konnte der Mech bis zu 64 KM/H schnell laufen und damit, im Gegensatz zur Banshee, Atlas und anderen Assaults, auch mit den schnelleren Heavy-Truppen mithalten. Alle Varianten des Mechs teilen sich meist ein paar grundlegende Charakteristiken, beim Zeus sind das ein LRM-Werfer im rechten Arm, der ähnlich wie beim Orion nicht in einer Lafette, sondern radial um den Unterarm angeordnet sind. Diese Konstruktion war gezielt gemacht, um noch Nahkampfangriffe ausführen zu können. Dazu wurde meist eine weitere große Waffe gepaart, die entweder eine PPC oder eine Autokanone vom Kaliber 5 waren.

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Steiner Scoutlanze attackiert - Artwork von Franz Vohwinkel aus dem Classic BattleTech Universe Buch (2003)



Ursprünglich war geplant, die PPC als munitionsunabhängige Waffe zur Hauptvariante zu machen, doch frühe Zeus-Modelle hatten Probleme durch das Elektromagnetische Feld der PPC Spulen, welche die Leistung der Engine beeinflussten, obwohl die PPC bereits in den Armen lag. Die Varianten mit den Autokanonen wurden deshalb häufiger gebaut, doch trotz des technologischen Verfalls konnten diese Probleme - wahrscheinlich auch durch den Herstellerwechsel der PPC - im dritten Nachfolgekrieg gelöst werden.

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Zeus 6S in den Farben der II Legio Cataphracti (Marian Hegemony)



Abschließend wird das Loadout durch einige Laser, meist ein Large Laser oder mehrere Medium Laser abgerundet. Das sind die derzeit bekannten Zeus-Varianten:

Zeus 5S: 2787 - Erste Hauptvariante. Die Bewaffnung ist 1 Ultra AC/5, 1 LRM 15 mit Artemis IV, 1 ER Large Laser und 2 Medium Laser mit 14 Double Heat Sinks

Zeus 5T: 2787 - Zweite Hauptvariante. Die Ultra AC wird durch 1 ERPPC getauscht. Die 1 LRM 15 mit Artemis IV, 1 ER Large Laser und 2 Medium Laser bleiben erhalten. 17 Double Heat Sinks halten die Variante einigermaßen kühl, Ferro-Fibrous-Panzerung erhöht den Panzerschutz.

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Zeus Artwork in den Farben der Tamar Jäger (Steiner)



Zeus 6S: ~2850 - Weiterentwickung des 5S. Der technologische Verfall machte den Wechsel auf 1 AC/5, 1 LRM 15, 1 Large Laser, 2 Medium Laser und 17 Single Heat Sinks nötig.

Zeus 6T: ~2850 - Weiterentwickung des 5T. Wie beim 6S mussten die Waffen auf niederwertige Versionen getauscht werden. 1 PPC, 1 LRM 15, 1 Large Laser, 2 Medium Laser und 19 Single Heat Sinks wurden hier eingesetzt.

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Zeus 6S in den Farben der 7th Donegal Guards (Steiner)



Zeus 6Y: 2922 - Experimentelle Variante, die jedoch nie Produktion gesehen hat. Ein Blazer sollte eine neue Waffe darstellen, die jedoch zuviele Probleme beim Zeus erzeugte. Dieser Laser setzt zwei Large Laser-Kerne ein, um dadurch mehr Schaden zulasten mehr Hitze zu erzeugen. Das zerstörte jedoch durch Hitze und Radiation die Myomermuskeln, die zum Zielen der Waffe verwendet wurden. Sämtliche Lösungsversuche schlugen Fehl. Diese Variante nutzte auch einen LRM 10 Werfer und die AC/5.

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Zeus 6Y Artwork aus dem Experimental Technical Readout: Succession Wars, Volume 1



Zeus 9S: 3048 - Weiterentwicklung des 6T. Erstes Upgrade mit Star League-Equipment. Double Heat Sinks und Ferro-Fibrous-Panzerung sowie CASE waren sinnvolle Ergänzngen, während 1 ERPPC, 1 LRM 15 Raketenwerfer, 1 ER Large Laser und 2 Medium Pulse Laser die Bewaffnung komplett umstellten.

Zeus 9S2: ~3050 - Weiterentwicklung des 9S. Eine XL Engine und die Entfernung der 2 Medium Pulse Laser schaufeln viel Gewicht frei, womit die ERPPC gegen eine Gauss Rifle getauscht werden kann. Die 1 LRM 15 und 1 ER Large Laser bleiben erhalten.

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Zeus 9S aus dem Technical Readout: 3050



Zeus 9T: 3062 - Weiterentwicklung des Zeus 6T. Anstatt die fragile Engine des 9S2 zu nehmen, wurde eine Light Fusion Engine verwendet und die Panzerung von 11 auf 13.5 Tonnen Panzerung erhöht. Eine ERPPC, 1 LRM 15 Raketenwerfer mit Artemis IV, ein ER Large Laser, 2 Medium Pulse Laser und ein nach hinten ausgerichteter ER Medium Laser stellten die Bewaffnung dar. Leider konnten nur wenige Mechs produziert werden, da der Jihad ausbrach und Word of Blake schnell Hesperus II in Kämpfe verwickelte.

Zeus 10WB: ~3070 - Neuentwicklung. Eine Jihad-Variante von Word of Blake, nachdem Hesperus II erobert wurde. Die Variante nutzt zwei Heavy PPCs, ein ER Large Laser, vier ER Medium Laser und 14 Tonnen Ferro-Panzerung. Eine Light Fusion Engine und XL Gyro schufen Platz für die Waffen. Problematisch waren die nur 17 Double Heat Sinks, welche nicht genug Kühlleistung erzeugten.

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Zeus 6S in den Farben der One-Eyed Jacks (Söldner)



Interessant ist, dass es ein Kit für Dual Cockpit Feldmodifikationen gab. Diese Mechs werden meist mit einem DC hinter der Designation bezeichnet und auf einem Zeus 6S oder 9S verbaut. Dafür wurde entweder ein Medium Laser oder ein Heat Sink entfernt, damit die Tonnage für die zusätzlichen Komponenten verfügbar wurde.

Es gibt viele berühmte Piloten des Zeus, vor allem von den LCAF. Frederick Steiner und Nondi Steiner, beide hoch angesehene militärische Führer aus Haus Steiner sind auf der Liste ganz oben, auch wenn beide nie personalisierte Varianten ins Feld geführt haben. Ein bekannter Vertreter personalisierter Zeus ist zB Hauptmann-General Leonidas Brannock, Kommandant der 4th Skye Guards, dessen Zeus Leonidas 1 Gauss Rifle, 1 LRM20 mit Artemis IV, 1 ER Large Laser und zwei Medium Pulse Laser verwendet. Eine XL Engine schuf den notwendigen Platz für die Veränderungen.

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Deviantart Zeus Artwork basierend auf einem Redesign des Zeus aus Mechwarrior 4 Mercenaries



In MWO ist der Zeus leider sehr langweilig. Mit Clan-Tech könnte man vergleichweise interessante Dinge bauen, was vor allem durch das plötzlich freigewordene Gewicht möglich ist. Mit dem Civil War Tech Update werden einige zusätzliche Tonnen freigespült, die bitter benötigt werden. Die größte Änderung wird sicher die Einführung der Ultra AC/10, Medium Range Missiles und der verschiedenen PPCs sein, welche die Schlagkraft auf mittlere Distanzen erhöhen. Eine große Light Fusion Engine könnte mehr Tempo bringen, der der Mech nach dem Engine Decoupling relativ beweglich ist.

Insofern, der Zeus kann nur gewinnen, aber der Mech wird mit seinen Quirks stehen oder fallen. Derzeit gibt es nur wenige Varianten, die in der Hinsicht interessant sind.

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Zeus Artwork basierend auf dem PGI Modell




Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
Camospecs
Deviantart Artwork des Zeus

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Zeus 6S in den Farben der 5th Donegal Guards RCT (Steiner)



#324 FLG 01

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Posted 28 August 2017 - 07:53 AM

View PostJaidenHaze, on 28 August 2017 - 06:16 AM, said:

Zeus 6Y: 2922 - Experimentelle Variante, die jedoch nie Produktion gesehen hat. Ein Blazer sollte eine neue Waffe darstellen, die jedoch zuviele Probleme beim Zeus erzeugte. Dieser Laser setzt zwei Large Laser-Kerne ein, um dadurch mehr Schaden zulasten mehr Hitze zu erzeugen. Das zerstörte jedoch durch Hitze und Radiation die Myomermuskeln, die zum Zielen der Waffe verwendet wurden. Sämtliche Lösungsversuche schlugen Fehl. Diese Variante nutzte auch einen LRM 10 Werfer und die AC/5.

Die Einschätzung scheint mir allenfalls auf der in-universe Desinformation durch ComStar zu beruhen. Tatsächlich wurde der Mech produziert und hätte eigentlich auch in TRO:3025 erscheinen können/sollen - wäre da nicht ComStar (in-universe Herausgeber von TRO:3025). Dazu die betreffende Information aus XTRO:SW1:

The above evaluation (courtesy of ComStar) was too harsh—
or, perhaps, deliberately misleading—as the -6Y is an example of
a fairly successful, albeit inefficient experiment. This ’Mech was,
in fact, produced (albeit in limited numbers), thanks to Defiance’s
ability to completely manufacture them on-site with no “lostech”
components. The -6Y’s omission from Technical Readout: 3025
speaks volumes about ComStar’s dedication to free and accessible
information.

Ich finde es sehr schade, dass wir diesen Mech und die Binary Laser Cannon nicht haben. Klug implementiert (d.h. angepasst an die hohen Schadenswerte von MWO-Laser und mit entsprechender Brenndauer) wäre der Blazer eine interessante Alternative...


View PostJaidenHaze, on 28 August 2017 - 06:16 AM, said:

In MWO ist der Zeus leider sehr langweilig. Mit Clan-Tech könnte man vergleichweise interessante Dinge bauen, was vor allem durch das plötzlich freigewordene Gewicht möglich ist. Mit dem Civil War Tech Update werden einige zusätzliche Tonnen freigespült, die bitter benötigt werden. Die größte Änderung wird sicher die Einführung der Ultra AC/10, Medium Range Missiles und der verschiedenen PPCs sein, welche die Schlagkraft auf mittlere Distanzen erhöhen. Eine große Light Fusion Engine könnte mehr Tempo bringen, der der Mech nach dem Engine Decoupling relativ beweglich ist.


Ich finde, die neue Tech hat den Mech gerettet. LFE war zwingend notwendig und die neuen Waffen erhöhen die Schlagkraft zusätzlich.
Ob man das jetzt langweilig findet, sei einem selbst überlassen; ich für meinen Teil habe mit dem Zeus richtig Spaß. Man muss halt darauf achten, ihn wie einen Heavy zu spielen. (Das gilt für TT übrigens auch!). Glücklicherweise kann man das ohne weiteres machen: wie Du schon sagtest, er ist relativ beweglich.

#325 JaidenHaze

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Posted 29 August 2017 - 06:16 AM

Zum Zeus:

Ich hab probiert, einige Varianten fertigzustellen. Aber irgendwie hab ich nix gefunden, das mich reizt. Ehrlich. Mag sein dass es nur eine Meinung ist, aber ich denke das es für regelmäßige Leser offensichtlich ist, dass ich im untereren Teil meine Meinung und nicht die Konsenzmeinung wiedergebe. Das wäre auch etwas schwierig, wenn man über unveröffentliche Chassis redet :)

Zu den Binary Laser Cannons und den Zeus 6Y:

Soweit ich weiß, ist das Ding quasi bis später in der Timeline eine experimentelle Waffe. Afaik sollte es bis um 3077 nur eine Prototyp Waffe sein, erst dann stellt Word of Blake Mechs damit her, und erst ab 3085 ist die Waffe auch "Common" in der IS vertreten. Das steht meiner Meinung nach eindeutig gegen einen Produktionslauf des Zeus. Aber dann, das dürft ihr gerne ausdiskutieren :) Siehe hier für die Quelle:

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Griffin Artwork aus dem Technical Readout: 3025 (1986)
Das Artwork gilt als "unseen" und wird nicht mehr verwendet



Griffin

Die Serie mit Steiner-Mechs möchte ich heute mit dem Griffin abschließen. Über viele Jahrhunderte waren zwei Griffin-Mechs in den Farben der Lyran Royal Guards neben dem Thron der Steiner-Archons und bildeten wie kein zweites Chassis das Bild des Lyranischen Reiches.

Erstmal 2465 von Maxwell Manufacturing gebaut, war der Griffin ursprünglich mit 60 Tonnen als Heavy-Mech klassifiziert, um die Spanne zwischen den schweren Mackie und der kleinen Wasp zu schließen. Doch das hielt nicht lange an. Seine Zeit im Rampenlicht war kurz, immer neue und schwerere BattleMechs übertrumpften ihn, aber kaum ein Mech war bei den Streitkräften und Kommandanten populärer als der Griffin.

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Griffin in den Farben der Lyran Royal Guards, wie er neben dem Thron der Steiner auf Tharkad steht



Dank seiner guten Langstreckenfeuerkraft ist der Griffin bis heute ein gerne eingesetzer Mech, der seine Rolle trotz der vielen Veränderungen auf dem Modernen Schlachtfeld behalten und noch weiter ausgebaut hat. Die Earthwerk Incorporated circa um 2490 die durch finanzielle Probleme insolvent gegangenen Reste von Maxwell erworben und unter anderem den Griffin 1N als leicht überarbeitetes 55 Tonnen Chassis veröffentlicht.

Während der Nachfolgekriege war der Griffin durch die simple Konstruktion und niedrigen Preis in quasi jeder Nachfolgeeinheit zu finden, egal ob es eine Söldner- oder Hauseinheit war. Das liegt vor allem an den vielen Produktionswerken. Neben der Earthwerk-Fabrik auf Keystone wird der Mech auch auf Hesperus II von Defiance, von Kallon Industries (Davion), Brigadier Corporation (Marik - später VerCom) und Norse BattleMech Works (Kurita) gebaut. Dazu gibt es noch weitere Werke, die spätere Varianten produzierten wie Vandenburg Industries, die im Taurus Concordat sitzen.

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Griffin in den Farben der 6th Lyran Guards RCT (Steiner)



Die wichtigste Variante des Mechs ist der Griffin 1N, der mit einer PPC und einem LRM 10 Werfer zwar eine gute Schlagkraft auf der Distanz hat, für den Nahkampf jedoch auf den Schutz seiner Lanzenkameraden angewiesen ist. Der Mech wurde mehr oder weniger unverändert über mehr als 450 Jahre produziert und gehört durch sein Volumen zu einem der häufigsten Mechs in der IS. Derzeit sind viele verschiedene Varianten bekannt, die seine Rolle durchaus stark verändern. Deshalb ist hier eine Liste mit den bekannten Griffin-Designationen:

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60t Griffin 1A Artwork aus dem Experimental Technical Readout: Primitives, Volume 4



Griffin 1A: 2465 - Originalmodell des Griffin. Wiegt noch 60 Tonnen und besitzt viel primitive Ausrüstung wie die Engine, Cockopit, Panzerung und Prototypen der Jump Jets und PPC.

Griffin 1N: 2492 - Originalmodell der heutigen Griffins, basierend auf den 1A, jedoch mit aktuelleren Komponenten. 1 PPC und 1 LRM10 stellen die Bewaffnung dar, während 86 KM/H und 5 Jump Jets viel Beweglichkeit erlauben. 9.5 Tonnen Panzerung bieten für einen so leichten Mech viel Schutz.

Griffin 2N: 2751 - Weiterentwicklung des 1N für die Star League Royal BattleMech Regimenter. Dieser "Royal Griffin" nutzt eine ERPPC, 2 SRM6 Werfer und eine Guardian ECM Suite. Double Heat Sinks halten den Mech kühl, während Ferro-Fibrous und Endo-Steel genutzt wurde, um Gewicht zu sparen.

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Griffin in den Farben der 3rd Crucis Lancers RCT (Davion)



Griffin 1S: 2857 - Neue Variante, die von Defiance Industries für Haus Steiner gebaut wird. Diese Version soll den Nahkampf verbessern, weshalb die Waffen mit 1 Large Laser, 2 Medium Laser und 1 LRM5 ersetzt wurden. Vier weitere Single Heat Sinks halten den Mech kühl.

Griffin 1DS: 3049 - Weiterentwicklung des 1S. Wird von Defiance Industries (Steiner), Kallon Industries (Davion) und Norse BattleMechs (Kurita) gebaut. Eine 275 XL Engine und 14 Double Heat Sinks sind wichtige Upgrades, um 1 LRM20-Werfer und 1 Large Pulse Laser kühl zu halten.

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Von Achileus Battle Armor angegriffener Griffin in den Farben der 2nd Donegal Guards RCT (Steiner)



Griffin 3M: 3049 - Weiterentwicklung des 1N von Earthwerk (Liao) und Brigadier (VerCom). Als Bewaffnung wird weiter auf Langstreckenfeuerkraft gesetzt. 1 LRM 20 und 1 ERPPC bilden die Basis, 1 Small laser fügt etwas Nahkampf-Stärke hinzu. Platz dafür wird mit einer 275 XL Engine und 14 Double Heat Sinks geschaffen.

Griffin 5M: 3066 - Neue Variante der Liga Freier Welten, nachdem das Brigadier Werk verloren war und unbedingt ein neuer Griffin gebraucht wurde. Diese Variante nutzt eine XL Engine, um 1 Light Gauss Rifle und 1 LRM10-Werfer nutzen zu können. Eine Tonne zusätzlicher Panzerung schützen den Mech deutlich besser, auch wenn die Munition vergleichsweise knapp ist.

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Griffin 6S Artwork aus dem Technical Readout: Project Phoenix



Griffin 6S: 3066 - Weiterentwicklung des 1S, der von Defiance gebaut wird. Ein Endo Steel-Chassis und eine Light Fusion Engine bringen zusätzliche Haltbarkeit, während 1 PPC, 1 LRM15-Werfer mit Artemis IV und 2 ER Medium Laser die Bewaffnung darstellen. 12 Tonnen Panzerung ehöhen den Schutz massiv, was durch ein Full-Head-Ejection System nur noch verstärkt wird.

Griffin 6CS: 3067 - Variante des 6S, der von den ComGuards gebaut wird, jedoch später auch von Word of Blake verwendet wird. Ein Endo Steel Chassis und eine XL Engine schaufeln viel Gewicht frei, um 1 ERPPC, 1 LRM15 mit Artemis IV und 2 ER Medium Laser zu verwenden. Eine Guardian ECM Suite und ein C3i Computer unterstützen den Mech bei der elektronischen Kriegsführung.

Griffin 6S2: ~3070 - Variante des 6S, basierend auf geplünderter Clan-Technologie. Die meisten Waffen bleiben IS-Modelle, nur die LRM 15 mit Artemis wird gegen eine LRM 15 der Clans getauscht. Ein C3 Boosted Slave und ein Targeting Computer verbessern die Elektronik.

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Griffin 6S in den Farben der 6th Pesht Regulars (Kurita)



Griffin 5K: 3071 - Weiterentwicklung des 6S, der neben einer Light Fusion Engine und Improved Jump Jets auch Light Ferro-Fibrous, ein Heavy Duty Gyro und eine leichtere Bewaffnung verwendet. 1 Light PPC, 1 LRM 10-Werfer und 1 ER Medium Laser stellen die Bewaffnung dar. Das Full-Head-Ejection System wird behalten.

Griffin 4R: 3076 - Weiterentwicklung des 1N, die während des Jihad von Word of Blake gebaut wird. Improved Jump Jets erhöhen die Sprungkraft massiv, während die Enginegröße ebenfalls erhöht wird für insgesamt 97 KM/H Höchstgeschwindigkeit. Als Waffen wird 1 Snub-Nose PPC, 1 Multimissile-Launcher 5 und 1 ER Medium Laser verwendet.

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Griffin 4R Artwork aus dem Technical Readout: 3085



Griffin 4N: 3083 - Neue Variante aus dem Taurus Concordat. Eine Plasma Rifle wird mit 3 ER Medium Laser verwendet. Wie der 4R wird eine größere XL Engine sowie Improved Jump Jets verwendet.

Bei der Menge an Griffins wundert es etwas, dass nur zwei persönliche Varianten den Ruhm errungen haben, eine eigene Designation zu erhalten. Der erste Mech ist der Griffin 1E Sparky, der während den 3025 bis zum Krieg von 3039 von Ellen Benneth von den 5th Donegal Guards gesteuert wurde. Diese Variante besitzt eine PPC und fünf Medium Laser.

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Deviantart Griffin der 54MR vor einem Dropship



Nur wenige Jahre später wurde der Mech von Natasha Ergen der 5th FedCom RCT gesteuert, der sehr viele Upgrades erhielt. Eine Light Fusion Engine und Ferro-Fibrous erhöhen den Schutz und verringern das Gewicht, 14 Double Heat Sinks und 1 Targeting Computer erlauben es, die Waffen besser abzufeuern während 1 ERPPC, zwei normale Medium Laser und drei ER Medium Laser das offensive Arsenal darstellen.

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Griffin Francine in den Farben der Wolfs Dragoons



Der zweite Griffin ist der Griffin Franchine, der seinen Namen von der Wolfs Dragoner-Pilotin Francine bekommt. Ein alter Griffin 1N wurde während des Jihads mit Hilfe von Teilen verschiedener Herkunft (sogar Beute von Word of Blake) zuerst auf Griffin 6S-Niveau verbessert, kurz danach aber mit einer Snub-Nose PPC anstatt der ERPPC sowie einen zusätzlichen ER Medium Laser und Small Laser geupgraded.

Einige Jahre später hat sich Francine einen Platz in der neuen Black Widow Kompanie erkämpft und setzt ihren Griffin nun ohne LRMs und den Small Laser ein, der dafür einen Super Charger und Laser Reflective Armor sowie neue Variable Speed Pulse Laser erhalten hat.

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Deviantart Griffin macht mit seiner Lanze eine Pause im malerischen Grün (ignoriert die Rauchsäulen :P )



In MWO ist der Griffin einer der vielen Mechs, die seit vielen Jahren ihren Platz im oberen Segment erkämpft und gehalten haben. Schade ist, dass wir den Mech derzeit vor allem als SRM Brawler verwenden und andere Varianten quasi nicht existieren. Ich würde gerne die Nutzung von PPCs mit Jump Jets sehen, oder einige Builds, die nicht 4 Energy Hardpoints in einem Slot haben. Wer weiß, das Chassis hat Potential, vielleicht beleben die neuen Light PPCs das ganze etwas :)


Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
Camospecs
Deviantart Griffin vor einem Dropship
Deviantart Griffin der Phoenix Legion
Deviantart Lyranischer Thronraum

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Deviantart Auftragsarbeit von Ghostbear, noch als Teil der 1st Royal Guards, mit Logos befreundeter Einheiten wie 12 Donegal Guards



#326 Karl Streiger

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Posted 29 August 2017 - 06:26 AM

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Gar nicht das neue Modell vom Griffin als Bild?
Das Teil wird es wohl 2018 dann in der Starterbox geben zusammen mit dem Wolverine

Warum hast du zwar der Black Widow Griffin aber nicht den Black Widow Zeus erwähnt (der 9X Zeus wäre auch mal etwas Ballistik und Energie in den Armen.... ganz ohne Missiles)

Edited by Karl Streiger, 29 August 2017 - 06:28 AM.


#327 David Makurai

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Posted 29 August 2017 - 06:50 AM

Heyho,

die Greife im Thronsaal von Tharkad sind Mattschwarz lackiert und nicht in den Farben der Royal Guards.

Auszug aus der Terra Post 38 (Magazin der Mechforce Germany) [Seite 45]

Der im Jahre 2492 von der Earthwerk Corporation entwickelte Griffin GRF-1N hat seine Reputation als Spezialist für Gefechte auf weite Distanzen in Hunderten von Einsätzen unter Beweis gestellt. Trotzdem musste natürlich auch Haus Steiner von diesem Mech eine eigene Variante entwickeln, den Griffin GRF-1S, dessen Bewaffnung die Ausübung seiner klassischen Rolle als >Sharp Shooter< (Scharfschütze) kaum noch zulässt.
Aber alle amtierenden Sternenhäuser pfuschen ja seit Jahrhunderten an den Standard Mech Designs herum, immer auf der Suche nach dem „großen Wurf“, so das Haus Steiner hier auch keine Ausnahme darstellt.
Geheimnisumwittert aber blieben für lange Zeit die sogenannten "Schwarzen Greife" (historische Codierung GFN - ! RG) hinter dem Thron des Archon.
Immer zwei dieser Mechs stehen auf Wache direkt hinter dem Thron der Archons, sobald diese/-r den Thronsaal betritt.
In einer Gefahrensituation soll wohl ein Greif den Archon vor potentiellen Attentätern abschirmen sowie nach Lage bzw. Möglichkeit aus der unmittelbaren Gefahrenzone evakuieren, während sein Partner sich zeitnah um eine Neutralisierung der Gefahrenquelle/-n bemühen wird.

Seite 46
Die normale Leibgarde des Archon war durch zwei 55 Tonnen schwere, vollständig in mattschwarz lackierte Greife „verstärkt“ worden!
Ein Augenzeuge (Mitglied des Hofstaats) schildert in seinem Tagebuch die damaligen Ereignisse wie folgt:
„Die beiden Mechs hinter dem Thron reagierten in Sekundenbruchteilen auf das Eindringen der Marik Agenten, die während einer Audienz in nur 12 Metern Entfernung links vom Thron des Archon aus einer Geheimtür in den Saal eindrangen.
Die fünf Attentäter wollten wohl unbedingt gemeinsam aus mitgeführten Automatikwaffen das Feuer auf den Archon eröffnen, aber die recht schmal gehaltene Geheimtür erlaubte nur jeweils einer Person den ungehinderten Durchgang.
Noch während die Attentäter Aufstellung nahmen, reagierten die „Black Griffins“. Der rechte Greif ließ sich auf ein Knie fallen.
Noch während dieser Bewegung gab er die Tonnen schwere Laserwaffe aus seiner rechten Hand frei, die mit Ohren betäubendem Krachen auf dem Steinboden aufschlug.
Nur Sekundenbruchteile später hatte dieser Greif seine Hände ähnlich wie zum Gebet gefaltet und um den Archon als Kugelfang auf den Boden gesetzt.
Der linke Mech trat noch einen Schritt vor, bevor auch er seine schwere Laserwaffe fallen lies,
gleichfalls auf ein Knie sank und beide Mech Fäuste in den Granitboden rammte, genau dort wo zwei der At-
tentäter gerade Aufstellung nahmen und versuchten ihre Waffen in Anschlag zu bringen.
Zwei Wolken feinen rosa Nebels waberten um die Fäuste dieses Mechs...
Der linke Greif verharrte nur einen Wimpern Schlag lang in seiner Position, dann hob der Mech die Fäuste vom Boden und richtete gleichzeitig seinen Torso wieder auf.
Der Anblick seiner nun teilweise glänzend rot gefärbten Fäuste ließ die meisten der im Saal befindlichen Personen unwillkürlich einen Schritt zurück weichen.
Die schweren, schallgedämpften Maschinengewehre im Torso des Greifen begannen mit ihrer Arbeit und sandten einen nicht enden wollenden Strom von grosskalibrigen Leuchtspurgeschossen in den nur spärlich beleuchteten Geheimgang.
Ein Teil der Leuchtspur Geschosse suchte sich von Boden und Wänden als Querschläger ihren Weg in die Tiefe des Ganges, wobei sie aberwitzig hin und her springenden Irrlichtern glichen und hunderte von Rasiermesser scharfen Granitsplittern verschiedenster Größe mit sich rissen, während andere Geschosse als grüner Speer einfach der Länge des Ganges folgten.
Die drei noch im Gang verbliebenen Attentäter tanzten einen seltsamen Tanz im Hagel der Geschosse, gleichfalls umhüllt vom rosa Schleiern....

MFG David

#328 Karl Streiger

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Posted 29 August 2017 - 07:13 AM

also die Royal Guard variante bezieht sich auf eine Novel und die MG variante auf einen beitrag aus den MechTechnology Magazinen.
Lustig ist dabei der erwähnte Tanz.... man stelle sich vor das jedes MG 1x so ein Apperat hier ist:
Posted Image

Also 8x 7.62mm Gattlings und 4x 12.7mm Gattlings... da tanzt keiner mehr....da gibts nur Gulasch

Was auch in einem Roman war - ein Defiance der Royal Guards der Attentäter mit ERPPC und LBX kalt macht, während ein Fafnir der Skye Jaeger daneben steht (dafür hat Melissa die Einheit dann aufgelöst) Doofe **** die Heavy Gauss hätten einen Luftdruck erzeugt der sie in Himbeer Gelee verwandelt hätte (und jeden anderen im Raum auch)

Noch ein andere Quelle behauptet das es deswegen Griffins waren da die zur Zeit der Einführung .- Craig Steiner Umbau des Thronraumes - der vornehmlich Mech der FWL war und die war zu dem Zeitpunkt der Erbfeind des LC

.. so habe in MegaMek die Stats gefunden
1 Large Laser, 3 Medium 2 Small Laser und 2 MGs.... dazu 17 Heatsinks, keine JumpJets

Edited by Karl Streiger, 29 August 2017 - 07:40 AM.


#329 Rho Treska

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Posted 29 August 2017 - 07:41 AM

View PostJaidenHaze, on 29 August 2017 - 06:16 AM, said:

...oder einige Builds, die nicht 4 Energy Hardpoints in einem Slot haben.

Das, und NUR das, hält mich noch davon ab einen Griffin zu fahren. Ich will doch nur zwei M-Laser oder MGs im linken Arm, verdammt...

#330 Karl Streiger

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Posted 29 August 2017 - 07:43 AM

View PostRho Treska, on 29 August 2017 - 07:41 AM, said:

Das, und NUR das, hält mich noch davon ab einen Griffin zu fahren. Ich will doch nur zwei M-Laser oder MGs im linken Arm, verdammt...

Siehs doch positiv wie der Wolverine ist der Griffin XL save Posted Image

#331 FLG 01

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Posted 29 August 2017 - 07:46 AM

View PostJaidenHaze, on 29 August 2017 - 06:16 AM, said:

Zu den Binary Laser Cannons und den Zeus 6Y:

Soweit ich weiß, ist das Ding quasi bis später in der Timeline eine experimentelle Waffe. Afaik sollte es bis um 3077 nur eine Prototyp Waffe sein, erst dann stellt Word of Blake Mechs damit her, und erst ab 3085 ist die Waffe auch "Common" in der IS vertreten. Das steht meiner Meinung nach eindeutig gegen einen Produktionslauf des Zeus. Aber dann, das dürft ihr gerne ausdiskutieren Posted Image Siehe hier für die Quelle:

Posted Image





Das Bild habe ich hochgeladen für meinen Binary Laser Cannon-Thread.
https://mwomercs.com...n-2016-edition/
Ich erinnere mich also ziemlich gut. Posted Image

Es ändert nichts daran, dass der ZEU-6Y produziert wurde, wie expressis verbis im TRO vermerkt, und der Blazer produktionsreif war. Availability Rating für die Nachfolgekriege lautet übrigens "E", also durchaus verfügbar. (Die Skala geht von "A" = allgegenwärtig bis "F" = kaum zu kriegen; "X" = nicht verfügbar).

Die Einstufung als experimentell hat mehr mit der Frage des TT Regelwerks zu tun; wäre der Blazer Tournament Legal würden plötzlich Massen davon auf dem Feld sein und das ist in der Tat nicht Sinn der Sache.
TT-Regeln und Lore sind halt zwei verschiedene Paar Schuhe. Allerdings bezweifle ich, dass ein GM ein Problem mit dem ZEU-6Y auf dem Feld hätte, solange nicht plötzlich eine ganze Lanze dasteht.

Warum der Blazer trotz Produktionsreife erst später in Masse produziert wurde, ist eine sehr interessante Frage. (Die offensichtliche Antwort ist, dass es sich um RetCon handelt. Aber dass ist nicht besonders hilfreich...).
Ich vermute, dass es mit der Wiederentdeckung der SL-Tech zu tun hat. Man braucht für den Blazer zwingend DHS und wenn die fehlen, wird es schwierig. ZEU-6Y ist schon ziemlich ok in dieser Hinsicht, aber eben nicht sonderlich effizient. Als man aber DHS wieder einführen konnte, stand auch die ganze andere SL-Tech bald wieder zur Verfügung. Und wenn man Spielzeuge wie ERLL oder ERPPC hat, wirkt der Blazer ziemlich altbacken. Das gilt erst recht, wenn die Clans kommen. Nun entdeckt aber ein kluger Blakist, eventuell unter dem Eindruck der Heavy Laser (?), dass das Schadenspotential des Blazer verdammt gut ist und die Hitze kein Problem mehr darstellt. Thinking outside the box.

Als XTRO:SW seinerzeit erschien, war das auch Gegenstand zahlreicher Diskussionen. BattleTech kann halt sehr spannend sein, wenn man tiefer in die Materie eintaucht.

Edited by FLG 01, 29 August 2017 - 10:19 AM.


#332 Rho Treska

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Posted 29 August 2017 - 08:02 AM

View PostKarl Streiger, on 29 August 2017 - 07:43 AM, said:

Siehs doch positiv wie der Wolverine ist der Griffin XL save Posted Image

Sorry, den Wolverine mag ich so gar nicht. Der ist für mich das rothaarige Stiefkind des 55er Trios, und nicht die Sorte aus der Erwachenenunterhaltung. :D

#333 Vul

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Posted 30 August 2017 - 06:09 AM

Ich merke gerade, dass mir die letzten paar mechs alle gut liegen in MWO.
Wolfhound ist einer meiner wenigen Lieblingslights, zusammen mit dem Panther und der Adder. (läuft alles am besten bei mir)
Zeus ist neben dem Battlemaster das Arbeitstier in meinem Hangar.

Aber jedesmal, wenn ich hier einen Beitrag lese, hab ich Bock mir die Maschine zu kaufen. Durch die neue Tech wird da einiges mehr möglich. Werd mich mal mit dem Grffin auseinander setzen. Beim Shadow Hawk hab ich es auch geschafft, ein echt gemeines Build zu basteln und der gehört inzwischen auch eher zu den selten benutzten Mechs.
einzige was mich sowohl beim Griffin, als auch beim Wolverine stört, ist die einseitige Bewaffnung.

Edited by Vul, 30 August 2017 - 06:09 AM.


#334 JaidenHaze

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Posted 30 August 2017 - 06:32 AM

View PostVul, on 30 August 2017 - 06:09 AM, said:

Aber jedesmal, wenn ich hier einen Beitrag lese, hab ich Bock mir die Maschine zu kaufen.

Nicht das ich von PGI einen Anteil bekommen würde, aber Ziel erreicht? :)

Aber es gibt so wie heute auch Mechs, die derzeit noch nicht Teil von MWO sind. Vielleicht ändert sich das aber bald :P

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Posted Image


Bloodhound Artwork aus dem Technical Readout: 3067 (2002)



Bloodhound

Der Bloodhound ist ein Mech, der perfekt darstellt, wie schnell die Innere Sphäre den technologischen Vorsprung der Clans aufgeholt hat. Stellenweise gibt es Chassis, die absolut Konkurrenzfähig mit den Clan-Material sind, wenn man die Haltbarkeitsprobleme der XL-Engine aus der Inneren Sphäre einmal ausser Acht lässt.

Zunächst muss man jedoch festhalten, dass der Bloodhound nicht von den Vereinten Commonwealth oder Draconis Kombinat gebaut wurde, welche die Hauptlast der Invasion tragen mussten, sondern von der Liga Freier Welten, um eine passende Waffe gegen die immer aggressiver werdenden Konföderation Capella und deren Hit-and-Run-Taktiken zu besitzen. Nur ein Jahr nach dem Aufruf von dem Captain-General Marik wurde der Bloodhound von Earthwerks vorgestellt und sofort in Dienst genommen.

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Bloodhound in den Farben der 8th Orloff Grenadiers (Free Worlds League)



Herausgekommen ist einer meiner liebsten Mechs aus der 3060er Epoche: Der Bloodhound. Ein 45 Tonnen schwerer BattleMech, der auf überlegende Geschwindigkeit und Schutz setzt. Eine 315 XL Engine von Hermes beschleunigt den Mech auf bis zu 118 KM/H, was ihn auf die gleiche Stufe wie viele dedizierte Scouts hebt. Beim Panzerschutz hat man sich nicht lumpen lassen, mit 9.5 Tonnen Standardpanzerung ist dieser Mech fast am Maximum, was das Chassis tragen könnte und weit über dem Schutz vieler anderer Mechs.

Um seine Aufgabe erfüllen zu können, nutzt der Bloodhound 1 einen Mix aus Laser und Raketenwaffen. 3 ER Medium Laser und 1 ER Small Laser bilden eine gute Balance zwischen Entfernung und Schaden, während 1 Streak SRM6 die Schlagkraft im Nahkampf deutlich erhöht. 14 Double Heat Sinks halten den Mech erstaunlich kühl und die Beagle Active Probe sorgt dafür, dass der Mech auch versteckte Feinde sicher aufspüren kann - ganz wie sein Name schon vermuten lässt ist der Bloodhound ein hervorragender Spürhund.

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Bloodhound Modell aus Lego von Brickmechs.com



Mit dem Bloodhound 2 kam ebenfalls 3064 auf den Markt und verändert die Formel nur wenig. Sämtliche Waffen bleiben erhalten, man entfernt lediglich 2 Double Heat Sinks, um Platz für eine Guardian ECM Suite und einen zweiten ER Small Laser zu schaffen. Doch selbst beim ständigen Rennen baut der Bloodhound mit den zusätzlichen Laser und den verringerten Heat Sinks nur sehr wenig Hitze auf. Diese Kühlleistung macht den Bloodhound auch derart effektiv.

Der Bloodhound 2 stellt durchaus die ultimative Variante des Mechs dar. 3 ER Medium Laser, 2 ER Small Laser und 1 Streak SRM6 sind mit der hohen Geschwindigkeit, Guardian ECM und der Beagle Active Probe eine starke Kombination, um es mit jeden Feind aufzunehmen. Ob das nun Capellaner, die Mechs der Lyranischen Allianz oder Clan-Mechs und Battle Armor sind, dieser Mech stellt eine hervorragende Plattform zum Befehlen einer Scout-Lanze oder Scout-Kompanie dar.

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Bloodhound in den Farben der 13th Marik Militia (Free Worlds League)



Nur wenige Wochen nachdem der Schrecken des Jihad 3081 vorbei war, hat Earthwerks Limited ihre dritte Variante des Mechs vorgestellt. Durch die immer mehr in den Fokus gerückten Kämpfe in urbanen Gebieten gegen Fahrzeuge und Infanterie hat Earthwerks sich entschlossen, das gesamte Waffenarsenal und einen zusätzlichen Double Heat Sink auszubauen und dafür 1 BattleArmor-Pod, 1 Beagle Active Probe, 2 ER Flamer, 2 Medium Pulse Laser und eine Fluid Gun einzusetzen.

Diese war ursprünglich eine Solaris-Waffe, welche verschiedene Flüssigkeiten laden kann und diese bis zu 90 Meter weit sprüht. Zwei Tonnen "Munition" im Bloodhound bieten eine hohe Einsatzbandfreie an, ob nun Wasser, Öl, Inferno, Säuren oder Kühlschäume verwendet werden. Diese spezielle Waffe wurde nur auf dem Flashfire, einem Solaris-Mech in Kleinserie wie dem Dig Lord Industriemech verbaut. Eine Nutzung auf dem echten Schlachtfeld war eine gewagte Wahl, die sich am Ende jedoch vor allem im Häuserkampf ausgezahlt hat.

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Bloodhound 1 Miniatur in den Farben der 1st Orloff Grenadiers (Free Worlds League)



Für MWO wäre dieser Mech sicher interessant. Weniger für seine Waffenauswahl, immerhin haben wir im leichten Mediumbereich viele Mechs, die gleichzeitig Raketen- und Energiewaffen tragen können. Der Bloodhound sticht durch seine Elektronik und Torsoform heraus. Diese Marauder-Bushwacker-artige Form ist hervorragend für MWO geeignet, da man nur sehr wenig Trefferfläche zeigt, während man den Gegner im Blick behält.

Dank der besseren Möglichkeiten durch Light Fusion Engines oder eine Ballistik-Variante mit jeweils 2 Ballistik-Hardpoints in jedem Arm könnte man sogar einen größeren Ember aus dem Bloodhound machen, der beispielsweise 4 Heavy MGs und 4 Small Pulse Laser ins Feld führt. Ich würde mich zumindest freuen, diesen Mech in einem Paket sehen zu dürfen.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
Camospecs
Bloodhound auf Brickmechs

#335 Vul

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Posted 30 August 2017 - 07:41 AM

Da ich mir die meisten der vorgestellten Mechs, die bereits implementiert sind, holen würde, hat PGI soviel damit nicht gewonnen ;) ^^

Das die ihr Arsenal stück für stück ausbauen, kommen hoffentlich noch viel viel viele Mechs ^^ Und die Wünsche und Warteschlange sind ja nun doch ziemlich lang. Wobei ich ehrlich gesagt hoffe, das Viecher wie der Archangel und das ganze WoB-Zeugs, also sowohl Tech und Mechs, sich noch gaaaaaaaaaaaaanz viel zeit lassen. ^^

Lieber noch ne ganze Anzahl neuer Maps und den Fp noch überarbeiten. Neue Fraktionen wie die Wardens und Vor allem Karten für Planeten wie Tharkad etc ...

ich schweife ab ^^

#336 Rho Treska

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Posted 30 August 2017 - 09:57 AM

View PostVul, on 30 August 2017 - 07:41 AM, said:

Wobei ich ehrlich gesagt hoffe, das Viecher wie der Archangel und das ganze WoB-Zeugs, also sowohl Tech und Mechs, sich noch gaaaaaaaaaaaaanz viel zeit lassen. ^^

Ach komm, einen ultimativer Zombie mit HPPC im CT und SNPPC im Kopf wäre doch lustig! :D

Aber ja, Maps vor noch mehr Tech. Und einen BV-balancierten FP ohne Quirks, bitte. >_>

#337 Karl Streiger

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Posted 30 August 2017 - 09:29 PM

View PostVul, on 30 August 2017 - 07:41 AM, said:

Das die ihr Arsenal stück für stück ausbauen, kommen hoffentlich noch viel viel viele Mechs ^^ Und die Wünsche und Warteschlange sind ja nun doch ziemlich lang. Wobei ich ehrlich gesagt hoffe, das Viecher wie der Archangel und das ganze WoB-Zeugs, also sowohl Tech und Mechs, sich noch gaaaaaaaaaaaaanz viel zeit lassen. ^^

Lieber noch ne ganze Anzahl neuer Maps und den Fp noch überarbeiten. Neue Fraktionen wie die Wardens und Vor allem Karten für Planeten wie Tharkad etc ...

Bist du krank, hast du Fieber? Bitte such doch die nächste Umerziehungseinrichtung auf und lass das korrigieren Posted Image
ansonsten siehe Signatur (Dank an latinisator für Korrektur)

#338 The Basilisk

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Posted 30 August 2017 - 11:27 PM

View PostRho Treska, on 29 August 2017 - 08:02 AM, said:

Sorry, den Wolverine mag ich so gar nicht. Der ist für mich das rothaarige Stiefkind des 55er Trios, und nicht die Sorte aus der Erwachenenunterhaltung. Posted Image

...tja wer nicht auf Rothaarige steht...selber Schuld.
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#339 Hagen von Tronje

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Posted 31 August 2017 - 02:39 AM

Oh Gott, nur einer sieht mit einer Fluppe im Mund gut aus: und das ist der Steiner-Hauptmann.....
Rot und rauchen.....zum Abgewöhnen...Posted Image

#340 JaidenHaze

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Posted 31 August 2017 - 04:58 AM

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Congress Artwork aus dem Technical Readout: 2750 (1989)



Congress

Die Congress Klasse ist eines der ältesten Kriegsschiffe, das noch immer Dienst tut. Ursprünglich gedacht, die Quixote Klasse zu ersetzen, stellt die Congress ein 760.000 Tonnen schweres Aufklärungs- und Eskortschiff für Konvoys dar. Entwickelt um 2540, noch zur Zeit der Terran Hegemony, stand lange Zeit nicht fest, ob die Congress überhaupt gebaut wird.

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Congress Miniatur in den Farben der Federated Suns Fleet Assats (Davion)



Denn angeblich stammt das Design von Challenge Systems, einem Sprungschiffbauer der Federated Suns. Die Congress wurde jedoch von Dekirk Aerospace gebaut, einer Firma in der Terran Hegemony. Nach 3 harten Jahren voller Gerichtstermine und öffentlichen Skandalen aller vier beteiligten Parteien wurde eine nicht öffentlich bekannte Summe gezahlt und Challenge Systems wurde als Teilhaber an jedem verkauften Congress beteiligt. Als die legalen Probleme aus dem Weg geräumt wurden, lief das erste Kriegsschiff 2542 aus dem Raumdock.

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Congress Miniatur in den Farben der Clan Goliath Scorpion Fleet Assets



Die technischen Daten sind auch heute noch gut. Mit nur circa 700 Metern und 760.000 Tonnen ist das Raumschiff vergleichsweise kompakt, erreicht aber trotzdem als eines der ersten Schiffe eine Beschleunigung von 1.5g, was deutlich mehr als alle anderen Raumschiffe des Zeitalters war. Inzwischen ist das vor allem dank der Sternenbund-Schiffe kein Alleinstellungsmerkmal, durch die vergleichsweise günstigen Kosten und die technisch hochentwickelten Sensoren sind Congress-Raumschiffe aber noch heute im Einsatz.

Obwohl das Schiff vollgestopft mit Technologie ist, haben die bis zu 256 Besatzungsmitglieder eine erstaunlich viel Platz und bei der Entwicklung haben die Ingenieure einen großen Wert auf gute Wartungsmöglichkeiten gelegt, weshalb viele der Subsysteme leicht zugänglich sind. Diese gute Planungsarbeit ist einer wichtiger Grund, warum das Raumschiff noch immer in Gebrauch ist.

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Congress Miniatur in den Farben der Clan Jade Falcon Fleet Assets



Bei der Bewaffnung ist die Congress Klasse relativ gut dabei und zeigt nur eine echte Schwäche. Jeweils 8 Naval Autocannon 10 und 30 bilden die Hauptbewaffnung, während 2 White Shark und 1 Killer Whale Torpedo-Werfer für den Langstrecken-Kampf gedacht sind. Die 487 Tonnen Panzerung sind nicht allzuviel, bilden jedoch für ihre Gewichtsklasse einen guten Schutz. Die 604 Double Heat Sinks haben kein Problem, das Raumschiff kühl zu halten. Vor allem, weil nur 8 Large Laser echte Hitze erzeugen.

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Vengeance Dropship Artwork aus dem Technical Readout: Prototypes



Diese dürftige Bewaffnung zur Abwehr von Luft/Raumjäger ist die größte Schwächte der Congress. Deshalb wurden die 200 Schiffe der Terran Hegemony und später der Star League auch mit dem Vengeance Luft/Raumjägerträger Dropship oder dem Pentagon Assault-Dropship gepaart. Mech- oder Truppentransporte waren selten Teil einer Congress, es war eher üblich jeweils ein Vengeance und Pentagon-Dropship in den beiden Dropship-Ringen zu tragen. Ein Vengeance trug beispielsweise bis zu 40 Jäger, während das Pentagon vor allem zur Luft/Raumjäger-Abwehr gedacht war. Ergänzend kommen sechs Luft/Raumjäger der Congress sowie vier Small Craft hinzu, die zB kleine Transportschiffe oder Enterschiffe sind.

Mit 172.085 Tonnen hat die Congress eine vergleichsweise kleine Cargo Bay, doch es reicht, um genug Nahrung, Wasser und Ersatzteile für mehr als 1 Jahr zu transportieren. Der Rest vom Gewicht wird von dem 343.900 Tonnen schweren KF-Triebwerk belegt. Kleinere äußere Änderungen, zum Beispiel die besser versteckten Luft/Raumjäger-Startbuchten sind kleine Upgrades, die aber funktional keine Unterschiede bieten.

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Congress Miniatur (von hinten) in den Farben der Clan Hell's Horses Fleet Assets



Von der Congress gibt es zwei große Varianten, einmal die Davion-Schiffe, welche ab 2542 von dem Reich gekauft werden durften. Diese hatten weniger hochentwickelte Sensoren und ersetzten die NAC 10 im Bug mit NAC 30 für zusätzliche Schlagkraft. Die Clans haben auch einige Schiffe, die sich erstaunlich wenig von der SLDF-Version unterscheiden. Die Anzahl der Luft/Raumjäger wurden auf 10 erhöht, die Small Craft-Bay von 4 auf 5. Eine Lithium-Fusionsbatterie sowie HarJel-Systeme wurden ebenfalls eingefügt, aber das waren auch alle Änderungen.

Heutzutage sind noch 27 Congress namentlich bekannt, diese stehen zum Teil in Dienst oder sind in die Analen der Historie eingegangen. Beispielsweise möchte ich an der Stelle die Europa nennen, die Teil der Task Force Leonidas war, eine Suizid-Mission bei der Eroberung von Terra.

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Congress Europa als Teil der Task Force Leonidas aus Historical: Liberation of Terra Volume 2 (2013)



Die Europa sprang mit 39 anderen Kriegsschiffen an einen Piratensprungpunkt in Sol zwischen Mars und Terra, um möglichst viele der automatisierten Drohnen-Raumschiffe auf sich zu lenken und mit möglichst vielen Nuklearsprengkörpern Schaden anzurichten, damit die Invasionsstreitkräfte unter General Kerensky eine realistische Chance hatten, überhaupt im System anzukommen. Der Plan war ein Erfolg, auch wenn leider kein Besatzungsmitglied überlebte. Die 40 Schiffe konnten 106 (circa 40%) der feindlichen CASPAR-Schiffe ausschalten. Diese CASPAR sind vollautomatische Kriegsschiffe, die auf dem 678.000 Tonnen schweren Lola III Destroyer basieren.

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Congress Miniatur in den Farben der Clan Steel Viper Fleet Assets



Einer der besonderen Aspekte, welche die Congress so interessant für die Streitkräfte gemacht haben, ist die geringe Anzahl an Besatzungsmitglieder. Dank vieler halbautomatischer Überwachungssysteme kann das Schiff von nur 25 Personen gesteuert werden, auch wenn damit nicht genügend Wartungsarbeiten durchgeführt werden können. Für den Minimalbetrieb sind circa 210 Besatzungsmitglieder nötig. Trotzdem ist noch heute die Congress ein wichtiger Teil der Clan- und Comstar-Marineflotten und wird sicher in den kommenden Jahren auch eine wichtige Rolle spielen.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
Sarna
Camospecs





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