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Tech Des Tages - 200+ Beiträge


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#481 JaidenHaze

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Posted 23 November 2017 - 04:08 AM

Wie gestern erwähnt, heute mal die chronologisch früher publizierte Top-Liste Nummer 1 - den eigentlichen Mech Des Tages reiche ich heute Abend nach, wenn ich wieder einen Beitrag hier reinsetzen kann, der meinen vorherigen Post nicht editiert :)
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Top 5 - IS Chassis mit den höchsten Battle Value

So viel Spaß es auch macht bestimmte Mechs zu durchsuchen, ab und an ist etwas Abwechslung auch gut. Und da die Fraktions-Beiträge super viel Zeit in Anspruch nehmen (einige hundert Seiten mit Text), möchte ich dann doch mit ein paar anderen Sachen dazwischen anfangen.

Früher habe ich eine Menge Top-Listen erstellt, und die meisten sind immer sehr subjektiv. Wenn ich eines versprechen kann ist, dass diese ab und an erscheinenden Listen sicher auch einmal dahin abgleiten. Aber heute wollte ich zumindest mit einer nachvollziehbaren Liste anfangen.

In Battletech werden Mechs mit dem BV zusammengestellt - dem BattleValue. Dieser Punktewert beschreibt, womit ein Mech ausgerüstet ist. Anstatt wie bei MWO, wo die Tonnage oder die Klasse (Light - Medium usw) entscheidend sind, werden hier Gruppen mit einem fiktiven Punktewert zusammengestellt. Das erlaubt zumindest einigermaßen gleichwertige Gefechte, vorausgesetzt man spielt seine Mechs auch passend.

Heute möchte ich fünf BattleMech-Chassis der Inneren Sphäre vorstellen, welche über eine Variante mit dem höchsten BattleValue haben, ohne auf die TSEMP zurückzugreifen. Dieser Taser in Mechgröße kann - richtig angewendet - spielentscheidend sein, jedoch bringt der TSEMP extrem viel BV mit sich, was die Punkte fast immer inflationär nach oben schraubt. Ohne zu lange um den heißen Brei herumzureden, hier sind die Mechs:

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Artwork eines EMP-1A Emperor aus dem Experimental Technical Readout: Primitives, Volume 4



5. Emperor EMP-6L - 2745 BV 2.0

Der Emperor 6L ist ein 3069 in den Hochzeiten des Jihad vorgestellter Mech, der sofort auf die vielen Schlachtfelder geworfen wurde. Diese Variante des 90 Tonnen schweren Mechs wurde von den Capellanern gebaut, welche eine relativ mobile Plattform gesucht haben, die sowohl im Fernkampf zuschlagen, aber zur Not auch im Nahkampf verherrenden Schaden anrichten kann. Der Emperor kann beide Rollen perfekt ausfüllen.

Mit 1 Gauss Rifle und 1 ERPPC verfügt der Mech über eine gute Langstrecken-Feuerkraft. Kombiniert mit der neusten capellanischen Stealth Armor und dem dazu passenden Guardian ECM System kann der Mech über lange Distanzen zielsicher zuschlagen und häufig den Gegner im Rücken erwischen.

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Emperor Miniatur in den Farben von House Ma-Tsu Kai (Liao)



Falls ein Gegner den Emperor doch aufdecken sollte und vorrückt, hilft die bis dahin aufgebaute Hitze der Stealth Armor nur weiter. Triple Strenght Myomer nutzt die Hitze, um die Geschwindigkeit von 54 KM/H auf über 64.8 KM/H zu steigern, während gleichzeitig die Nahkampf-Attacken verherrender treffen. Mit vier Medium Pulse Lasern kann der Pilot auch bis dahin geöffnete Lücken in der feindlichen Panzerung ausnutzen.

Dank der Standard Engine und 17.5 Tonnen Stealth Armor ist der Mech sehr schwer zu töten, selbst als Zombie kann sich ein Emperor noch immer gut wehren. Zwei Jump Jets runden das Gesamtpaket ab und machen diesen Mech zu einer echten Herausforderung für jeden Gegner, der sich in einem Duell stellt.


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Artwork eines MAD-6D Marauder II der gleichen Epoche aus dem Technical Readout: 3085



4. Marauder II MAD-4L - 2839 BV 2.0

Der Marauder II 4L bringt das Konzept des Emperor 6L auf die nächste Stufe. Ebenfalls ein Mech der Capellaner, wurde der 4L in 3084 eingeführt. Seine Aufgabe war es, wie auch schon beim Emperor Langstrecken-Feuerunterstützung zu liefern. Mit 2 Gauss Rifles und 1 ERPPC muss man jedoch sagen, dass dieser 100 Tonnen schwere Knipser fast jeden Gegner schon im Anlauf erlegen kann. Nahkampfausrüstung gibt es daher nicht.

Diese Scharfschützen-Ausrüstung wird wie beim Emperor um ein Guardian ECM System sowie Stealth Armor ergänzt, die ihn zu einer tödlichen Gefahr für jeden Gegner machen. Mit 100 Tonnen ist der Mech vergleichsweise behäbig, aber seine 54 KM/H entsprechen vollständig dem Durchschnitt und sind daher ausreichend schnell.

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Emperor Miniatur in den Farben der Red Lancers (Liao)



Seine Mobilität wird durch 3 Jump Jets erweitert, die den Marauder II 4L immer die besten Stellen finden lassen, um seine Beute aufzulauern. Und sobald der überschwere Mech einmal in Position ist, kann er durchgehend auf seine Feinde feuern. Die 12 Double Heat Sinks kommen spielend mit den Hauptwaffensystemen klar und können bei geringem Hitzeaufbau sogar beim Betrieb der Stealth Armor betrieben werden.

Der einzige Nachteil dieser Variante ist der vergleichsweise hohe Preis. Mit über 20 Millionen CBills wird deutlich, wieviel Hightech in diesem Chassis steckt. Daher wird der 4L nur an dem Kanzler treu ergebene Einheiten wie den Red Lancers der Capellan Hussars verteilt. Diese haben mehrere Anschläge auf den ewigen Kanzler Sun-Tzu verhindert und sind eine der herausragensten Elite-Einheiten der Capellaner.

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Artwork eines Peacekeeper aus dem Technical Readout: 3085



3. Peacekeeper PKP-2K - 2863 BV 2.0

Wenn sich zwei Nationen zusammenschließen um ein gemeinsames Entwicklungsprojekt zu machen, geht das selten wirklich gut. Als in den letzten Tagen des Jihads, nach der Gründung der Republik der Sphäre das Draconis Combinat viele Welten abtreten musste, war die diplomatische Situation angespannt. Die Entwicklung des Peacekeeper war als ein Zeichen des Friedens gedacht.

Und die Entwickler haben ein potentes Chassis herausgebracht. Der 95 Tonnen schwere Mech verfügt über eine gewaltige 380 XL Engine, die ihn zu einem der wenigen Mechs macht, die mit der Tonnage noch 64 KM/H erreichen können. Aber wie so häufig ist es bei derartigen Projekten, wurde das Chassis nie weiterentwickelt, bis das Draconis Kombinat 3116 den Peacekeeper 2K herausbrachte.

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Peacekeeper Miniatur in den Farben der 17th Pesht Regulars (Kurita)



Mit 22.5 Tonnen Anti-Penetrative Ablation Armor verfügt der Mech über einen erstklassigen Panzerschutz, während 1 Heavy PPC, 1 ERPPC, 1 Plasmarifle mit 2 Tonnen Munition, 1 Medium X-Pulse Laser und ein C3 Emergency Master das Arsenal bilden.

Konzipiert als schneller, schwerer AssaultMech, der tagelang abseits üblicher Versorgungslinien agieren kann und in jedem Umfeld dem Gegner die Hölle heiß macht, erfüllt der Mech seine Rolle perfekt. Die Kombination aus der neuen Panzerung und Energiewaffen werden durch die 3 Jump Jets und Triple Strenght Myomer nur noch mehr verstärkt, weshalb dieser Mech zurecht die Bronzemedallie auf meiner Top 5-Liste errungen hat.

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Artwork eines Pillager aus dem Technical Readout: 3058 Upgrade



2. Pillager PLG-4Z - 2868 BV 2.0

Der Pillager ist nach heutigen Maßstäben ein uraltes Chassis. Eingeführt in 2574, zum Reunification War der Star League, gibt es einige abgespeckte Modelle die zu den ältesten in Gebrauch befindlichen BattleMechs gehören. Eine so gut getestete Plattform stellte in 3064 für die Capellaner die perfekte Grundlage für den Einsatz der Stealth Armor dar.

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Pillager Miniatur in den Farben der 1st McCarron's Armored Cavalry (Liao)



Wie auch der Emperor 6L oder Marauder II 4L, ist der Pillager 4Z ein Sniper. Im Gegensatz zu den anderen beiden Chassis kann der Pillager jedoch seine Stealth Armor dauerhaft aktiv halten, während er sämtliche Waffensysteme abfeuert. 2 gewaltige Gauss Rifles bilden die Hauptwaffensysteme, während 2 ER Medium Laser eine kleine Ergänzung darstellen. Mit 4 Standard Jump Jets, 19.5 Tonnen Panzerung und einer Rating 300 Standard Fusion Engine ist der Mech eine schwer zu knackende Nuss für die meisten Gegner.

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Artwork einer Great Turtle aus dem Technical Readout: 3058 Upgrade



1. Great Turtle GTR-1 - 2986 BV 2.0

Der absolute König des BV-Wertes ist die Great Turtle, dem wahrscheinlich bestgepanzerten Mech, der jemals gebaut wurde. Mit 100 Tonnen und vier Beinen ist der Mech schon von Anfang an nicht der behendigste Mech. Doch die Ingenieure VEST - Vining Engineering and Salvage Team - von Solaris haben bei diesem innovativen Design über 40 Tonnen Hardened Armor verwendet.

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Great Turtle Miniatur in den Farben des Bromley Stables (Solaris)



Die Great Turtle kann - wie der Name schon vermuten lässt - eine unglaubliche Menge an Schaden schlucken. Dank eines Torso-mounted Cockpits, Compact Gyro und der vier Beine wird der Mech nur noch mehr zu laufenden Festung. Zwar wird durch diese gewaltige Panzermenge die Geschwindigkeit etwas eingeschränkt, durch drei Jump Jets ist die Great Turtle jedoch sehr wendig und kann aus den meisten Situationen fliehen.

Offensiv stehen mit 1 Large X-Pulse und 3 Medium X-Pulse Laser nur vergleichsweise wenige Waffen zur Verfügung. Vergleicht man aber die Kampfkraft in einer Solaris Arena, kann die Great Turle fast immer einen Sieg erringen, da sie einfach zum Teil 3x so viel Panzerung spazieren trägt.

Was man auf dieser Liste sehen kann sind vergleichsweise viele capellanische Mechs mit Stealth Armor. Die Möglichkeit, aus einem Versteck 2-3 Alphaschläge auf ein nichtsahnendes Opfer durchzuführen, kann fast jede Schlacht zugunsten der Capellaner entscheiden. Es sollte also nicht wundern, dass die Liao-Streitkräfte sich so effektiv gegen Davion-Truppen zu Wehr setzen konnten, als die Kampfhandlungen zum Ende des Jihads zwischen beiden Nationen wieder aufflammten.

Was wäre eure Wahl, wenn alle vier Mechs vor euch stehen würden? Schlagkraft? Schutz? Oder doch lieber einen der sprungfähigen Liao-Mechs? Was würde euer Herz höher schlagen lassen?

Quellen:
Mech Factory (Android App)
masterunitlist.info (für Release-Daten)

#482 Karl Streiger

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Posted 23 November 2017 - 08:18 AM

Naja BV kann man ja "gamen" - beim Pillager halte ich ja die Nützlichkeit der Sprungdüsen eher für begrenzt.
Der 5Z z.b. verzichtet auf Sprungdüsen und setzt auf ERPPC und TSM für mehr beweglichkeit (aber mal ehrlich wer will sich mit nem Sniper bewegen)
Bissl alles ausgereizt bleibe ich ~ 200BV Punkte unter dem 4Z und habe einen Tripple Tin Can Opener mit HPPC und 2 GaussRifles.
Oder etwas suicidal mit 2 iHGR und 300BV weniger.

Generell gilt je beweglicher desto mehr BV zahle ich drauf.
Nur brauchst du die beweglichkeit der Assaults nur in einer reinen Assault Gruppe. Jeder dessen glorreicher Sturm in einem unwegsamen Canyon zu Tode gemückensticht wurde wird bestätigen da brauchst du JJs.
Nur hast du einen "Schirm" aus Mediums brauchst du das auch wieder nicht mehr.

Der Peacekeeper ist megahäßlich und hat eine Bestückung die ihn für mich hoch interessant in MWO machen würde. Stock versteht sich Posted Image

Persönlich würde ich von den 5en auf alle Fälle zum Emporer greifen.

#483 JaidenHaze

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Posted 23 November 2017 - 12:52 PM

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Grizzly Artwork aus dem Technical Readout: 3058 Upgrade



Grizzly

Clan Ghost Bear waren viele Jahrzehnte lang keine großen Innovateure, und der Grizzly zeigt auch genau was schief lief. Der Mech wurde 2947 präsentiert und überzeugte schon in seiner ersten Vorstellung kaum jemand. Doch der Clan brauchte unbedingt neue Mechs, weshalb dieser 70 Tonnen schwere Clan BattleMech final doch gebaut wurde.

Der Grizzly orientiert sich an zwei der beliebtesten OmniMechs der Bären, dem Vulture / Mad Dog und Executioner / Gladiator. Doch trotz seiner Vorteile - geringere Kosten - Standard Engine für eine höhere Überlebensrate - konnte der Mech nie überzeugen, obwohl er einen äußert passenden Totemnamen hat. Die Rolle des Grizzly wurde in anderen Clans von Hellbringer / Loki oder Summoner / Thor Mechs ausgefüllt, die schlicht und einfach eine bessere Leistung haben. Und in einer Gesellschaft, wo es nicht um Masse, sondern Klasse geht, war der Grizzly nie hoch angesehen.

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Grizzly Miniatur in den Farben der Beta Galaxy (Clan Ghost Bear)



Dabei ist das Endo Steel-Chassis eine solide Basis, um eine 280 Standard Fusion Engine für 64.8 KM/H zu tragen. Dadurch ist der Mech zwar deutlich langsamer als sonstige Omnis seiner Gewichtsklasse, macht das jedoch durch 13 Tonnen Standard-Panzerung wett, die ihn zu einem überraschend zähen Kämpfer machen. Die Standard-Engine hat auch den Vorteil, dass der Mech sehr schwer auszuschalten ist.

Gegen 3010 zeichnete sich ab, dass der Grizzly keinerlei Chance gegen die konkurrierenden Mech-Chassis hatte und die Produktion wurde eingestellt, der Mech in die Provisorischen Garnisionscluster abgeschoben. Dort zeigte sich jedoch, dass der Mech eine hervorragende Nehmerqualität aufweist. Obwohl der Mech seit mehr als 50 Jahren nicht mehr gebaut wurde, bevölkern noch immer hunderte Stück des Chassis die Ränge der Geisterbären und scheinen auch nicht zu verschwinden.

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Ein weiteres Grizzly Artwork



Das ist besonders deshalb kurios, weil der Mech einige Schwächen aufweist. Die Aktuatoren sind verglichen mit anderen Mech-Designs der Clans einzigartig - und das ist nichts positives. Ersatz für Aktuatoren sind vergleichsweise rar und nicht mit Omni-Modellen kompatibel. Die restlichen Wartungsarbeiten sind nicht viel besser. Die Panzerplatten können sich bei Beschuss verkanten und blockieren damit nicht nur einen zügigen Austausch, sondern können auch die Gelenke oder Waffenarretierungen behindern.

Auf der Habenseite steht dafür ein vergleichsweise attraktives Langstrecken-Loadout, was die geringe Geschwindigkeit kompensiert. Mit 1 Gauss Rifle und 1 LRM10 muss sich der Grizzly nicht auf lange Distanzen verstecken und kann den Gegner in Ruhe kommen lassen, um dann diese hitzeeffizenten Waffen mit einem Trio aus 1 Large, 1 Medium und 1 Small Pulse Laser behaken zu können. Die 11 Double Heat Sinks haben keinerlei Probleme, die Hitze abzuführen. Und dank der 4 Standard Jump Jets kann der Grizzly auch jede Position einnehmen, um seine Waffen optimal in Szene zu setzen.

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Grizzly Miniatur in den Farben der Iota Galaxy (Clan Blood Spirit)



Trotzdem hat sich der Mech nicht durchsetzen können - die Feuerkraft war dann am Ende doch den hohen Alphas anderer Chassis unterlegen und der Mech fristete ein jahrzehntelanges Dasein als Mech für Solahma und Garnisionsdienste. Bis Star Captain Scott vom Twelfth Garnision Cluster seinen zugeteilten Grizzy stark modifiziert hat. Um seine Kampfkraft zu erhöhen hat er sämtliche Waffen bis auf die Gauss Rifle entfernt und gegen 1 ATM 9-Raketenwerfer, 1 ER Large Laser und 6 ER Micro Laser getauscht. Die zwei Tonnen Munition für den ATM9-Werfer sind meistens mit hochexplosiven Raketenköpfen bestückt.

Obwohl diese Änderung alleine nie ausgereicht hätte, um das Design erneut zu evaluieren, hat es sich in dem Combine-Ghost Bear War von seiner besten Seite gezeigt. Der 3062 bis 3063 stattgefundene Konflikt paarte den 12th Garnision Cluster auf der Welt Last Frontier gegen einige der besten Truppen, die der Drache aufbieten konnte. Mit über 14 Abschüssen, darunter 3 Kanazuchi-Gefechtsanzüge, in einem sehr urbanen Schlachtfeld - wo die Gefechtsanzüge große Vorteile genießen - hat viele Offiziere auf den Star Captain aufmerksam gemacht.

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Grizzly Artwork von DeviantArtist tigeri210



Nicht nur, das sämtliche Grizzlys der Einheit auf seine persönliche Variante umgerüstet werden sollen, auch die Grizzlys anderer Einheiten sollen die überarbeitete Waffen-Konfiguration erhalten. Und die zuvor stagnierte Karriere von Star Captain Scott ist wieder in Bewegung, seine Nominierung für einen Gurdel-Blutnamen gilt als gesichert.

Auch in anderen Aktionen, wie zum Beispiel auf Goito in 3063 gegen Clan Hell's Horses haben die starke Leistung des Grizzly 2 bestätigt. MechKrieger Tagge hat im Alleingang 8 Abschüsse in einem engen Canyon erzielt, nur um beim finalen Death from Above-Angriffe fast den Kopf zu verlieren. Mehr als zwei Jahre dauerte seine Regeneration, aber der desillusionierte Mechkrieger hat seinen Abschied von den Geisterbären genommen und ist laut Gerüchten nun auf Solaris VII zu finden.

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Grizzly Miniatur in den Farben der Kappa Galaxy (Clan Ghost Bear)



In Mechwarrior Online wäre der Grizzy eventuell nicht der schlechteste Mech. Es gibt eine große Lücke von Clan BattleMechs zwischen 50 und 75 Tonnen, der Grizzly könnte diese Lücke füllen. Aber in meinen Augen wäre ein Hellfire die bessere Wahl, da er immerhin von Haus aus schon die richtigen Hardpoints mitbringt. Der Grizzy hingegen hat eher eine geringe Waffenauswahl und verfügt darüber hinaus über sehr armlastige Loadouts, die schnell zu einem gewaltigen Problem werden können.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
masterunitlist.info (für Release-Daten)
Sarna.net
Camospecs.com
DeviantArt-Link zum Grizzly von tigeri210

#484 JaidenHaze

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Posted 24 November 2017 - 07:35 AM

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Hammerhead Miniatur in den Farben der Corvus Keshik (Clan Snow Raven)



Hammerhead

Mech-Piloten schauen gerne mit Spott auf die Luft/Raumpiloten, dabei sind diese Maschinen der einzige Grund, dass sie vergleichsweise sicher ihre Arbeit erledigen können. Der bodengebundene BattleMech mag in jedem Gelände zuhause sein, doch in der Luft herrschen die Luft/Raumjäger und versichern ihren Kameraden eine saubere Operation.

Während der Nachfolgekriege ist diese Waffengattung durch mangelnde Nachschub- und Wartungsteile jedoch fast vollständig versiegt. Vor allem die Hammerhead waren während des Bürgerkriegs von Stefan Amaris und den darauf folgenden Konflikten ein Schuldiger. Sie waren schlicht und einfach zu effektiv, feindliche Dropships noch im Anflug zu vernichten.

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Hammerhead Artwork aus dem Technical Readout: 3050 Upgrade



Die Bezeichnung des Hammerhead kann man nicht nur von dem großen Kopf ableiten, sondern auch von dem Gefühl, wenn ein anfliegendes Raumschiff oder ein Mech auf dem Boden von einer AC/20 Kugel getroffen wird, die von dem über 3G schnellen Jäger abgefeuert wurde.

Abgesehen von dem ersten, primitiven Modellen, wurde der Hammerhead über Jahrhunderte mit einer gewaltigen Imperator Zeta-20 Autocannon hergestellt. Weit mehr als 650 Jahre Kampferfahrung können nicht lügen - der Hammerhead ist ein erstaunlich effektives Gerät - in den richtigen Händen. Denn der 75 Tonnen schwere Jäger möchte mit einem geübten Griff gesteuert werden. In der langen Laufbahn gibt es zahlreiche Modelle des Luft/Raumjägers - welche könnt ihr hier sehen:

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Hammerhead Miniatur in den Farben der 6th Army V-Kappa (ComGuards)



Quote

Hammerhead HA - 2407: Primitive Variante mit primitver Engine, Panzerung und Cockpit. Als Waffen werden 2 Large Laser verwendet.

Hammerhead HC - 2485: Erstes Upgrade die vor allem die primitiven Komponenten gegen State-of-the-Art Technologie, wie die Pitban C375 Fusion Engine tauscht. Die Bewaffnung bleibt erhalten.

Hammerhead HD - 2571: Das häufigste Modell des Hammerhead mit 1 AC/20 und 3 Tonnen Munition, gilt als die Standardvariante des Chassis.

Hammerhead HE - 2672: Erste große Variante des Hammerhead, welche die AC/20 gegen 2 Magna Hellstar PPCs tauscht, um keinerlei Munitionsprobleme mehr zu haben. Vor allem bei Comstar-Piloten beliebt. Abgesehen von den Comstar-Modellen gibt es seit dem zweiten Nachfolgekrieg keine Hammerhead dieser Modellreihe mehr in anderen Händen.

Hammerhead HDb - 2731: Royale Variante für die Sternenbund Verteidigungsstreitkräfte. Die AC/20 wird gegen 1 M-7 Gauss Rifle und insgesamt 5 Tonnen Munition getauscht, wodurch die Langlebigkeit und Reichweite massiv erhöht wurde.

Hammerhead HF - 3068: Nach der Übernahme von Word of Blake wurde das alte terranische Werk der Hammerhead reaktiviert und das Modell F wurde erschaffen. Die AC/20 wurde gegen 1 LBX AC/10 sowie 2 ER Medium Laser getauscht. Diese Variante ist ausschließlich bei Word of Blake-Miliz und Spezialtruppen zu finden.

Hammerhead HG - 3075: Neue Variante, die in der Liga Freier Welten mit Hilfe der Word of Blake Wissenschaftler und Ingenieure erstellt wurde. 1 UAC/20 bildet mit nur 1 Tonne Munition einen schnellen und äußerst brutalen Angreifer, der jedoch unter gewaltigen Munitionsproblemen leidet.


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Hammerhead Artwork aus dem Technical Readout: 2750 (1989)



Alle diese Varianten teilen sich einige grundlegende Charakteristiken: Sie sind zähe Feinde, die mit wohlplatzierten Schüssen angreifen. Ob nun mit der Gauss Rifle, der AC/20 oder den PPCs - jede der Versionen bringt einen hohen Schaden mit sich, falls der Pilot die Hauptwaffe gut einsetzen kann.

11.5 Tonnen Ferro-Aluminium Panzerung bieten einen fast luxoriösen Schutz gegen feindliche Angriffe - die wenigsten Gegner erwarten so viel Panzerung auf einem so schnellen und agilen Angreifer. Das der Hammerhead satte 75 Tonnen auf die Waage bringt, ist für die meisten Piloten kaum zu glauben - der äußerlich schwerfällige Jäger ist aber erstaunlich leicht zu steuern.

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Hammerhead Miniatur in den Farben der Corvus Keshik (Clan Snow Raven)



In Mechwarrior 5 könnte der Hammerhead durchaus einer der möglichen Gegnertypen werden. Der schwere Jäger hat eine nur kurze Reichweite und könnte daher sicher effektiv zum Kampf gegen den Spieler eingesetzt werden - und diesen eine Chance lassen, auf den Angriff auch zu reagieren. In Mechwarrior 4 gehörten diese Jäger-Angriffe auch immer zu den schwierigeren Gegnern, falls man nicht genügend Langstrecken-Waffen besaß. Es bleibt abzuwarten, ob wir im Dezember auf der nächsten MechCon eventuell einen Blick auf Verbundwaffen-Gattungen als Gegner erhaschen können.

Quellen:
Mech Factory (Android App)
masterunitlist.info (für Release-Daten)
Sarna.net
Camospecs.com

#485 Karl Streiger

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Posted 24 November 2017 - 07:54 AM

vielleicht sollte man erwähnen das der Hammerhead - eigentlich (soweit ich mich an die Regeln erinnern kann) nicht ganz so doll im Bodenangriff ist.
Das machen Slayer, Stuka und Corsair wesentlich effektiver - aber im Luftkampf kann die AC20 fast jeden gegnerischen LRJ mit einem Schuss vom Himmel hohlen (man bräuchte 200punkte panzerung um einen treffer ohne Chance auf einen Critischen zu überstehen)
Hinzu kommt die extreme Beweglichkeit.

Also wenn es mal einen offziellen Aerospace Simulator geben würde, dann wäre der Hammerhead mein Gefährt. (Der hat ne AC20... ich werf mak Sketchup an.... LRJ sind bestimmt einfacher als Hubschrauber)

Edited by Karl Streiger, 24 November 2017 - 07:54 AM.


#486 Eiswolf

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Posted 25 November 2017 - 10:57 AM

Den habe ich damals auch für meinen Aerotech MOD gebastelt... vor ca. 10 Jahren. Posted Image

Tja leider liegt das ganze auf Eis... vielleicht reaktiviere ich es mal wieder wenn ich Zeit und Lust dazu habe...
Alleine ist es einfach zuviel Arbeit...

Tjo die Bilder nimmt er mir leider nicht...
Wer möchte kann ja gerne das ganze auf Google ansehen:
Aerotech MOD Freespace 2 SCP

Edited by Eiswolf, 25 November 2017 - 11:00 AM.


#487 JaidenHaze

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Posted 27 November 2017 - 09:01 AM

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Logo der Freien Republik Rasalhague



Haus Magnusson - Free Rasalhague Republic

Die Freie Republik Rasalhague ist ein vergleichsweise neuer Mitspieler im Poker um die Innere Sphäre. Doch die Wurzeln der schwedisch/nordeuropäisch stämmigen Siedler liegen weit zurück. Ab der Mitte des 23. Jahrhunderts haben die von Terra geflohenen Siedler, die vor allem von Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark stammen, sich auf dem Planeten Rasalhague und die darumliegenden Welten niedergelassen. Während einzelne Welten durchaus zu dem Zeitpunkt überleben konnten, bildeten sich immer größere lokale Gegenspieler und neun nah beieinander liegende Welten beschlossen, das Rasalhague Consortium zu bilden.

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Flashman 8K Miniatur in den Farben der 4th Kavalleri (Rasalhague)



Durch eine kleine Expansion wuchs das Consortium später auf insgesamt 13 Welten: Holmsbu, Kufstein, New Bergen, New Oslo, Predlitz, Radstadt, Rasalhague, Skallevoll, St. John, Svelvik, Thule, Trondheim und Vipaava. All diese Welten bilden den Grundstein für die Identität, welche man heute als Rasalhague ansieht. Der Ministerpräsident wurde schon zu dem Zeitpunkt von Valdeherren (Herrscher einer Welt) bei der Führung der Welten unterstützt und der Ministerpräsident war schon hier ein regelmäßig (alle 10 Jahre) gewählter Posten. Dieser Anspruch auf Demokratie und Machtverteilung, anders als bei den anderen großen Häusern, sorgte für eine durchaus florierende kleine Gemeinschaft. Leider war dieser Erfolg auch der Grund, warum der Drachen in 2330 seinen Blick auf die schwedisch stämmigen Siedler warf.

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Mechwarrior Online Thanatos in den Farben der Free Rasalhague Republic Camo



Die 13 Welten konnten der kombinierten Macht des Draconis Kombinats wenig entgegensetzen. Zwar konnten kleinere Teilerfolge errungen werden, aber offene Feldschlachten gingen fast immer zugunsten der Angreifer aus. Am Ende musste sich die Bevölkerung nach fast 30 Jahren bewaffneten Widerstand, zivilen Ungehorsam und Guerillaaktivitäten geschlagen geben. Offiziell war die Principality of Rasalhague noch unabhängig, aber faktisch war man nicht viel mehr als ein Vasall des Drachen. Sämtliche Valdeherren waren kurita-nahe Personen und die gesamte Kultur und Sozialstruktur wurden immer näher an die des Kombinats angeglichen. Sogar die Sprache veränderte sich - zwar sehr langsam - aber das Schwedenese - eine einzigartige Mischung aus Schwedisch und Japanisch - wurde trotzdem immer häufiger gesprochen als reines Schwedisch.

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Beowulf 12 Miniatur in den Farben der 1st Tyr (Rasalhague)



Als das Kombinat durch den Von Rohr Coup nicht mehr in den Händen der Kuritas war, litt auch die Rasalhague Bevölkerung besonders stark. Über mehr als 80 Jahre zog sich deren Dynastie, welche fast irreparablen Schaden anrichtete. In 2494 konnten Blaine und Illiyana Sorenson und Martin McAllister, der von einer Kurita-Blutlinie abstammte, jedoch mit Hilfe einiger Rasalhague Regimenter die Region lange genug destabilisieren, um die Terrorherrschaft der Von Rohrs zu beenden. Durch die Heirat vpm Illyana und Martin sowie deren Tochter wurde die Verbindung der beiden Reiche noch stärker zementiert, bis in 2510 beide Reiche vereinigt wurden.

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DeviantArt Kunstwerk von sirdubdub, welche einen Hunchback zeigt, welcher der Invasion durch die Clans machtlos ausgeliefert ist



Die zuvor angedeuteten Vereinheitlichungen in Kultur, Sprache und Sozialstruktur wurden immer stärker, aber die unabhängigkeitsbewussten Rasalhaguer pflegten ihre Kultur - so sehr sie konnten - weiterhin im Kreis der Familie. Trotz aller "Harmonie", Rasalhague brauchte deutlich mehr Kurita-Miliztruppen als andere Regionen und der ständige Krieg mit dem lyranischen Reich sorgte zwar für immer neue Gebietsgewinne, die Anwesenheit der arrgoganten Frontlinienregimenter half jedoch nicht, die Anwohner zu beruhigen. Die strenge Klaue des Drachen war so permanent spürbar. In 3004 konnte ein rasalhaguer Bodyguard den Koordinator Hohiro Kurita töten, was die Beziehung beider Bevölkerungsgruppen nicht verbesserte.

Während des vierten Nachfolgekriegs feierten viele Rasalhaguer die Steiner-Truppen zuerst als Befreier, nur um zu lernen, dass der neue Herrscher sie nicht in die Unabhängigkeit, sondern nur in die nächste Knechtschaft treiben sollte. Erst Myndo Waterlys Plott um Operation Rosebud sorgte - dank massiven Materiallieferungen an das Draconis Kombinat - für die Schaffung der Freien Repulik Rasalhague.

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Exterminator 4D Miniatur in den Farben der 3rd Drakons (Rasalhague)



Am 13. März 3034 gegründet und schnell von den anderen Reichen anerkannt, durfte die junge Nation nun den gewagten Spagat aus Beziehungen mit dem ehemaligen Herren auf der einen - oder anderen Seite machen. Das gelang den demokratisch gewählten Prinzen sogar außerordentlich gut. Die (inoffizielle) Unterstützung von ComStar war einer der wichtigsten Faktoren, dass die Republik nicht sofort aufgefressen wurde und konnte sogar erstaunliche Erfolge in Bezug auf Freiheiten ihrer Bürger und Entwicklung neuer Siedlungen aufweisen. Die Informationen des Helm-Kernspeichers sorgten für eine Wiederbelebung abseits von militärischen Gerät und beeinflusste das Leben der Bewohner äußerst positiv. Bis die Clan-Invasion zuschlug und fast alles vernichtete, was die Rasalhaguer in den vergangenen Jahren aufbauten.

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Staatsgebiet der Freien Republik Rasalhague um 3035



Bis es soweit war konnte die FRR Wahlen abhalten, um ihren Ersten Prinzen zu wählen, dessen Linie bis zu den nordischen Wikingerzeiten zurückreichte und auch während des früheren Rasalhague Consortium bereits den Bürgern diente. Ihm gegenüber stand eigentlich nur Christian Mansdotti, der von den Lyranern unterstützt wurde und später den höchsten Rang in der KungsArme bekleidete. Die Valdeherren feierten eine Rückkehr als oberste Instanz ihres Planeten und wurden von Hertigs (Herzögen) unterstützt. Besonders interessant war, das sämtliche Wahlen demokratischer Natur waren, in der Regel 10 Jahre Amtdauern besaßen und auf 2 Amtsperioden begrenzt waren. Eine Zentrierung der Macht und Vetternwirtschaft wie in anderen Reichen war damit ausgeschlossen.

Ob dieses System und die vier Parlamentskammern wirklich die Jahrhunderte überdauert hätten, kann man heute nicht sagen. Die Clan-Invasion machte alle langfristigen Pläne zunichte und war eines der größten Probleme. VOn den fast 90 Welten, welche das Draconis Kombinat und Haus Steiner abgetreten hat, sind bis auf 7 alle in nur zwei kurzen Jahren von Clan Wolf und Clan Ghost Bear erobert worden. Die verbliebenen Welten waren nicht mehr als waffenstarrende Protektorate von ComStar, welche gewaltige Truppen dort positioniert hatten.

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Longbow 12C Miniatur in den Farben der 2nd Freemen (Rasalhague)



In den knapp 16 kurzen Jahren konnte die FRR gewaltige Erfolge aufweisen, aber nicht alles was perfekt. Rassismus, vor allem gegen orientalischstämmige Bewohner, war gravierend und ein ernstzunehmendes Problem. Ganz beseitig werden konnte es nicht, in 16 Jahren konnte man nicht 700 Jahre der Unterdrückung, Verfolgung, Folterung und systematischen Überwachung ausgleichen. Selbst die Clan-Invasion konnte das Zusammenrücken nicht vollständig erzwingen, jedoch zog die verbliebene Bevölkerung meist an einem Strang. Da ein Großteil der Rasalhague-Welten unter die Domäne der Geisterbären fiel, konnten diese auch ihre Idee von Gleichheit durchsetzen. Anstatt wie andere Clans von oben herab zu regieren, genoßen die Anwohner sehr großzügige Freiheiten, welche den Grundstein für das später erschaffene Geisterbären-Dominion und die Vereinigung zum Rasalhague Dominion legten.

Dieser Zusammenschluss wurde in 3103 vollzogen, nachdem die Beziehung der beiden Nationen sich im Zuge des Jihads massiv verbesserte. Die gemeinsame Bevölkerung drängte zu einem großen Teil auf diese Annäherung und die Geisterbären, inzwischen vollkommen in der Inneren Sphäre angekommen, nahmen die Gelegenheit nur zu gerne wahr. Um 3130 umfasst das Rasalhague Dominion über 71 Welten mit mehr als 280 Milliarden Bewohner, also fast 4 Milliarden Bewohner pro Welt, als beispielsweise die lyranischen oder draconischen Nachbarn, die nur circa 3 Milliarden Bewohner pro Welt besitzen.

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Logo des Rasalhague Dominion



Militärisch verfügt die FRR aber nicht über große Industriekomplexe. Die kommerzielle Lage ist durchaus solide, doch Rüstungsindustrie ist vergleichsweise rar. Mit Gorton, Kingsley und Thorpe gibt es einen Hersteller, der neben Mechs wie den Panther, Archer oder Phoenix Hawk baut. Grumium Creations ist ein Neueinsteiger ins Rüstungsgeschäft, erst nachdem ComStar von Terra vertrieben wurde, haben diese das Geld bereitgestellt, um Grumium zu dem Koloss zu machen, der er aktuell ist. Neben neuen Cyclops Varianten wird auch der gewaltige Viking dort gebaut, beides überschwere AssaultMechs. Und mit dem Kobold Battle Armor wird sogar absolute Hochtechnologie gebaut.

Die letzten signifikanten Rüstungsfirmen sind Benson and Bjorn sowie Swedenborg Heavy Industries, welche beide Kettenfahrzeuge wie den Rommel-Ableger Axel, die Vendette oder Athena Panzer bauen. Der Rest der Rüstungsindustrie wird zu großen Teilen vom Steiner- und Kurita-Reich bezogen, wobei hier peinlich genau darauf geachtet wird, kein Ungleichgewicht zu erzeugen. Das heißt das sämtliche Bestellungen in der Regel noch einmal im gleichem Umfang bei einer anderen Fraktion getätigt werden müssen. Man findet daher gewaltige Mengen von VerCom und Kurita-Designs in den 151 BattleMech (22 Regimenter), Kampffahrzeuge- (32 Regimenter) und Infanterieregimentern (97 Regimenter), 62 lokalen Miliz Regimentern und 5 Söldner-Einheiten, die Teil der FRR sind. Diese Zahlen stammen natürlich vor der Clan-Invasion, danach ist die Zahl zu quasi einer Handvoll zusammengeschrumpft.

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Puma Tank Miniatur in den Farben der 3rd Hussars (Rasalhague)



Mit dem Untergang von ComStar in die Bedeutungslosigkeit Anfang des 32 Jahrhunderts und den immer besser werdenden Beziehungen mit Clan Ghost Bear, stiegen die Rasalhaguer nach der Erschaffung des Rasalhague Dominion zu einer der größten Militärmächte in der Inneren Sphäre auf. Die Geisterbären sind exzellente Krieger, die nicht nur spielerisch mit den Kurita-Invasoren fertig wurden, sondern auch die Clans in ihrem Rücken spielerisch kontrollieren konnten. Dieser Zusammenschluss sorgte auch für die Wiederbelebung einiger während der Invasion zerstörten Regimenter, und der Zusammenschluss der KungsArme und des Ghost Bear Touman verläuft auch erstaunlich friedlich. Es hilft wahrscheinlich auch, das die Geisterbären von den Clan-Heimatwelten abgeschnitten sind, und sie mehr als 280 Milliarden Ziviliten beschützen müssen.

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Logo der Free Rasalhague Republic von Sirdubdub



Quellen:
masterunitlist.info (für Mech-Daten)
Sarna.net
20 Year Update
Era Digest: Age of War
Field Manual: ComStar
Handbook: House Kurita
Handbook: House Steiner
Handbook: Major Periphery States
Jihad: Final Reckoning
Jihad Hot Spots: Terra
DeviantArt Wallpapier FRR
DeviantArt Kunstwerk Invasion von sirdubdub

#488 JaidenHaze

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Posted 28 November 2017 - 02:10 AM

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Cyclops Artwork aus dem Technical Readout: 3025



Cyclops

Der Cyclops ist ein Mech, der seinen Namen definitiv verdient hat. Der 90 Tonnen schwere AssaultMech mit der großen runden Cockpit-Scheibe ist einer der besten Befehlsmechs, der je in der Inneren Sphäre gefertigt wurde und wird trotz seiner Fehler noch immer eingesetzt - seine Qualitäten überstrahlen einfach die Felder, wo er zu kurz gekommen ist.

In 2710 wurde der Mech gezielt für die Kommandeure der Sternenbund Verteidigungsstreitkräfte von Stormvanger Assemblies gebaut und erfreute sich dank seines hervorragenden Tacticom B-2000 Computers gewaltiger Beliebtheit. Der AssaultMech verfügt für sein Gewicht über eine hohe Geschwindigkeit von 64.8 KM /H und kann problemlos Einheiten bis zu Regimentsstärke aus dem Cockpit leiten, während gleichzeitig eine aktive Verbindung mit Satellitenverbindung es erlaubt, planetenweit Truppen anzuleiten.

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Cyclops Miniatur in den Farben der Tooth of Ymir (Söldner)



Das diese Besonderheiten mit Einsparungen an anderer Stelle teuer erkauft werden müssen, hat der Beliebtheit zwar kein Abbruch getan, aber einen ordentlichen Dämpfer verpasst. Die Single Heat Sinks des Cyclops limitieren die Hitzeableitung, was viele gewichtseffiziente Laser-Waffen ausschließt und den Mech auf Ballistik- und Misile-Waffen beschränkt. Die hohe Geschwindigkeit geht auch zu Lasten des Panzerschutzes, der sogar von mittelschweren BattleMechs übertroffen werden kann.

Selbst wenn ein Cyclops alleine und auf dem Papier vielleicht seine Schwächen hat - Dieser Mech ist für Feldkommandeure - und diese haben in der Regel ein gesamtes Regiment zu ihren Händen. Alleine dank der verbesserten Koordination durch den B-2000 Computer kann man fast eine Kompanie Mechs einsparen, die als Bodyguards zum Schutz des Cyclops bereit stehen. Die relativ magere Bewaffnung erlaubt es dem Cyclops-Piloten, sich voll und ganz auf die Kontrolle seiner Truppen zu konzentrieren, während die LRMs einen kleinen Schadensbonus darstellen.

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DeviantArt Kunstwerk Beach party von Spooky



Verglichen mit einem mobilen Hauptquartier ist der Cyclops auch viel beweglicher. Nicht nur, dass er mit 64 KM/H schneller wäre, er kann auch quasi sämtliches Gelände durch-, über- oder im Fall von reißenden Flüssen oder Seen unterqueren. Ein Mobile HQ sollte etwas derartiges nicht probieren, denn das Gefährt wird sonst schnell zur Todesfalle.

Eine weitere tolle Eigenheit ist die gute Qualität des Computers. Im Gegensatz zu anderen Mechs konnte der B-2000 die Jahrhunderte in der Regel trotz aller Gefechte meistens gut überstehen. Natürlich gibt es vor allem ab dem Jahr 3000 vermehrt Ausfälle, dass es aber trotzdem fast 250 Jahre dauerte, bis das der Fall war, spricht nur für die Bauqualität. Ist der B-2000 jedoch mal ausgefallen, ist der Cyclops nur ein schlechter mittelschwerer Mech. Die Bewaffnung ist einfach nicht gut genug und ein Refit auf eine langsamere Engine und zusätzliche Waffen dauert meist lange und verschlingt gewaltige Summen.

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Cyclops Miniatur in den Farben der 2nd McCarron's Armored Cavalry (Liao)



Die knapp 64 Produktionsjahre des Cyclops haben auch nur 2 Varianten hervorgebracht, den Z in 2710 und den HQ, der ab 2753 für nur wenige Jahre gebaucht wurde. Das Werk auf Caph wurde gezielt von den Amaris-Kräften im Bürgerkrieg ausgeschalten, damit die SLDF-Streitkräfte stark geschwächt werden. Das hatte zwar keine sofortige Auswirkung, inzwischen merkt man jedoch den Wegfall von neu produzierten Nachschub-Teilen. Derzeit befinden sich folgende Modelle in Produktion oder Nutzung:

Quote

Cyclops 10-Z - 2710: 1 LRM10, 1 AC/20, 1 SRM4, 2 Medium Laser
Cyclops 10-HQ - 2753: 1 LRM10, 1 SRM4, 2 Medium Laser, 1 Collapsable Command Module (17 Tonnen)
Cyclops 10-Q - 2801: 2 LRM10, 1 SRM4, 3 Medium Laser, 2 zusätzliche Single Heat Sinks, 7 Tonnen zusätzliche Panzerung (17 Tonnen insgesamt)
Cyclops 11-A - 3045: 1 LRM10, 1 Gauss Rifle, 1 SRM4, 2 Medium Laser
Cyclops 11-A-DC - 3045: 1 LRM10, 1 Gauss Rifle, 1 SRM4, 2 Medium Laser, Dual Cockpit
Cyclops 11-C - 3050: 1 Gauss Rifle, 1 SRM4, 2 Medium Laser, C3 Master Computer, 2 Tonnen zusätzliche Standartpanzerung
Cyclops 11-G - 3058: 1 LRM10, 1 Gauss Rifle, 1 Streak-SRM4, 2 ER Medium Laser, Double Heat Sinks, Endo-Steel Chassis, 5 Tonnen zusätzliche Ferro-Fibrous Panzerung, CASE
Cyclops 12-K - 3059: MRM20, 1 UAC/10, 1 Streak-SRM4, 2 ER Medium Laser, Double Heat Sinks, 2.5 Tonnen zusätzliche Ferro-Fibrous Panzerung
Cyclops 11-H - 3064: 1 AC/20, 2 Medium Laser, 6 One-Shot Rocket Launcher 20, Double Heat Sinks, 1.5 Tonnen zusätzliche Ferro-Fibrous Panzerung
Cyclops 11-B - 3071: 1 LRM10, 2 Gauss Rifles, 1 SRM4, 2 Medium Laser, 270 Fusion Engine für 54 KM/H, Double Heat Sinks, 3.5 zusätzliche Tonnen Ferro-Fibrous Panzerung
Cyclops 11-C2 - 3073: 1 ERPPC, 1 SRM4, 2 Medium Laser, 2 C3 Master Computer, 2 Tonnen zusätzliche Standardpanzerung
Cyclops 11-C3 - 3077: 1 Gauss Rifle, 1 Streak-SRM4, 2 Medium Laser, C3 Boosted Master Computer, 2 Tonnen zusätzliche Heavy Ferro-Fibrouspanzerung


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Cyclops Artwork aus dem Sourcebook Classic BattleTech Universe



Während die Standard-Variant noch recht simpel ist, mit 1 LRM10 für den Fernkampf und der stärkeren Nahkampfbewaffnung von 1 AC/20, 1 SRM4 und 2 Medium Laser. Man möchte trotzdem nicht in den Nahkampf - dafür sind die Bodyguards. Diese Variante bildet die Basis für den HQ, der ohne AC/20 kommt, dafür mit 1 Collapsable Command Module. Dieses gepanzerte Zelt kann in nur circa 15 Minuten inkl. den B-2000 Tacticon-Computer vom Mech entfernt und aufgebaut werden, so dass eine eine vollwertige Gefechtszentrale zur Verfügung steht.

Im Gegensatz zu anderen Modellen hat hier der exessive Einsatz während der Nachfolgekriege aber meistens die Tacticon-Computer zerstört, weshalb viele dieser HQ-Modelle auf das Q-Modell umgerüstet wurden.

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Cyclops Miniatur in den Farben der Lexington Combat Group (Söldner)



Der 10-Q ist eine kleine Variante, welche ohne AC; dafür mit 2 LRM10-Werfer bestückt wird. Obwohl die Nahkampfschlagkraft insgesamt gelitten hat, leistet der zusätzliche Medium Laser und die 2 zusätzliche Heat Sinks gute Arbeit. Das beste Feature sind aber die 7 Tonnen zusätzlicher Panzerung, weshalb der Mech über einen angemessenen Panzerschutz bei - für einen Assault - hoher Geschwindigkeit verfügt.

Der Cyclops 10-A ist der erste neugebaute Cyclops seit dem Fall des Werks auf Caph. Die Nutzung von einer Gauss Rifle ist besonders hervorzuheben, da das Vereinte Commonwealth sonst eher Autokanonen verwendet. Die A-DC-Variante kam zeitgleich heraus und fügt von Haus aus eine Dual Cockpit-Variante zum Lineup hinzu, die zuvor meist nur über stundenlanger Arbeit von Techs und einem nicht für den Cyclops ausgelegten Dual Cockpit-Feldkit modifiziert wurde. Meistens wurden die Bauteile eines Atlas-Dual Cockpit-Kits verwendet.

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Cyclops Artwork aus dem Technical Readout: 3050 Upgrade



Der 11-C ist die erste Variante des Mechs, die von Grumium Creations in Rasalhague gebaut wurde. Der Mech war für die eigenen Bedürfnisse und den draconischen Markt gedacht, weshalb besonders viel Wert auf den C3 Master gelegt wurde. Nur wenige Jahre später folgte mit dem 11-G dank der Hilfe (finanziell und personell) von Comstar eine komplette Überarbeitung. Neben dem Endo Steel-Chassis bringt der Mech nun Double Heat Sinks, 5 Tonnen zusätzlicher Ferro-Panzerung, Extended Range- und Streak-Technologie mit. Neben den ComGuards finden auch viele 11-G in den Rasalhague-Regimentern Platz.

Für den draconischen markt wurde auch der 12-K nur ein Jahr später gebaut. Die MRM20 ersetzt den LRM-Werfer und würdigt damit den deutlich gestiegenen Nutzen von Direktfeuerwaffen, während der Rest eine solide Bewaffnung darstellt. Auch die eher schlechte Versorgungslage mit Gauss Rifles im Draconis Kombinat wurde mit der verbauten UAC/10 beachtet.

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Cyclops Miniatur in den Farben der Hsien Hotheads (Söldner)



Der 11-H ist zuerst an der Peripherie in den Händen der Lady Death-Piraten aufgetaucht, welche einen schnellen hart zuschlagenden Mech brauchten. Mit 6 Rocket Launchern ist das auf jeden Fall gelungen. Diese Variante wird nicht von einen der anderen Hersteller gebaut, erfreut sich jedoch als Feldmodifikation steigender Beliebtheit.

Mit dem 11-B bringt Grumium eine extrem starke Variante in 3071, welche genügend Schlagkraft für den Jihad liefert. 2 Gauss Rifles, die von 1 LRM10 unterstützt werden, sind eine solide Feuerkraft auf mittleren Entfernungen. Die Reduzierung der Engine senkt zwar die zuvor gute Geschwindigkeit, schafft jedoch ausreichend und dringend benötigten Platz. Diese Version ist ein Verkaufsschlager und ist mit nur 8.9 Millionen CBills extrem günstig - gemessen an dem, was man hier geliefert bekommt. Vergleichbare Schlagkraft kostet auf anderen AssaultMechs in der Regel 4-5 Millionen CBills mehr.

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Cyclops Artwork von PGI für Mechwarrior Online



Die letzten beiden Jihad-Varianten wurden anstelle des normalen 11-C von Grumium für die vom Jihad schwer gebeutelten Draconier gebaut. Hier liegt weiterhin ein großer Fokus auf das C3-System, auch wenn erst mit dem C3 die Technologie geliefert wird, durch die starken ECM-Systeme zu brechen.

Abgesehen von diesen Varianten existieren viele persönliche Varianten, da der Cyclops so oft wie kein anderer Mech von seinen Piloten modifiziert wurde. Teilweise sogar missionsspezifisch, wechseln aber die meisten Piloten die AC/20 gegen eine Langstrecken-Waffe und setzen auf einen erhöhten Panzerschutz. Bekannte Piloten sind zum Beispiel Brigadier Carson Enright - Befehlshaber der 32 Lyran Guards, Sergeant Lenny Markbright - Mitglied der Wavo Rangers HQ-Lanze, General Ariana Winston - Anführer des Eridani Light Horse Regiment, deren Cyclops mit einem Dual Cockpit ausgerüstet war und die Task Force Serpent des zweiten Sternenbunds erfolgreich nach Huntress führte, Captain William Cameron - Kommunikationsoffizier von Jaime Wolf und den Wolfs Dragoons seit der Gründung bis zum Vierten Nachfolgekrieg und Captain Jason Cho, dem Antagonisten, der in dem finktionalen Werk von MechCommander 2 zu sehen war.

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Cyclops Miniatur in den Farben der 1st New Ivaarsen Chasseurs (Davion)



Darüber hinaus gibt es sicher noch zahlreiche weitere Piloten, welche sich mit ihrem Cyclops einem Namen gemacht haben - die ich hier jedoch nicht alle aufzählen möchte. Ein weiterer interessantes Beispiel ist der Sleipnir, der in MWO eingesetzt wird. Mit der XL 360 Engine und 2 Gauss Rifles, 3 Medium Laser und 1 SRM4 stellt er einen interessanten Mix aus dem 11-B und 10-Q dar, der immerhin über volle Panzerung, jedoch über eine XL Engine verfügt. Während das hohe Tempo wünschenswert ist, sollte man bei der Variante mindestens eine Light Fusion, Light Ferro-Fibrous-Panzerung und volle Panzerung nutzen. Beispielsweise Lore-Konform so: Cyclops Sleipnir mit 2 Gauss, 3 Medium Laser und 1 Light Fusion 360 Engine

Wer sich lieber auf normale Waffen verlassen möchte, kann auch hier zu den beliebten UAC/5 greifen oder andere, interessante Builds finden. In Mechwarrior Online ist der Cyclops durchaus eine solide Wahl für 90 Tonnen, der jedoch nur 2 Vorteile hat: Die höhere Geschwindigkeit und eine fast pure Missile-Variante, welche einen übergroßen Brawler ermöglicht.

Der Mauler ist als Dakka-Boot in der Regel dank bis zu 6 Autokanonen vom Kaliber 2 oder 5 einfach überlegen und derzeit scheint sich daran auch nichts zu ändern. Trotzdem kann man mit dem Cylcops eine lustige Zeit erleben, vorausgesetzt man baut den Mech etwas dank des Mechlab um und hält sich direkt hinter der Frontlinie auf. Der übliche Mix aus Mittelstreckenwaffen kann dem Cyclops zu einem sehr gefährlichen Mech machen, während ein Brawler mit SRMs in der richtigen Position im Alleingang mehrere Gegner erlegen kann.

Daher ist es schön zu sehen, dass sich weder Mauler noch Cyclops klar durchgesetzt haben, sondern sich ihre Gewichtsstufe teilen.

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Cyclops Miniatur in den Farben der Otomo (Kurita)




Quellen:
Mech Factory (Android App)
masterunitlist.info (für Release-Daten)
Sarna.net
Camospecs.com
Deviantart Beach party

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Edited by JaidenHaze, 28 November 2017 - 02:11 AM.


#489 Mercarryn

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Posted 28 November 2017 - 04:51 AM

Ach ja, der Cyclops. Der Mech, bei dem es noch in den frühen offiziellen Battletech Publikationen hieß, dass sein Cockpit tief im Torso steckt und der Kopf eigentlich nur eine große Kamera mit Sensoren enthält.
Das wurde aber später revidiert und das Cockpit steck jetzt wie bei den meisten anderen Mechs im Kopf.

#490 Karl Streiger

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Posted 28 November 2017 - 04:56 AM

Allein dafür müsste man MWO eigentlich lieben, alle anderen Versionen vom TIE-Clops sind hässlich in den Variationen Ultra und Mega.
Der MWO-Klops hingegen schmeckt mir auch ohne Kapern.

#491 N F X

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Posted 28 November 2017 - 01:34 PM

View PostMercarryn, on 28 November 2017 - 04:51 AM, said:

Ach ja, der Cyclops. Der Mech, bei dem es noch in den frühen offiziellen Battletech Publikationen hieß, dass sein Cockpit tief im Torso steckt und der Kopf eigentlich nur eine große Kamera mit Sensoren enthält.
Das wurde aber später revidiert und das Cockpit steck jetzt wie bei den meisten anderen Mechs im Kopf.


Daran musste ich auch immer denken. War tatsächlich erstmal etwas verwirrt als der MWO Cyclops sein Cockpit im Kopf hatte. Ich war eigentlich immer davon überzeugt gewesen gelesen zu haben das der Kopf nur eine Sensor Palette ist.

#492 JaidenHaze

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Posted 29 November 2017 - 01:50 AM

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Viking Artwork aus dem Technical Readout: 3060



Viking

Der Viking ist durchaus ein Meisterwerk der Ingenieurskunst - gemacht von ComStar und den schon gestern beim Cyclops erwähnten Rasalhaguer Grumium Creations. Um die alternden 65 Tonnen schweren Bombardier BattleMechs von Wakazashi Enterprises (Kurita) zu ersetzen, das sowohl bei den ComGuards als auch der KungsArme in Einsatz ist, hat man sich entschlossen, das Projekt "richtig" aufzuziehen und nicht nur ein anderes Chassis etwas umzubauen. Herausgekommen ist eine LRM Plattform, die sich nicht verstecken braucht.

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Bombardier 12D Artwork aus dem Technical Readout: 3050 Upgrade



Zuerst wurden die Raketenwerfer ausgewählt, wo Grumium ihre Verbindungen zum Drachen nutzte und große Mengen des Shigunga 15 und 20er Langstrecken-Raketenwerfers sichern konnte. Danach wurde der Rest des Mechs um diese Werfer herum entwickelt. Entwickelt auf einem neu entwickelten GC Type 1 Endo Steel-Chassis, kommen jeweils zwei 20er und 15er Raketenwerfer zum Einsatz. Mit der Möglichkeit, gleich 70 Raketen auf einmal auf einen Feind abzufeuern, besitzt der Viking eine beachtliche Angriffsstärke. Satte sieben Tonnen Munition sorgen dafür, dass der Mech auch eine ganze Weile im Kampf bleiben und seine durch ein Artemis IV Feuerleitsystem zielgenauen Salven effektiv anbringen kann.

Ergänzt wird dieses Chassis durch 2 Small Laser in den Seitentorsi und 4 Maschine Guns in den Beinen, welche zur Abwehr gegen feindliche Infanterie und Elementar-Einheiten gedacht ist. Die 10 Double Heat Sinks erlauben es, alle vier großen Raketenwerfer ohne große Pausen abzufeuern und nur ab und an zum Hitzeabbau auf einen der Werfer zu verzichten.

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Viking Miniatur in den Farben der 1st Tyr (Rasalhague)



Diese Gesamtpaket erlaubt es dem 90 Tonnen schweren Mech, fast die doppelte Feuerkraft des Bombardier zu liefern, während er deutlich kostengünstiger ist. Und ihr habt euch nicht verlesen, der 90 Tonnen schwere Viking 2F kostet eine ganze Stange weniger Geld als der 65 Tonnen schwere Bombardier. Trotz des Einsatzes der vier großen Werfer, Endo Steel und des Artemis-Feuerleitsystems kostet der AssaultMech nur 10.2 Millionen CBills in der Herstellung, während der seit 3050 erneut (um)gebaute Bombardier 12D (Produktionsstart war 2735 - durch die Nachfolgekriege gab es einen langen Produktionsstop bis ~3050) circa 13.9 und der von ComStar eingesetzte 14D mit satten 15.7 Millionen CBills ein Loch in die Kassen haut. Der Grund hier liegt vor allem in der großen 315 XL Engine, welche den 65 Tonnen Mech immerhin auf 86.4 KM/H beschleunigen kann, im Endeffekt jedoch häufig nicht so wirkungsvoll war. LRM- und Artillerielanzen kommen meist eher stationär zum Einsatz, die Vox 270 Standard Fusion Engine des Viking ist hier viel effektiver gewesen.

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Artwork des Technical Readout: 3060 mit einem Helion BattleMech im Vordergrund und einem Viking rechts im Hintergrund auf einer Terra Therma-ähnlichen Welt



Zusätzlich verfügt der Viking über satte 15.5 Tonnen Standardpanzerung - nicht ausreichend für einen Mech in der Frontlinie einer Assault-Kompanie, aber mehr als genug um als LRM-Boot etwas dahinter zu stehen und auch seinen Anteil an Schaden zu erhalten. Zusätzlich verfügt der Viking über CASE in beiden Seitentorsi, weshalb die 7 Tonnen LRM-Munition und die Tonne MG-Munition besonders gut geschützt sind. Verglichen mit anderen Assaults ist der Standard Engine-Case-geschützte Viking ein erstaunlich robuster Mech, der sehr viel richtig macht.

Der Viking ist aber nicht so eindimensional, wie man denken mag. Während der Viking 2F eine reine Raketen-Variante ist, nimmt der gleichzeitig erschiene 2G einen direkteren Pfad - und greift auf einen ausgewählten Mix aus Ballistik- und Energiewaffen zurück. 1 LBX AC/10 sorgt dank 2 Tonnen Munition - jeweils eine mit Cluster- und eine mit Slug-Projektilen - für guten Schaden auf mittleren Distanzen, die von 1 Gauss Rifle ergänzt wird. Im Nahkampf greift der Mech auf 3 Medium Pulse und 1 Large Pulse Laser zurück, die dank der 12 Double Heat Sinks auch problemlos gemeinsam mit den Ballistikwaffen im Nahkampf abgefeuert werden können.

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Viking Miniatur in den Farben der 5th Army V-Omicron (ComGuards)



Wie beim Original schützt CASE die Munitionslager und Gauss Rifle vor Kettenreaktionen und mit 2 zusätzliche Tonnen Panzerung, 17.5 Tonnen insgesamt, ist der Viking 2G ein äußerst solider FrontlinienMech geworden. Das Tüpfelchen auf dem i ist in diesem Fall Guardian ECM, was noch zum Einsatz kommt - sowie im Torso liegende Ballistikwaffen - die dadurch besonders gut geschützt sind.

Es gibt zwei weitere Varianten, die um den Jihad entwickelt wurden. Zum einen ist das der Viking 3W, der von Word of Blake auf dem Planeten Hall gebaut wird und einen Mix aus 4 MultiMissileLauncher 9 verbaut hat, welche wie die ATMs bei den Clans Langstrecken- und Kurzstreckenraketen verschießen können. Zwar sinkt die Langstreckenfeuerkraft durch die Reduzierung der Raketen um die Hälfte, im urbanen Schlachtfeld sind die 36 Kurzstrecken-Raketen jedoch für absolut jeden Gegner ein Graus. Ergänzend kommen hier 2 Light AC/2 für mehr Langstreckenfeuerkraft und 2 Streak-SRM2 dazu, welche jeweils den Langstrecken- oder Kurzstreckenschaden leicht anheben. Diese Variante kam vor allem in der Word of Blake-Manei Domini-Regimentern zum Einsatz und war einer der wenigen Nicht-Celestial-Mechs, der eingesetzt wurde. Dieser Viking galt als ein gefürchteter Stadtkämpfer und war daher ein absolutes Prioritätsziel der meisten Gegner.

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Viking 3W Miniatur in den Farben der 49th Shadow Division (Word of Blake)



Die letzte Variante ist der 3A, die über ein Arrow IV Launcher im rechten Arm verfügt und zwei MultiMissileLauncher 2 mit einem Artemis IV Feuerleitsystem verwendet. 2 Medium Pulse Laser und 1 Small Pulse Laser stellen nur eine schwache Verteidigung im Nahkampf dar - sind aber oft die letzte Rettung, denn die MML7 haben nur 3 Tonnen Munition, die in der Regel nur 1 Tonne SRM-Ammo umfassen. Und diese kann schnell aufgebraucht sein. Ergänzend kommen bei dieser Artillerie-Variante noch eine Compact Engine und ein zusätzliche Double Heat Sink hinzu, um effektiver alle Waffensysteme nutzen zu können.

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Auf dem Viking basierende Eigenentwicklung von Shimmering Sword mit dem Namen Norseman (2 MRM20, 2 ERPPC, 2 ER Medium Laser, 4 Medium Pulse Laser), die durchaus eine Vorlage für einen Viking Hero Mech darstellen könnte



In Mechwarrior Online kann man über den Nutzen des Viking streiten - er ist ein 5 Tonnen schwererer Stalker, der sich viele Einsatzgebiete mit dem Cyclops oder Mauler teilt. Die Fähigkeit kostengünstig zu sein, spielt in MWO keine Rolle, und das eingesetzte Endo Steel ist dank der großzügigen Umbaumöglichkeiten des Mechlab auch mehr oder weniger wertlos.

Was bleibt, wäre ein solider Mech, der vor allem den ComGuards und FRR etwas schenken würde. Wir werden in Zukunft keine echten "Lücken" mehr haben, abgesehen vom Clan 20-Tonner verbleibt soweit ich das sehe nur noch 1-2 Clan BattleMechs im Bereich zwischen 50 (Hunchback IIC) und 75 Tonnen (Orion) - ansonsten gibt es keine echte Lücke mehr.

Was könnte man dann also mit dem Mech hier anfangen, vor allem ohne zusätzliche Technologie wie Arrow IV oder MultiMissleLauncher einzuführen? Es existiert der Viking IIC, den ich wahrscheinlich in den nächsten Tage vorstellen werde, hier jedoch absichtlich ausgelassen habe. Der Viking IIC wurde ebenfalls von Grumium sogar noch vor dem offiziellen Zusammenschluss der Free Republic Rasalhague und dem Ghost Bear Dominion zum Rasalhague Dominion gebaut. Der IIC Mech nutzt einige nette Features und könnte das erste Beispiel eines Mech Packs sein, das in den 3 Standard-Varianten 2 IS Mechs und 1 Clan Mech enthält. Denn wenn wir ehrlich sind, es hindert uns nichts daran, das mit dem neuen Skillsystem auch umzusetzen.

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Viking Miniatur in den Farben der 4th Army V-Iota (ComGuards)




Quellen:
Mech Factory (Android App)
masterunitlist.info (für Release-Daten)
Sarna.net
Camospecs.com
Deviantart Norseman von Shimmering Sword
Deviantart TRO 3060 Cover von flyingdebris

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#493 Chris Puetz

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Posted 29 November 2017 - 08:44 AM

Der Clan 20Tonner kommt ja jetzt, der Piranha, der wird mit seinen 12 MG und seinen ca 150km/h schon wieder heftig genug werden!
Der hat das Potential einem die Panzerung und die Komponenten schneller zu perforieren als ein Mist Ding, äähmm Mist Lynx!
Eine echte Schei..hausfliege am Hintern eines Assault oder Heavymechs!



Genau, wie wäre es mit einem Tech des Tages über den Piranha?

#494 N F X

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Posted 29 November 2017 - 01:15 PM

View PostChris Puetz, on 29 November 2017 - 08:44 AM, said:

Der Clan 20Tonner kommt ja jetzt, der Piranha, der wird mit seinen 12 MG und seinen ca 150km/h schon wieder heftig genug werden!
Der hat das Potential einem die Panzerung und die Komponenten schneller zu perforieren als ein Mist Ding, äähmm Mist Lynx!
Eine echte Schei..hausfliege am Hintern eines Assault oder Heavymechs!



Genau, wie wäre es mit einem Tech des Tages über den Piranha?


https://mwomercs.com...ost__p__5908918

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#495 JaidenHaze

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Posted 29 November 2017 - 03:12 PM

Check einfach mal meinen Hauptbeitrag, da sind alle circa 165 Tech des Tages-Artikel aufgeführt:

https://mwomercs.com...tech-des-tages/

#496 Chris Puetz

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Posted 29 November 2017 - 10:22 PM

Ich Dumpfbacke, hatte ich das doch tatsächlich wieder vergessen des es diesen Tech des Tages schon gibt!
Asche auf mein Haupt!

#497 Mighty Spike

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Posted 30 November 2017 - 03:13 AM

"Asche auf mein Haupt!"

Kannste habenPosted Image Noch ne Olive oben drauf?

Edited by Mighty Spike, 01 December 2017 - 12:08 PM.


#498 JaidenHaze

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Posted 04 December 2017 - 03:48 AM

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Vedette Artwork aus dem Technical Readout: 3026



Vedette

So gerne wir auch das Militär in Form der Aero- und Mechpiloten romantisieren, die meisten Kräfte dienen in der Infanterie oder Panzern - diese tapferen Männer und Frauen bilden das Rückgrat, welche es den mobileren Mech- und Aerotruppen ermöglichen, so flexibel auf Gefahren zu reagieren. Mechtruppen eignen sich selten, um Verteidigungsstellungen effektiv zu halten, vor allem wenn man als Verteidiger seine Heimat vor einer Invasion schützt und Jahrelang Zeit hatte, passende Stellungen für Panzer- und andere Fahrzeuge auszuheben.

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Vedette Panzer in den Farben der 1st Federated Suns Armored Cavalry (Davion)



Einer - nach den absoluten Zahlen - häufigste Panzer in der gesamten Inneren Sphäre ist der Vedette. Dieser 50 Tonne schwere Panzer ist ein sehr simpeler und robuster Panzer, der seine Effektivität vor allem in großen Nummern zeigt. Und gemessen an der durchschnittlichen Bevölkerung auf den Planeten der Inneren Sphäre - im Rasalhague Dominion sind um 3130 beispielsweise circa 4 Milliarden Bewohner PRO Planet - können diese Planeten auch große Milizen aufstellen.

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Vedette Artwork von CityTech, 2nd Edition



Diese mit Mechs zu versorgen wäre eine viel zu gewaltige Aufgabe, die auch unbezahlbar ist. Stattdessen werden Panzer wie der Vedette eingesetzt, um ein vergleichsweise günstigen Panzer zu haben, mit dem man den Feind angeht. Im Fall des Vedette verfügt der Panzer über die gleiche Autokanone wie der Shadow Hawk 2H, erreicht 86.4 KM/H und ist dank des schlanken Profils auch dank der 6 Tonnen Standard-Panzerung solide geschützt. Und das Beste ist, dass trotz der 4 Mann Besatzung die Wartung und Unterhalt so kostengünstig sind, dass dieser Panzer einfach effektiver ist.

Als Quartiermeister muss man sich fragen, was sich besser rechnet: 4 Shadow Hawk 2H, welche zusammen 18 Millionen CBills kosten und dank der nötigen Wartungsarbeiten und Ersatzteile auch langfristig hohe Kosten verursachen können, oder ganze 24 Vedette Panzer. Davon abgesehen, das Mechs für die meisten Aufgaben einer Miliz eher schlecht geeignet sind, stellt dieser kleine aber feine Panzer durchaus den König in Preis/Leistung dar. Und genau aus diesem Grund besitzt auch die Freie Republik Rasalhague gewaltige Mengen von dem Panzer.

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Vedette Panzer in den Farben der 7th Sword of Light (Kurita)



Ursprünglich wurde der Vedette von New Earth Trading Company in 2943 vorgestellt und ist damit ein Kind der Nachfolgekriege. New Earth sah das Potential, was durch den Wegfall der Mechs entstanden ist und nutzte es mit diesem neuen Design auch aus. Durch die extrem geringen Kosten stieg der Bedarf der nach Kriegsmaterial lechzenden großen Häuser weit über das, was man liefern konnte. Auch hier reagierte New Earth richtig und lizensierte den Panzer an fast einem dutzend anderer Hersteller aus: von Produzenten in den Vereinten Sonnen, Liga Freier Welten, Konförderation Capella oder auch bei den Lyranern, der Panzer breitete sich extrem schnell aus und New Earth verdiente mit jedem verkauften Exemplar gute Lizenzgebühren.

Einer der Produzenten ist auch Benson and Bjorn, wie man schon am Namen sieht, eine Firma die in der Freien Republik Rasalhague ansäßig ist. Sie gehören zu den eher kleinen Produzenten des Vedette, haben sich inzwischen aber dank des großen Bedarfs schnell zu einem mittelgroßen Hersteller weiterentwickeln können, der dank der Erfahrungen auch andere Projekte wie den Axel oder Scorpion Tank angehen konnten. Derzeit befinden sich folgende Modelle IS-weit in Produktion:

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Vedette Artwork aus dem Technical Readout: 3058 Upgrade



Quote

Vedette Medium Tank (Standard) - 2943: 1 AC5, 1 MG, 6t Standardpanzerung, Rating 250 Verbrennungsmotor

Vedette Medium Tank (AC2) - 2962: 1 AC2, 1 SRM2, 1 MG, 6t Standardpanzerung, Rating 250 Verbrennungsmotor

Vedette Medium Tank (Liao) - 2968: 2 Medium Laser, 1 Power Amplifier, 6 Single Heat Sinks,6t Standardpanzerung, Rating 250 Verbrennungsmotor

Vedette Medium Tank (Ultra) - 3054: 1 UAC/5, 6.5 Tonnen Ferro-Fibrous Panzerung, Rating 250 Verbrennungsmotor

Vedette Medium Tank (NECT) - 3056: 1 UAC/5, 1 MG, 5.5 Tonnen Ferro-Fibrous Panzerung, Rating 250 Verbrennungsmotor

Vedette Medium Tank (RAC) - 3067: 1 RAC/5, 4.5t Ferri-Fibrous Panzerung, Rating 250 Verbrennungsmotor

Vedette Medium Tank (Light Gauss) - 3068: 1 Light Gauss Rifle, 3.0t Ferro-Fibrous Panzerung, Rating 250 Verbrennungsmotor

Vedette Medium Tank (LBX) - 3069: 1 LBX AC5, 1 MG, 6.5 Tonnen Ferro-Fibrous Panzerung, Rating 250 Verbrennungsmotor

Vedette Medium Tank (Cell) - 3075: 1 LBX AC/10, 2 SRM2, 1 Heavy MG, 1 AMS, 6.0t Standardpanzerung, Rating 250 Light Fusion Fuel Cell Engine

Vedette Medium Tank V7 - 3084: 1 Bombast Laser, 2 Magshot, 5.0t Heavy Ferro-Fibrous Panzerung, Rating 250 Light Fusion Fuel Cell Engine

Vedette Medium Tank V9 - 3105: 1 Gauss Rifle, 2 Magshot, 1 Targeting Computer, 6.0t Laser-Reflectiv Panzerung, Rating 250 Light Fusion Fuel Cell Engine


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Vedette UAC/5 Panzer in den Farben der 7th Donegal Guards (Steiner)



Seit dem ersten Modell in 2943 haben sich viele Varianten entwickelt und wurden in großer Stückzahl produziert. Durch die Wiederbelebung der Rüstungsindustrie in den 3040er geschah zuerst noch nicht viel, erst nachdem die Clan-Invasion auf Tukayyid aufgehalten wurde, konnte sich der Fokus verschieben. Der Bedarf an kostengünstigen und vor allem starken Miliz-Waffen stieg gigantisch, denn das Vereinte Commonwealth, aber auch Haus Kurita wollte unbedingt ihre guten Mechtruppen zu den Grenzen schieben. Mit den Vedette-Panzern gelang es, das Budget schlank genug zu halten und trotzdem eine adäquate Verteidigung aufzubieten.

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Vedette Artwork aus dem Technical Readout: Prototypes



Ansonsten gibt es vergleichsweise wenig Änderungen über die Jahre. IN der Regel basiert der Panzer auf einer großen Autokanone, um sich den Power Converter und Heat Sinks zu sparen. Der Verbrennungsmotor funktioniert einfach und solide und kann auf den meisten Welten problemlos betrieben werden. Spätere Varianten experimenten auch mit Light Fuel Cells und nutzen das Gewicht andersweitig, zB. durch zusätzlicher Bewaffnung. Aber ultimativ blieben diese Modelle hinte den Erwartungen zurück, der Kaufpreis stieg zu gewaltig und auch wenn ein mobiler, agiler Panzer wünschenswert ist, für den gleichen Preis konnten 5-6 normale Vendette Panzer erworben werden.

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Vedette UAC/5 Panzer in den Farben der 2nd Confederation Reserve Cavalry (Liao)



Das hinderte die Panzerfahrer aber nicht, etwas herumzuexperimentieren. Es gibt 2 Spezialvarianten, das Doris Delight ist ein mehr oder weniger direkter Vorläufer des V9 und zeigte, wieviel Macht in einem Panzer stecken könnte, wenn man gewillt ist, die Ressourcen auszugeben.

Quote

Vedette Medium Tank (Doris Delight) - 3065: 1 Gauss Rifle, 1 ER Medium Laser, 8.5 Tonnen Ferro-Fibrous Panzerung, Rating 300 XL Fusion Engine

Vedette Medium Tank V-G7X - 3074: 1 Light AC/5, 1 Bombast Laser, 2 MagShot, 1 Targeting Computer, 8.5t Reactive Panzerung, Rating 250 XL Fusion Engine, Supercharger


Der Vendette V-G7X ist eine experimentelle Kleinserie von Ark-Royal, die in äußerst geringen Umfang gebaut wurde. Während das Modell durchaus interessant war, schlug auch hier der Preis zu und man muste mit dem Modell 7 eine simplere Variante konstruieren.

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Vedette Panzer in den Farben der Stone's Liberators (Republic of the Sphere)



In Mechwarrior Online werden wir wohl noch für lange Zeit keine KI-gesteuerten Fahrzeuge sehen, in MW5 sah man aber bereits passende Fahrzeuge. Der Vendette gehört zu den wahrscheinlichsten Kandidaten, die einem über den Weg laufen.

Und auch wenn die kleinen leichten Panzer einzeln keine große Gefahr darstellen, sind sie in der Masse doch höchstgefährlich.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
masterunitlist.info (für Release-Daten)
Sarna.net
Camospecs.com


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#499 Karl Streiger

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Posted 04 December 2017 - 04:50 AM

De olle unterbewaffnete Vendette hat es mir angetan. Grade in LosTech Gefechten sollte man sich dran erinnern das die Vendette beweglicher ist als viele Mechs - dazu kannst du das Teil eingraben noch besser auf TacOps Regeln bestehen und dann den Panzer in einem Wald eingraben. Die ach so gefährlichen SRM oder LBX Bündel werden durch den Wald geblockt.

Nur leicht ist er nicht Posted Image

#500 JaidenHaze

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Posted 04 December 2017 - 05:57 AM

50 Tonnen ist leicht, wenn man das mit dem ganzen anderen Kram vergleicht, was es so gibt :)





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