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#701 Mighty Spike

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Posted 22 April 2020 - 03:58 AM

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaiden Komm zurüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüück..Fütter uns...Mir is todlangweilig,gib mir was zum lesen bevor ich anfange Hamster klopapier käufer zu meucheln&Lynchen

#702 Karl Streiger

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Posted 03 May 2020 - 09:18 PM

Eigentlich könnte Jaiden einen Blog machen und einen Paetron oder "Buy Me a Coffee" Link dran klatsche, insofern es nicht schon passiert ist.

Edited by Karl Streiger, 03 May 2020 - 09:19 PM.


#703 JaidenHaze

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Posted 28 December 2020 - 06:28 PM

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Fire Moth in den Farben der Omega Galaxy (Clan Ghost Bear)




Fire Moth / Dasher

Hier wäre der perfekte Platz um sich über dieses absolut lächerliche Aussehen eines Fire Moth - oder Dashers für die Bewohner der Inneren Sphäre - lustig zu machen. Aber jeder, der einmal in seiner Karriere die Ehre hatte, gegen dieses bis zu 216 KM/H schnellste Monster kämpfen zu dürfen wird Euch bestätigen, dass es keinen schlimmeren Gegner gibt.

Dieser 20 Tonnen Leichte Mech ist einer der Urgesteine des Clan-Arsenals. Er befindet sich in Produktion seit 2874, nur 20 Jahre nach der Einführung der Omni-Technologie, und ist seitdem mit über 15 Varianten eine der erfolgreichsten Plattformen, die von den Clans noch immer eingesetzt wird - trotz der offensichtlichen Schwächen.

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Fire Moth 3D Render von Sergey Kolesnik auf behance.net



Den Anfang nahm das Chassis bei den Wissenschaftlern und Ingenieuren von Clan Cloud Cobra, welche einen Unterstützungsmech für Infanterietruppen brauchten. Das auf den ersten Blick schwachsinnige Design mit den hohen Armen stammt von den Infanteriebehältern, welche an der Unterseite der Arme angebracht war. Dadurch waren die Truppen auf einer Höhe von circa 5 Metern, anstelle von circa 3 Metern mit Armen, wie man sie zum Beispiel bei dem Nova OmniMech findet.

Aber selbst in den frühen Jahren der Clans, wo Ressourcen besonders knapp waren, ist die Idee eines derartigen Mechs bei den Mech-Piloten nicht gut angekommen. Die Krieger wollten keine Schlammstapfer ins Schlachtfeld tragen und dann Opfer sein. Der Ansatz der Ingenieure war, den Mech stattdessen mit starken Waffen auszurüsten. Immerhin ließen sich dank der Omni-Technologie die Arme schnell austauschen.

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Fire Moth Artwork aus dem Technical Readout: 3050 Upgrade (2007)



Aber interessanterweise haben die Cloud Cobras den Mech nicht populär gemacht. Diese Ehre fiel dem Clan Ghost Bear zu. Als 2854 die Jagd auf Omni-Technologie begann, hat man den Startschuss komplett verpennt. Es dauerte 19 lange Jahre, die von Fehlschlägen der Forscher und schmerzhaften Niederlagen der Krieger geprägt waren, bis man 2873 von Clan Hell's Horses erringen konnte.

Die Khans erkannten aber schnell, das der Schritt von der Theorie zur Praxis schwer ist. Er erfordert die komplette Umstellung aller Produktionsketten eines Standortes und während dieser Zeit sitzt man weiterhin verletzt auf offenen Feld, umgeben von dutzenden Raubtieren die nur auf ein Anzeichen von Schwächte warten. Die Rettung kam von den Cloud Cobras, welche im Austausch von beträchtlichen Handelsrechten und Ressourcen den Ghost Bears die Fire Moth zur Verfügung stellten.

In dieser Zeit der technologischen Meilensteine sind aber nicht nur OmniMechs, sondern auch die Elementare der Clans entstanden. Zuerst unabhängig voneinander entwickelt durch Clan Wolf und Coyote sah man erschreckend, wie effektiv die neuen Krieger sein können, falls diese auch mit Geschwindigkeit auf das Schlachtfeld gebracht werden können. Clan Hell's Horses neu entwickelter Nova OmniMech prägte mit der Erschaffung des Nova Sterns eine ganz neue Kategorie. 5 Nova OmniMechs, welche insgesamt 25 Elementare in die Schlacht bringen.

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Fire Moth in den Farben der Delta Galaxy (Clan Ghost Bear)



Die ersten Schlachten zeigte allen Clans, wie effektiv die Kombination der Truppen auf diese Weise sein kann. Clan Ghost Bear, der zulange geschlafen hatte, nutze die Chance und entwickelte mit der Fire Moth einen OmniMech der gleich mehrere Rollen erfüllen sollte. Der Fire Moth der erste von vielen neuen Mechs sein, welcher Ghost Bear Elementare in die Schlacht bringt.

Mit - für seine Klasse - schweren Waffen und einer gewaltigen XL Fusionsengine ausgerüstet, war er nicht nur zum Zeitpunkt seiner Einführung einzigartig im Touman der Clans. Die einzigartige Kombination blieb für hunderte Jahre das Alleinstellungsmerkmal des Fire Moth.

Aber leider konnten auch die klugen Clan-Ingenieure in all der Zeit nicht die Schwachstellen beheben. Das Hauptproblem von 20 Tonnen schweren Mechs bleibt gleich - ob man nun Clan- oder IS-Technologie einsetzt - spielt keine Rolle. Mit einer gewaltigen XL 200 Fusion Engine von Firebox ausgestattet und mit satten 6.5 Tonnen für Waffen blieb leider die Panzerung auf der Strecke. Aber echte Clan-Krieger sollten schließlich die passenden Fähigkeiten haben, um ankommendes Feindfeuer auszuweichen und ihre Ladung Elementare zum Ziel zu bringen.

Quote

Goldene Zeitalter der Clans:
Fire Moth Prime - 2874: 2 ER Medium Laser, 1 SRM6, 1 SRM4

Fire Moth A - 2874: 1 Streak SRM4, Active Probe, TAG-Laser, 1 Anti-Missile-System

Fire Moth B - 2874: 2 Medium Pulse Laser, 2 Machine Gun, 2 Anti-Infantry-Pods an den Beinen, ECM

Fire Moth C - 2874: 2 LRM5, 1 Anti-Missile-System

Fire Moth D - 2874: 5 ER Medium Laser, 1 Flamer, Targeting Computer


Die ersten fünf Varianten der Fire Moth sind noch recht simpel ausgerüstet. 2 Tonnen Ferro-Fibrous Panzerung, die mit einem Endo-Steel Chassis und mit einer 4.5 Tonnen schweren XL 200 Engine zu einer Basis-Variante zusammengebaut wurden. Das MASC-System (Myomer Accelerator Signal Circuitry) sorgt damit für die berühmte Geschwindigkeit von bis zu 216 KM/H.

Die Arme wurden ebenfalls vorproduziert und konnten im Feld einfach wie ein Stecker aus dem Torso gezogen und ersetzt werden. Diese Bauweise war für die erste Generation der OmniMechs typisch, aber für die Fire Moth stellte es keine großen Probleme dar, denn mit 6.5 Tonnen Waffen stand eh nicht so viel Feuerkraft wie auf zum Beispiel der Nova zur Verfügung.

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Fire Moth Artwork vom DeviantArt-Künstler SkipperLee



Trotzdem erschufen die Clan-Ingenieure sehr unterschiedliche Archetypen auf dem Chassis. Der Prime ist ein Allround-Modell mit hervorragender Schlagkraft, genau wie die D-Variante, welche auf die Kurzstrecken-Raketenwerfer zugunsten mehr Medium Laser verzichtet. Diese waren auch mit Abstand die meistgenutzten Varianten, was sicher gleich klar wird.

Denn die Version A nur mit einer einzigen Streak-SRM Lafette mit 4 Abschussrohren ausgerüstet, während ein TAG-Laser, Active Probe und AMS das Arsenal um Artillerieunterstützung ergänzen. In ehrenhaften Duellen kann man damit leider nicht so viel anfangen. Version B sieht ähnlich aus, die Infanterie-Version ist auch für die neu erschaffenen Elementare eine ernstzunehmende Gefahr, ist im Kampf gegen feindliche Mechs aber leider nicht schlagkräftig genug.

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Fire Moth Artwork von Kelly D. Krantz für das Collectable Card Game



Über die letzte Variante C braucht man nicht viele Worte zu verlieren. 2 LRM5, die von einem AMS unterstützt werden, sind in keinem Kampf zu orgendwas zu gebrauchen. Vor allem da die Clans traditionell nicht auf Minen zurückgreifen, welche den Einsatz von Thunder-LRM in den 2 Tonnen Munition hätten erklären können.

Quote

Invasions-Ära:
Fire Moth E - 3055: 1 ATM6

Fire Moth H - 3060: 9 Heavy Small Laser, Targeting Computer


Diese fünf ursprünglichen Varianten blieben auch für viele Jahrzehnte praktisch unverändert. Warum sollte man auch den Mech verändern, der in seiner einzigartigen Nische perfekt ausgehoben ist? Es gab nie einen Grund. Bis es mit der Invasion der Clans in die Innere Sphäre zu einem massiven Umdenken kommen musste. Nach vielen Jahren harter Kämpfe - und des Scheiterns - kristallieren sich zwei neue Varianten heraus, die häufiger zu sehen waren. Wie so viele andere neuen Varianten dieser Epoche war hier eine klare Trennung von den Bewahrern und Kreuzfahrern zu sehen.

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Fire Moth in den Farben der Beta Galaxy (Clan Hell's Horses)



Die Version E lieferte mit einem ATM6 Raketenwerfer und 3 Tonnen Munition viel Feuerkraft, auch wenn der Mech auf nur ein einziges Waffensystem limitiert wurde. Mit fast genau so viel Feuerkraft wie im Prime, jedoch auch mit der Option auf mehr als 1000 Metern noch Schaden zu machen, konnte diese Variante immer wieder taktisch glänzen.

Doch selbst die neuen Hochexplosiven Kurzstreckenraketen können es nicht mit den extremen Heavy Lasern aufnehmen, wovon der Fire Moth seinen Namen alle Ehre machend gleich 9 Stück ins Feld führt. Ergänzt durch einen Targeting Computer kann fast jeder Feind mit nur ein bis zwei Alphaschlägen ausgeschaltet werden. Leider ist diese Variante mit 11 Double Heat Sinks sehr warm, und die üblichen Hit and Run-Strategien werden nur umso wichtiger.

Quote

Jihad-Ära:
Fire Moth Aletha - 3068: 1 ER Large Laser, 3 ER Small Laser, ECM

Fire Moth F - 3070: 3 ER Medium Laser, 3 AP Gauss Rifle, 1 Active Probe

Fire Moth K - 3071: 2 Heavy Medium Laser, 6 Light Machine Gun, 2 B-Pods an den Beinen


Trotz des Exodus der Geisterbären in die Innere Sphäre konnten diese ihre zwei Fabrikanlagen mitnehmen, welche Fire Moths bauten. Diese neuen Fire Moths belebten das Design auch in den Augen der Wahrgeborenen wieder. Das der Mech dabei mit nur knapp 4 Millionen CBills einer der günstigten Mechs war, spielte in der ressourcenreichen Inneren Sphäre keine Rolle. Der Mech kam häufig in Duellen zum Einsatz, wo die Krieger ihre überlegenen Fähigkeiten als Piloten demonstrieren - oder kläglich durch einen guten Treffer ausscheiden konnten.

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Aletha Kabrinski Artwork aus dem Era Report: 3052 (2010)



Es sollte also nicht wundern, das auch bekannte Namen wie zum Beispiel Galaxy Commander Aletha Kabrinski im Fire Moth ihren Mech der Wahl sah. Die spätere Khanin der Geisterbären war eine Veteranin von Tukkayid und trotz hohen Alters führende Kraft im Kampf gegen Word of Blake auf Luthien in 3074. Ihr Mech der Wahl? Ein Fire Moth mit 1 ER Large Laser und 3 ER Small Lasern sowie ECM. Diese Sniper-Variante wurde nur von Ihr gesteuert, da die meisten Piloten zuviele Problem hatten den lang brennenden Large Laser auf dauerhaft auf ihrem Feind bei der hohen Geschwindigkeit zu halten.

Andere Versionen, welche während des verlustreichen Jihad entstanden, besaßen in der Regel einen Mix aus Lasern und leichten Ballistikwaffen. Der Fire Moth F brachte 3 ER Medium Laser und 3 Anti-Personen Gauss Rifles aufs Schlachtfeld, während der K auf 2 Heavy Medium Laser und 6 Light Machine Guns sowie 2 Anti BattleArmor-Pods an den Beinen setzte. Diese beiden Varianten wurden dank der hohen Verluste gegen Word of Blake Kröten dringend an der Front gebraucht und leisteten dort gute Arbeit.

Quote

Republik-Ära:
Fire Moth G - 3098: 4 Improved Heavy Laser, Targeting Computer

Fire Moth M - 3110: 1 LRM 15, 4 ER Small Laser

Fire Moth R - 3110: 2 Medium Improved Heavy Laser, 2 ER Small Laser, Supercharger, C3, Guardian ECM, M-Pod,

Fire Moth P - 3132: 12 Micro Pulse Laser, Supercharger

Fire Moth I - 3139: 1 ER Large Laser, 1 LRM5, 1 Small Improved Heavy Laser

Fire Moth T - 3142: 2 Medium Improved Heavy Laser, 1 SRM6, 1 SRM4 (OneShot), Supercharger

Fire Moth J - 3145: 1 Plasma Cannon, 2 ER Small Laser, 1 ER Small Pulse Laser


Die kommende Ära nach dem Jihad war von wenigen ernsthaften Konflikten geprägt und die generelle Abrüstung war überall zu sehen. Der Fire Moth war dank seiner geringen Kosten und hoher Flexibilität einer der am meisten gebauten Ghost Bear Mechs dieser Epoche. Die sieben Versionen zeigen auch einen deutlich stärkeren Fokus, als alle früheren Versuche den Mech zu spezialisieren.

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Fire Moth Artwork aus dem Technical Readout: 3050 (1990)



Die Varianten G, R und P sind rein mit Energiewaffen bewaffnet, die von den 4 Medium Improved Heavy Lasern für den Kampf gegen feindliche Heavy und Assault-Mechs bis zu den 12 Micro Pulse Lasern des P reichen, die aus jedem feindlichen Infanteriezug in Sekunden Dampf machen. Der P, wie auch der R sind dabei mit neuen Supercharger ausgerüstet, welche mit dem MASC die Höchstgeschwindigkeit auf bis zu 270 KM/H für kurze Momente steigern können. Damit gibt es nicht einen einzigen Gegner, der sich in Sicherheit wiegen darf. Denn einmal in Gang gesetzt, legen diese Varianten 75 Meter pro Sekunde zurück!

Es gibt sogar auch gleich drei neue Langstrecken-Versionen des Fire Moth. Mit dem M, der auf 15 LRMs zurückgreift, aber auch mit dem I der von Alethas Variante inspiriert wurde, kann der typische Clan-Krieger auf bewähre Waffensysteme setzen. Der J, erstmals im Dark Age aufs Schlachtfeld gebracht, kommt auch eine neuartige Plasma Cannon mit 10 Schuss zum Einsatz. Diese Waffe ann feindliche Mechs schnell in den Shutdown bringen und dann taktisch mit den Small Lasern außer Gefecht setzen.


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Fire Moth in den Farben der Delta Galaxy (Clan Wolf)




Während die zuvor genannten Varianten meist nur von den Geisterbären und anderen IS-Clans eingesetzt werden, befindet sich die Version T aber in den Händen von fast allen IS-Söldnern. Mit 2 Medium Improved Heavy Lasern und 1 SRM6 hat man eine Version die sehr nah am Original ist, aber sich trotzdem nicht verstecken braucht. Diese Variante kann sich dank des Superchargers auch schnell auf die optimale Reichweite nähern und dann zuschlagen, auch wenn die SRM4 leider nur als Oneshot verbaut ist.

Wenn man diese Vielfalt an Varianten sieht könnte man denken, das es eigentlich nichts gibt, was den Fire Moth vom Thron stoßen könnte. Doch gerade hier hat sich ein Mech durchgesetzt, der die gleichen Qualitäten bringt - nur mit dem doppelten Gewicht. Der Phantom ist ein 3056 durch Clan Wolf und Wolf-im-Exil eingeführter Mech, der mit 151 KM/H nur etwas langsamer ist, jedoch über wesentlich mehr Waffen und doppelt so viel Panzerung verfügt. Der einzige Grund weiterhin auf den Fire Moth zu setzen? Der Preis vom Phantom ist 3x so hoch. Wenn es um Qualität in einem Star der Clans geht mag das keinen Unterschied machen, aber gerade für Söldner die jeden CBill zwei mal umdrehen müssen sind die Kosten von fast 12 Millionen für den Phantom viel zu tun.

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Phantom Artwork aus dem Technical Readout: 3055 Upgrade (2005)



Clan Ghost Bears Versuch den Dasher II mit einem ähnlichen Ansatz zu bauen - 40 anstatt 20 Tonnen, mehr Rüstung und Waffen - scheiterte jedoch kläglich. Um Kosten zu drücken wurde explizit auf die Omni-Technologie verzichtet, doch die XL 400 Engine verschwendet so viel mehr Gewicht als die XL 360 im Phantom, das viele Piloten freiwillig im Fire Moth bleiben. Spätere Varianten dieses erstmal 3077 gestarteten Experiments fügen eine XXL Engine in das Chassis ein, die horrenden Kosten hatten den Versuch aber schnell beendet. Und die Reduzierung auf 120 KM/H brachte auch keine Hilfe, da die Konkurrenz hier viel stärker aufgestellt war.

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Dasher II Artwork aus dem Technical Readout: 3085



All die Experimente zeigten jedoch, dass der Fire Moth wahrlich ein Mech war, der die Jahrhunderte überdauern kann. Und auch wenn die vielen Varianten den Mech immer aktuell und relevant gehalten haben, ist das noch lange nichts was auch in Mechwarrior Online so Einzug finden wird. Es gibt zahlreiche Mechs welche durch die wechselbare Fusionengine in einem ähnlichen Geschwindigkeitsbereich aktiv sind, ein besseres Profil bieten, aber sich dabei trotzdem noch gerade so an das Geschwindigkeitslimit der Spiele-Engine halten.

Denn so gerne auch ich als Liebhaber schneller und agiler Mechs mit dem Fire Moth über die Hügel von Polar Highlands gleiten möchte, würde das MASC schlicht und einfach die Hit-Registrierung noch mehr als aktuell brechen. Daher bleibt der Fire Moth wohl auch weiterhin ein Phoenix, der als Aschehaufen liegen bleibt. Außer ein Modder nimmt sich den Mech für Mechwarrior 5 an und belebt ihn hier wieder.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
masterunitlist.info (für Release-Daten)
Sarna.net
Camospecs.com
Fire Moth 3D Render von Sergey Kolesnik auf behance.net
Fire Moth Artwork vom DeviantArt-Künstler SkipperLee

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Lust mehr BattleTech zu lesen? Dann schau doch mal was sonst noch für Beiträge existieren in dem Sammelpost am Start dieses Themas

Edited by JaidenHaze, 28 December 2020 - 06:33 PM.


#704 JaidenHaze

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Posted 28 December 2020 - 06:40 PM

View PostKarl Streiger, on 03 May 2020 - 09:18 PM, said:

Eigentlich könnte Jaiden einen Blog machen und einen Paetron oder "Buy Me a Coffee" Link dran klatsche, insofern es nicht schon passiert ist.

Nein das ist noch nicht passiert :)

View PostMighty Spike, on 22 April 2020 - 03:58 AM, said:

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaiden Komm zurüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüück..Fütter uns...Mir is todlangweilig,gib mir was zum lesen bevor ich anfange Hamster klopapier käufer zu meucheln&Lynchen

Okay aber nur für dich!

#705 JaidenHaze

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Posted 30 December 2020 - 07:35 PM

Ich hab gesehen das es neue Sourcebooks und Kram von Battletech gibt, das hat mich ziemlich gehyped. Werde in Kürze das sicher hier aufbereiten. Alles total geil, auch wenn es hier vor allem im Dark Age Zeug geht. 10 kleine Technical Readouts, 1 Sourcebook, 13 neue Romane, plus all der Kickstarter Kram. Yeah :)

#706 JaidenHaze

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Posted 31 December 2020 - 06:28 PM

Zwischenstand: 13 neue Romane, 1 neues Sourcebook (alles Dark Age). Das wird sicher interessant Posted Image

Einer der Mechs den ich machen wollte hatte auch einige neue Varianten im Dark Age, hab dafür insgesamt 12 neue Technical Readouts, inkl. der bisher 10teiligen Ilclan-Reihe. Erwartet also n paar neue Artikel Posted Image

Edited by JaidenHaze, 31 December 2020 - 06:38 PM.


#707 Karl Streiger

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Posted 04 January 2021 - 02:39 AM

Hast du was zum Stormwolf und Jadephoenix gefunden? Oder hat sich die Blaine nur ausgedacht (also Stormwolf in Hommage an den Wolf Mary Sue Creator Stackpole und den Phoenix für die andere Mary Sue - von den Gubbel Gubbels. (Blaine ist mir da eine Antwort schuldig geblieben)


Ich hab mir die Recogniction Guides noch nicht geholt, hoffe da irgendwie auf ein TRO mit allen drin. Auf die Recordsheets lege ich keinen Wert und nochmal mich wie schon bei den TROs3145 die dann zusammengefasst wurden zu TRO3145 und TRO3150 hab ich keine Lust.

Edited by Karl Streiger, 04 January 2021 - 02:39 AM.


#708 Anastasiuss

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Posted 04 January 2021 - 03:23 PM

Jaa, endlich mehr Stuff :-) Danke Jaiden!
PS: dem Amarok fehlt auch noch ein Record Sheet. Da gibt es noch nichts. Aber ich denke die nächsten Recogniction Guides werden die enthalten. Der Dominator war ja schon im Band 1. Ich denke die fehlenden wollten sie nicht vor dem Roman veröffentlichen.

#709 JaidenHaze

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Posted 05 January 2021 - 09:19 AM

View PostKarl Streiger, on 04 January 2021 - 02:39 AM, said:

Hast du was zum Stormwolf und Jadephoenix gefunden? Oder hat sich die Blaine nur ausgedacht (also Stormwolf in Hommage an den Wolf Mary Sue Creator Stackpole und den Phoenix für die andere Mary Sue - von den Gubbel Gubbels. (Blaine ist mir da eine Antwort schuldig geblieben)
Davon weiß ich leider noch nichts :P Bin noch am Aufholen und lesen der neuen Sourcebooks. Bin Romantechnisch grade bei so circa 3147, der die Offensive der Davions beinhaltet.


View PostKarl Streiger, on 04 January 2021 - 02:39 AM, said:

Ich hab mir die Recogniction Guides noch nicht geholt, hoffe da irgendwie auf ein TRO mit allen drin. Auf die Recordsheets lege ich keinen Wert und nochmal mich wie schon bei den TROs3145 die dann zusammengefasst wurden zu TRO3145 und TRO3150 hab ich keine Lust.
Nun mir ist das grade etwas egal, die Recognition Guides sind ja zum Glück nicht extrem teuer :) Aber ne Zusammenfassung wäre schon toll.

View PostAnastasiuss, on 04 January 2021 - 03:23 PM, said:

Jaa, endlich mehr Stuff :-) Danke Jaiden!
PS: dem Amarok fehlt auch noch ein Record Sheet. Da gibt es noch nichts. Aber ich denke die nächsten Recogniction Guides werden die enthalten. Der Dominator war ja schon im Band 1. Ich denke die fehlenden wollten sie nicht vor dem Roman veröffentlichen.
Ich bin auch mal gespannt was da noch alles kommt. Grade bei einigen der alten Mechs wie zb den Mist Lynx gibts doch ne MENGE zusätzlicher Varianten.

#710 JaidenHaze

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Posted 07 January 2021 - 10:27 PM

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Mist Lynx in den Farben der Alpha Galaxy (Clan Nova Cat)




Mist Lynx / Koshi

Der Mist Lynx, oder auch Koshi für die Krieger der Inneren Sphäre, ist auf den ersten Blick unscheinbar. Erst wenn man mit einer Lupe etwas genauer hinsieht kann man aber einen interessanten Mech entdecken, der im Verlauf seiner Dienstjahre viele Wandlungen durchgemacht hat. Auf dem Papier erscheint dieser OmniMech fast langweilig, er hat für einen Scout-Mech keine überragende Geschwindigkeit, hat kein Dutzend Waffensysteme oder ist extrem schwer gepanzert - er ist einfach nur durchschnittlich.

Und gerade diese Eigenschaft - in jedem Feld eine solide Leistung zu zeigen - hat den Mist Lynx zu einem der besten Scout-Mechs der Clans gemacht. Und obwohl er keine Schwachstellen aufweist, ist er noch immer jeden IS Scout-Mech überlegen.

Seine größten Stärke aber war in den Bilanzbüchern der Quartiermeister zu finden. Denn der Arctic Cheetah, welcher 3037 vom Band lief und dem Mist Lynx in allen Punkten überlegen war, war schlichtweg zu teuer. Clan Smoke Jaguar konnte 3 Mist Lynx für 2 Arctic Cheetahs vom Band laufen lassen. Und es gab viele Heimatweltenclans, die auf jeden Kerensky achten mussten, und daher gerne auf den Mist Lynx zurückgreifen.

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Mist Lynx Artwork aus dem Technical Readout: 3050 Upgrade (2007)



Die Idee des Mist Lynx ist aber nicht spontan einem Clan-Ingenieur eingefallen, sondern die Folge einer konstanten Weiterentwicklung über hunderte Jahre. Die Idee eines solchen Mechs fand Ihren Anfang beim Sling, einem 25 Tonnen schweren Mech der SLDF. In den letzten Tagen des Amaris-Bürgerkriegs fertiggestellt, waren einige der Mechs Teil der Exodusflotte und fanden sich durch puren Zufall im Touman der Smoke Jaguars wieder.

Die ersten Prototypen des Mist Lynx starteten noch als modifizierte Sling Mechs, wurden jedoch schnell auf die Omni-Technologie umgebaut, als diese von den Smoke Jaguars erobert wurde. Ingesamt flossen mehr als 16 Jahre in die Entwicklung des Mechs, bis 2926 das erste Modell vom Band lief. Das während dieser Zeit die Clan-Ingenieure sich mehrfach die Haare ausgerissen haben, kann man sich leicht vorstellen. Smoke Jaguar-Krieger sind ja nicht gerade für ihr langfristiges Planungsvermögen bekannt.

Quote

Goldenes Zeitalter der Clans:
Mist Lynx Prime - 2926: LRM-10, 1 Streak SRM-4, 2 Machine Guns, Active Probe

Mist Lynx A - 2926: 2 Machine Guns, 1 Flamer, 1 TAG Laser, 2 Anti-Missile-System, 2 A-Pods, Active Probe

Mist Lynx B - 2926: 2 SRM-6, 2 ER Medium Laser, 1 ER Small Laser, 1 TAG Laser, Active Probe

Mist Lynx C - 2926: 1 ER Large Laser, 1 ER Medium Laser, 1 Anti-Missile-System, ECM, Active Probe

Mist Lynx D - 2926: 1 Ultra AC/2, 1 ER Medium Laser, 1 ER Small Laser, Active Probe


Mit dem Mist Lynx Prime lieferte man dafür einen soliden Mech ab, der auf allen Distanzen sich gut zur Wehr setzen konnte. Die LRM-10 und Streak SRM-4 der Prime-Variante sind natürlich perfekt für die kurzen Besitztests der Clans ausgelegt und werden durch 2 Machine Guns für Infanterie-Kämpfe ergänzt. Das sich zum damaligen Zeitpunkt Clan Elementare noch nicht vollständig durchgesetzt haben zeigt sich vor allem an der Variante A, die mit 2 MGs, 1 Flamer und ansonsten nur Unterstützungswaffen sehr schwach nach heutigen Maßstäben bewaffnet war.

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Mist Lynx E in den Farben der Kindraa Faraday-Tanaga (Clan Fire Mandrill)



Die restlichen Varianten sind da deutlich mehr kampforientiert. Mit 2 SRM-6 und 2 ER Medium Lasern ist die Version B perfekt für Kämpfe gegen feindliche Lights während Variante C mit dem ER Large Laser als Hauptwaffe lieber gegnerische Mediums und Heavies in die Flanke fällt. Die letzte der originalen Varianten des Mist Lynx ist als Sniper ausgelegt. Ob eine Ultra AC/2 und 2 Laser da ausreichend effektiv sind, kann ich leider nicht sagen.

Abseits der Waffen liest sich der Mist Lynx fast langweilig. Eine 175 XL Engine liefert genug Geschwindigkeit um mit 118 KM/H fast allen Mechs zu entkommen, die 6 Sprungdüsen liefern bis zu 180 Metern Sprungreichweite um auch das schwerste Terrain zu meistern und mit 3.5 Tonnen Ferro-Fibrous-Panzerung liegt man voll im Schnitt der sonst üblichen Panzerung für einen Mech seiner Gewichtsklasse. Die Active Probe, die in jedem Modell verbaut ist, zeigt aber deutlich wie viel die Clan-Ingenieure opfern wollten, um einen Scout zu haben. Denn mit nur 7.5 Tonnen OmniPod-Kapazität besitzt man nur wenig modularen Platz für Waffensysteme.

Quote

Invasions-Ära:
Mist Lynx E - 3054: 1 ATM6, 4 ER SMall Laser, Active Probe

Mist Lynx H - 3059: 1 Streak SRM-6, 1 Heavy Small Laser, 2 Heavy Small Laser, 1 Anti-Missile-System, Active Probe

Mist Lynx P - 3061: 1 ER Large Laser, 4 ER Micro Laser, 3 Micro Pulse Laser, 1 zusätzlicher Double Heat Sink, Active Probe

Mist Lynx F - 3063: 3 Heavy Medium Laser, 4 Heavy Small Laser, Light TAG, ECM, Targeting Computer, Active Probe

Mist Lynx G - 3068: 8 Heavy Machine Guns, 4 ER Small Laser, Active Probe


Mit dem Kampf gegen die Innere Sphäre wurden schnell die Probleme offensichtlich. Der ritualisierte Kampf gegen andere Clans hat wenig mit dem Gefechtsalltag in der Inneren Sphäre zu tun und auch ungepanzerte Infanterie ist viel effektiver, wenn der Mechpilot nur auf große Waffensysteme zurückgreifen kann. Alle Varianten die in den 50ern und 60ern eingeführt wurden haben eine ganze Reihe von Small und Micro Lasern an Bord. Damit bringt man so viel zusätzliche Feuerkraft auf die Plattform, dass man damit sich viel effektiver gegen feindliche Infanterie, Fahrzeuge und Scout-Mechs wehren konnte.

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Need Assistance - Artwork von SpOoKy777 auf DeviantArt



Der Mist Lynx E ist da noch ein zaghafter Schritt, der aber zumindest in die richtige Richtung geht. Die 2 Tonnen ATM-Munition erlauben es im Fernkampf das Ziel aufzuweichen, um dann im Nahkampf mit Hochexplosiv-Raketen und 4 ER Small Lasern zu erlegen. Und gerade diese 4 ER Small Laser sind höchst effektiv gegen feindliche Infanterie. Mit dem H und G brachte man einige weitere Nahkampf-Varianten, die mit einer Streak und Heavy Small Lasern beim H, und 8 Heavy Machine Guns und 4 ER Small Lasern beim G auch hervorragend gegen Fahrzeuge wie die schnellen Hovercrafts oder feindliche VOTLs eingesetzt werden können.

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Mist Lynx in den Farben der Psi Galaxy (Clan Smoke Jaguar)



Die Versionen P und F zeigen einen starken Fokus auf Laser-Vomit mit zahlreichen kleineren Lasern, eine drastische Neuausrichtung vom C, der schlicht unterbewaffnet für seine Gewichtsklasse war. Die Vielzahl von Lasern machten den Mist Lynx plötzlich auf jede Distanz tödlich.

Quote

Zeitalter Jihad und Frühe Republik:
Mist Lynx Z - 3072: 2 Improved ATM 3, 1 Nova CEWS, 1 Modular Armor, Active Probe

Mist Lynx I - 3086: 5 SRM-2, 1 Narc Launcher, Active Probe

Mist Lynx J - 3107: 1 ERPPC, 1 Improved Heavy Medium Laser, Supercharger, Active Probe


Zuhause in den Clan-Heimatwelten waren diese Varianten nicht wirklich effektiv, weshalb Clan Coyote und die geheime Verschwörungsgruppe "The Society" mit dem Z eine eigene Variante entworfen haben. Mit 1 Tonne zusätzlicher Panzerung konnte er deutlich länger im Kampf bleiben, besonders wenn die spezielle Munition der Improved ATM Werfer genutzt werden kann.

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Mist Lynx Artwork aus dem Technical Readout: 3050 (1990)



Improved Inferno Raketen erlauben es schon auf 450 Metern den Feind in Brand zu setzen, während mit den Improved Magnetic Pulse Raketen feindliche Einheiten temporär unter den Effekt von ECM gebracht werden können und die Ziele so stark stören, dass sogar deren Myomermuskeln sich nicht mehr richtig bewegen können. Mit dem Nova CEWS kombiniert man zusätzlich die Effekte eines ECM Systems mit einem C3 Network. Die bereits fest eingebaute Active Probe machten den Mist Lynx Z zu einem der besten Unterstützungsmechs seiner Zeit.

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Mist Lynx B in den Farben der Gamma Galaxy (Clan Cloud Cobra)



In der Inneren Sphäre baute Clan Diamond Shark nach dem Jihad eigene Mist Lynx-Varianten, die unter den Kürzeln I und J in die Tourmane sämtlicher Clans der Inneren Sphäre Einzug hielten. Clan Sea Fox baute zuerst eine simple Nahkampf-Variante, welche auf 5 SRM-2 Werfer und einer Narc-Boje zurückgreift, um auch für die LRM-Boote der Sea Foxes nützlich zu sein.

Mit dem J setzte man auf eine schlagkräftige ERPPC, die mit einem Improved Heavy Medium Laser nur etwas Unterstützung im Nahkampf bietet. Mit dem Turbocharger kann man jedoch mit bis zu 151 KM/H die Feinde auf Distanz halten. Diese Version fand im Pack Hunter auch einen angemessenen Gegner, der zwar 5 Tonnen schwerer, aber abgesehen von 1 Sprungdüse und 0.5 Tonnen Panzerung keine anderen Vorteile ablieferte.

Quote

Dunkles Zeitalter:
Mist Lynx K - 3112: 2 ER Medium Laser, 1 ProtoMech AC/4, Active Probe

Mist Lynx L - 3124: 1 Improved Heavy Medium Laser, 4 AP Gauss Rifles, 1 Heavy Flamer, ECM, Active Probe

Mist Lynx N - 3139: 4 LRM-5, 1 Heavy Small Laser, 1 TAG, 1 Laser Anti-Missile-System, Active Probe

Mist Lynx M - 3140: 1 Plasma Cannon, 1 SRM-2, 4 ER Micro Laser, Active Probe

Mist Lynx T - 3142: 1 LRM-10, 2 ER Small Laser, 1 SRM-4, ECM, Active Probe


Im dunklen Zeitalter baute Clan Sea Fox noch immer neue Versionen des Mechs für die Clans der Inneren Sphäre, erstmals auch mit Ballistikwaffen. Der K erinnert stark an den Mist Lynx D, auch wenn die ProtoMech AC/4 mit 450 Metern Reichweite nicht als Sniper ausgelegt ist. Sie erfreute sich aber nicht so großer Beliebtheit, weshalb mit dem L eine Variante mit Improved Heavy Lasern und 4 Anti-Personen Gauss Rifles nachgeliefert wurde.

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Mist Lynx 3D Render von Sergey Kolesnik auf behance.net



Die AP Gauss Rifles haben zwar nur 270 anstatt 450 Metern Reichweite, bieten jedoch deutlich mehr Schaden - selbst gegen feindliche Mechs und Fahrzeuge. Und genau diese Spezialisierung setzte sich auch bei den kommenden Varianten durch, welche von Clan Sea Fox nun an sämtliche Einheiten in der Inneren Sphäre ausgeliefert wurden. Und bei den Söldnern waren die Varianten N, M und T sehr beliebt. Die Version N sind mit 4 LRM-4 und einem TAG Laser sowie Active Probe perfekt für jede Lanze mit LRM- Unterstützungsmechs geeignet. Der T ist mit 1 LRM-10 zwar nicht so gut für den Fernkampf, mit 2 ER Small Lasern und 1 SRM-4 sowie ECM viel besser für den Nahkampf geeignet.

Die Version M dagegen ist dank der Plasma Cannon ein absolutes Monster gegen alle Feinde und kann perfekt ganze Trupps aus Infanterie und Kröten ausschalten, wo nicht nur der Plasmaschaum der Plasmacannon wirkt, sondern mit 1 SRM-2 und 4 ER Micro Lasern auch Panzerungslücken nachgesetzt werden kann.

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Koshi Artwork aus dem Sourcebook Dark Age Turning Points: Liao (2011)



Wie bei der Aufstellung sicher auffällt, kommen diese neuen Varianten eigentlich nur als Fernkämpfer zum Einsatz. Alle Hauptwaffensysteme fühlen sich über 400 Metern erst so richtig wohl. Clan Sea Fox hat diese Marktlücke natürlich nicht übersehen, sondern stattdessen schon zu Zeiten des Jihads eine Non-Omni-Variante des Mist Lynx unter seinen Innere-Sphäre-Namen Koshi produziert. Dieser Mech ist im Prinzip ein Mist Lynx, nur ohne Omni-Technologie.

Quote

Koshi Non-Omni-Varianten zur Zeit der Frühen Republik:
Koshi - 3091: 4 SRM-4, 1 Light-Tag, Active Probe

Koshi 2 - 3095: 2 Streak-SRM-6, 1 Light-Tag, Active Probe

Koshi 3 - 3095: 6 Heavy Small Laser, Targeting Computer, MASC, ECM, Active Probe


Mit 4 SRM-4 hat die erste Variante auch enorm viel Schlagkraft. Diese Feuerleistung wird natürlich mit Einsatzdauer bezahlt. 3 Tonnen Munition sind nur 4 volle Salven und damit für längere Kampagnen nicht ansatzweise genug. Die Varianten 2 und 3 gleichen das mit ihren Waffensystemen aus. 2 Streak SRM-6 vom Koshi 2 haben zwar nicht so viel mehr Salven, dafür kann man sicher gehen, dass die Streak-Raketen ihr Ziel auch treffen.

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Koshi Artwork aus dem Technical Readout: 3145 Mercenaries (2013)



Mit dem Koshi 3 setzte man im gleichen Jahr auf die Heavy Small Laser. 6 Stück davon sorgen für einen extremen Schaden im Nahkampf. Das Unterstützungspaket mit Targeting Computer, MASC, ECM und der Active Probe ist auch sehr umfangreich und sollte für jede Situation eine Lösung anbieten. Mit MASC lassen sich übrigens auch bis zu 151 KM/H erreichen, um die Distanz zum Ziel schnellstmöglich zu verkleinern.

All diese Varianten bieten natürlich viel Spielraum, um auch nur die besten in die Videospiele zu übernehmen. In allen Spielen hat man natürlich die Option beliebige Waffen zu nutzen, was wir oft in Form von Laser-Vomits oder SRM-Loadouts sehen. Und hier ist der Mist Lynx definitiv am besten aufgehoben, auch wenn man dank der Variante G mit 8 MGs ins Feld ziehen kann.

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Mist Lynx Artwork vom Mechwarrior Online Clan Wave 2 Pack



Das einzige Problem bei Energie- und Raketen-Waffen ist, dass die 10 Double Heat Sinks leicht von der Hitze überwältigt werden können und der Mist Lynx nicht genug Geschwindigkeit oder Panzerung besitzt, um sich in langen Gefechten zu wehren. 25 Tonnen Gesamtgewicht bieten dem angehenden Mech-Piloten nicht so viel Spielraum, wie beim Arctic Cheetah oder Kit Fox.

In der Zwischenzeit können wir zum Glück auf den Mist Lynx G mit 8 Machine Guns und 4 ER Small Laser zurückgreifen, der zu einem der besseren Light Mechs in MWO gehört. Falls Ihr Eure Zeit lieber in Battletech verbringt, wird diese Variante auch gute Dienste leisten, selbst wenn Ihr dafür derzeit noch eine Mod wie BattleTech 3062 Advanced oder Roguetech braucht. Und MW5? Nun hier könnte er ein effektiver Mech sein, falls wir hier auch einmal in der Zukunft die Clans ankommen sehen.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
masterunitlist.info (für Release-Daten)
Sarna.net
Camospecs.com
Need Assistance - Artwork von SpOoKy777 auf DeviantArt
Mist Lynx 3D Render von Sergey Kolesnik auf behance.net

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Lust mehr BattleTech zu lesen? Dann schau doch mal was sonst noch für Beiträge existieren in dem Sammelpost am Start dieses Themas


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Mist Lynx in den Farben der Alpha Galaxy (Clan Blood Spirit)


Edited by JaidenHaze, 07 January 2021 - 10:31 PM.


#711 Karl Streiger

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Posted 20 January 2021 - 10:33 AM

View PostJaidenHaze, on 31 December 2020 - 06:28 PM, said:


Noch mal auf andere Möglichkeiten zum teilen der Artikel zurück zu kommen.
Daniel Isenberger hat ja HPG Station.
Würdest du ggf. wenn Interesse besteht dort deine Artikel neu veröffentlichen?

Das hätte ich ja auch via Pm machen können, aber wegen dem öffentlichen Druck und so


#712 Anastasiuss

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Posted 22 January 2021 - 01:24 PM

Darf ich sagen, das ich die Idee sehr gut finde? :-D





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