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Tech Des Tages - 225+ Beiträge


689 replies to this topic

#681 Karl Streiger

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Posted 16 April 2019 - 01:37 AM

View PostJaidenHaze, on 15 April 2019 - 12:17 PM, said:

- Es ist nicht ganz klar, welche Mechs den Von Rohrs exakt ersetzten. Ich habe leider keine Eigenproduktion gefunden, und sämtliche andere frühe Mechs waren entweder im Dienst von Capella (Thunderbolt), Steiner (Banshee, Commando) oder Hegemony-Mechs, die garantiert nicht in eine feindliche Nation verkauft werden würden.




Postulieren wir mal den Ostroc?

#682 JaidenHaze

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Posted 16 April 2019 - 04:40 AM

View PostKarl Streiger, on 16 April 2019 - 01:37 AM, said:


Postulieren wir mal den Ostroc?

Schwer zu sagen - der Mech war ein Hegemony-Mech und generell recht hoch angesehen. Die spätere Royal Variante zeigt das ja perfekt. Ich bezweifle das der Drache das OK von der Hegemony dafür bekommen hätte.

#683 Karl Streiger

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Posted 16 April 2019 - 04:50 AM

View PostJaidenHaze, on 16 April 2019 - 04:40 AM, said:

Schwer zu sagen - der Mech war ein Hegemony-Mech und generell recht hoch angesehen. Die spätere Royal Variante zeigt das ja perfekt. Ich bezweifle das der Drache das OK von der Hegemony dafür bekommen hätte.

Aber grade die Regenwürmer haben später den Ostroc recht häufig verwendet. Wer auch berücksichtig werden müsste ist der Griffin, der wurde ja um die Jahrhundertwende von Earthwerks gebaut und erst später als Lizenzbuild von anderen werken.
Grade Steiner hatte zu der Zeit ja den Alfar (auf dem Papier klar der bessere Mech)

#684 JaidenHaze

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Posted 16 April 2019 - 06:23 AM

Earthwerks Inc war damals noch eine rein auf Terra fokussierte Fabrik, die ausschließlich an die Terran Hegemony lieferte. Erst nach dem Etablieren der SLDF expandierten sie in andere Märkte. Der Griffin war es definitiv nicht.

Um den nächsten 2-3 Sachen vorzugreifen, hier die möglichen Mechs die Kurita in der "Star League Era" in Betrieb hatte:

Wasp 1A - Terran Hegemony Mech
Archer 2R - Terran Hegemony Mech
Banshee 3E - Steiner Mech
Stinger 3R - Terran Hegemony Mech
Griffin 1N - Terran Hegemony Mech
Locust 1V - Terran Hegemony Mech
Guillotine 3N - Terran Hegemony Mech
Rifleman 1N - Terran Hegemony Mech
Thunderbolt 5S - Liao Mech
Victor 9B - Terran Hegemony Mech
Ostroc 2C - Terran Hegemony Mech
Warhammer 6R - Terran Hegemony Mech

Die meisten der Mechs waren direkte Auftragsarbeiten des Oberkommandos der Hegemony Armed Forces und standen einem Kauf nicht zur Verfügung. Die Banshee war Schlachtfeld-Beute, aber das wäre nie genug um ernsthaft damit Regimenter ausrüsten zu können. Der Thunderbolt ist hier als Liao-Mech aufgeführt weil diese Variante auf Tikonov von Earthwerks gebaut wurde, die von Haus Liao quasi den gesamten Aufbau des Werks bezahlt bekommen haben. Da diese auch die größten Abnehmer waren, wird garantiert kein Volumen für den Drachen übrig geblieben sein.

Meine Vorstellung geht eher dahin, dass es noch ein weiteres in Vergessenheit geratenes Modell gab. Ähnlich zum Von Rohrs, von dem wir auch "ewig" nix gehört haben bis er im TRO 3075 mal umgesetzt wurde. Zuvor waren ja nur die Namen Gladiator und Von Rohrs bzw. dessen Umbenennung auf Hebi bekannt (Häuser-Sourcebooks), aber die erwähnen nicht womit er ersetzt wurde.

#685 Karl Streiger

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Posted 16 April 2019 - 07:36 AM

Stimmt, der erste Eintrag was speziell das DC betrifft sind die CPLT-K2 und PHX-1K Varianten in 2603.
Ist wirklich ein weißer Fleck, der Gladiator hat zwar länger existiert (auch weil er in der Peripherie paar Jahre gefertig wurde)
der Hebi hingegen wurde ja regelrecht zerlegt - 2518 hatte das DC damit effektiv keinen einzigen BattleMech im Einsatz, zumindest keinen aus eigener Fertigung.

hm was sagt den die RAT der Reuinfication Wars
...
Dervish (1S und 2x6M)
ShadowHawk 1R und 2H
Griffin 1A
Rifleman 1N
Crusader 3R
Crossbow 6B
BattleAxe 1X
Hammerhands 3D
Warhammer 6R

Edited by Karl Streiger, 16 April 2019 - 07:41 AM.


#686 JaidenHaze

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Posted 08 May 2019 - 12:02 PM

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Shadow Hawk Artwork aus dem Technical Readout: 3025



Shadow Hawk

Sooo - es wird Zeit einige der größten Mech-Ikonen im Mech des Tages anzugehen. Und damit ist nicht die physische Größe gemeint. Der Shadow Hawk ist wahrscheinlich einer der bekanntesten Mechs in der Inneren Sphäre und zurecht ein großartiger mittelschwerer BattleMech, der seit Jahrhunderten in Verwendung ist. Er wird so lange eingesetzt, dass er einer der ältesten MechDesigns in aktiver Nutzung der gesamten Inneren Shphäre ist. Und dabei ist es durchaus ein kleines Wunder, dass der Mech heutzutage noch eingesetzt wird.

Als die Lyraner die Baupläne des Mackie stahlen und in 2462 den Ymir ins Feld schickten, musste die Terran Hegemony reagieren. Der Shadow Hawk war einer von mehreren neuen Mechs, die auf Befehle der Generäle entwickelt wurden, um mit neuen Strategien und Technologien die Entwicklungen der Nachbarstaaten zu übertrumpfen. Mit diesem Ausschreiben wurden auch erstmals Firmen zugelassen, die bisher noch nicht an BattleMechs gearbeitet haben.

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Shadow Hawk 1R in den Farben der 34th Marik Militia (Marik)



Und Lang Industries vom Planeten Caph stellte nur wenige Jahre später einen mittelschweren Mech vor, der quasi eine neue Gewichtsklasse öffnete. Mit seiner schultermontierten Autokanone vom Kaliber 5 besaß der Shadow Hawk für den Zeitraum eine durchaus beachtliche Feuerkraft. Auch wenn die Zweitbewaffnung mit 1 Medium Laser etwas dürftig ausfällt, konnte der Mech trotz seiner Limitierungen durch primitive Ausrüstung die Befehlshaber überzeugen, das Modell zu übernehmen und nur kurz darauf war das Basismodell in fast jeder Einheit der Terran Hegemony zu finden.

In 2467 vorgestellt, war der damals noch 50 Tonnen schwere Shadow Hawk eigentlich einer der ersten mittelschweren BattleMechs. Mit einer Geschwindigkeit von knapp 64 KM/H war er nicht schnell unterwegs, aber das reichte aus um die feindlichen Assault-Mechs ausmanövrieren zu können. Mit 14 Tonnen primitiver Panzerung war er für sein Gewicht gut geschützt und entwickelte sich dadurch auch zu einem gefährlichen Nahkämpfer, dessen Fäuste selbst von deutlich schwereren Mechs gefürchtet wurden. Es war zugleich die erste Implementation von Sprungdüsen auf einem mittelschweren BattleMech.

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Shadow Hawk 1R Artwork aus dem Experimental Technical Readout: Primitives, Volume 1 (2010)



Was viele Experten heutzutage nur wundert ist, warum der BattleMech für so lange Zeit keine Upgrades erhielt. So viele der anderen frühen BattleMech-Chassis erhielten spätestens mit der Jahrtausend-Wende die heutige Standard-Technologie, manche Nachfolgestaaten führten nur sieben Jahre nach dem Shadow Hawk 1R bereits Standard-Ausrüstung ein, wie zum Beispiel die Vereinten Sonnen für ihre Hammerhands und BattleAxe Mechs.

Warum es beim Shadow Hawk fast 100 Jahre dauerte? Das ist eine Frage, die wahrscheinlich dank der Wirren der Nachfolgekriege heute nicht nach zu lösen ist. Aber - trotz all der Konkurrenz - wurde der Shadow Hawk im Jahr 2550 mit einer neuen Variante von Lang Industries weiterentwickelt. Zum damaligen Zeitpunkt war der Griffin 1N von Earthwerks Incorporated der dominierende BattleMech seiner Klasse, doch er hatte eine Schwäche - den Kampf auf kurze Distanzen. Die Quartiermeister der Hegemony-Streitkräfte wollten daher einen Mech mit ähnlichen Profil wie den Griffin - etwas Langstreckenfeuerkraft, solide Geschwindigkeit und Panzerung - aber mit besseren Nahkampfähigkeiten.

Quote

Sternenbund-Ära:
Shadow Hawk 1R - 2467: 1 AC/5, 1 Medium Laser, Primitive Engine für 64 KM/H, 14 Tonnen Primitive Panzerung, Primitives Cockpit, 3 Sprungdüsen, 10 Single Heat Sinks - 50 Tonnen Modell

Shadow Hawk 2H - 2550: 1 AC/5, 1 Medium Laser, 1 LRM5, 1 SRM2, Standard-Engine für 86 KM/H, 9.5 Tonnen Standard-Panzerung, Standard-Cockpit, 3 Sprungdüsen, 12 Single Heat Sinks

Shadow Hawk 2Hb - 2752: 1 LBX/10, 2 Medium Laser, 2 Streak-SRM2, Endo-Steel-Chassis, Ferro-Fibrous-Panzerung, CASE, 3 Sprungdüsen, 11
Double Heat Sinks


Lang Industries stellte den Shadow Hawk 2H vor und schloss einen Vertrag ab, der die Firma zu einem der größten Hersteller von BattleMechs während der Sternenbund-Zeit katapultierte. Davon ist heute nichts mehr übrig geblieben - im Amaris Bürgerkrieg waren die Fabriken auf Caph ein Hauptziel und mit mehreren Atombomben den Erdboden gleichgemacht.

Doch das lag knapp 200 Jahre in der Zukunft. Mit nun 55 Tonnen war der 2550 eingeführte Shadow Hawk 2H etwas schwerer als sein Vorgängermodell, der Wechsel auf Standard-Technologie schaufelte sehr viel zusätzliches Gewicht frei. Das wurde vor allem für neue Waffen und eine größere Fusionsengine genutzt. Die ikonische schultermontierte 80 Millimeter Armstrong J11 Autokanone blieb mit dem Martell Medium Laser erhalten, mit 1 LRM5 und 1 SRM2 vom Hersteller Holly erhöhte sich die Schlagkraft auf mittlere und kurze Distanzen deutlich.

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Shadow Hawk 5D in den Farben der 1st Kestrel Grenadiers (Davion)



Durch die fast 20 KM/H größere Höchstgeschwindigkeit (86 KM/H) und drei endlich verlässlich arbeitende Sprungdüsen glänzte der Shadow Hawk aber auch darin, zu seinen Feinden aufzuschließen. Hier kamen die Lang Hands zum Einsatz. Bis zum Fall des Sternenbunds waren die vollmodellierten Hände des Shadow Hawks nicht nur die beweglichsten Manipulatoren, sondern konnten auch am meisten Zugkraft widerstehen und Schocks von Schlägen am besten absorbieren. Häufig in Kompanie-Stärke ins Feld geschickt, konnte gezieltes Fokusfeuer auf Feinde und der unstoppbare Anmarsch so vieler Shadow Hawks die meisten Gegner überrumpeln, bevor diese eine effektive Gegenwehr organisieren konnten. Gepaart mit den anderen häufig genutzten Mechs (Griffin, Kintaro und Crab), bildete der Shadow Hawk den Hauptteil der Streitkräfte der Terran Hegemony und späteren Star League Defense Force.

Das zeigte sich vor allem, als der Shadow Hawk 2Hb angefordert wurde. Nur die wenigstens Mechs erhielten die Freigabe die besten Technologien der Terran Hegemony zu nutzen. Der Shadow Hawk war einer davon und die royale 2Hb Variante verschob seinen Einsatzbereich noch mehr in den Mittelstreichenbereich. Mit 1 LBX10 erhöhte sich vor allem die Schlagkraft der Autokanone und obwohl die LRM5 weichen musste, verschlechterte sich das Schadensprofil nicht. Im Nahkampf kamen 2 Streak SRM2 und 2 Medium Laser dazu, die von 11 Double Heat Sinks kühl gehalten wurden.

Quote

Nachfolgekriegs-Ära:
Shadow Hawk 2D - 2796: 1 AC/5, 2 Medium Laser, 1 LRM5, 2 SRM2, 4.5 Tonnen Standard-Panzerung, 3 Sprungdüsen, 14 Single Heat Sinks

Shadow Hawk 2K - 2803: 1 PPC, 1 LRM5, 9.5 Tonnen Standard-Panzerung, 3 Sprungdüsen, 17 Single Heat Sinks

Shadow Hawk 5M - 3048: 1 Ultra AC/5, 1 Medium Laser, 1 LRM20, 1 Streak-SRM2, XL-Engine für 86 KM/H, Endo-Steel-Chassis, 10.5 Tonnen Standard-Panzerung, 5 Sprungdüsen, 10 Double Heat Sinks

Shadow Hawk 2D2 - 3049: 1 AC/5, 2 Medium Laser, 1 LRM5, 2 Streak-SRM2, 6.5 Tonnen Standard-Panzerung, 3 Sprungdüsen, 12 Single Heat Sinks

Shadow Hawk 2H C - 3050: 1 LBX/5, 1 ER Medium Laser, 1 LRM5, 1 Streak-SRM2, Clan Standard-Engine für 86 KM/H, 9.5 Tonnen Standard-Panzerung, 3 Sprungdüsen, 12 Single Heat Sinks


Nachdem der Staub vom Amaris-Bürgerkrieg sich gelegt hatte, zeigte sich das ganze Ausmaß von der Zerstörung auf Caph. Der ehemals Fauna- und Flora-reiche Planet wurde systematisch mit Chemie- und Nuklearwaffen abgegriffen und verlor über 2 Milliarden menschlichen Bewohner und noch größere Teile seiner Tier- und Pflanzenwelt. Die Produktionswerke von Lang waren vollständig zerstört. Doch obwohl die Wiedereroberung von Terra zahlreiche Ressourcen verschlang, gab es noch immer tausende Shadow Hawks in den Diensten der Star League und Haus-Militärs.

Die folgenden Jahre wurden bei Haus Davion und Kurita jeweils eine neue Variante, die als Feld-Umbaukit ausgeliefert wurde, in Dienst gestellt. Der 2D reduzierte die Panzerung im Vergleich zum Original-Modell deutlich und war deshalb bei den wenigsten Piloten beliebt. Der Shadow Hawk 2K von Haus Kurita glich den Mech auch mehr zum Griffin an, der zwar noch immer mehr Schlagkraft, aber deutlich weniger Double Heat Sinks besaß.

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Shadow Hawk 2H Artwork aus dem Sourcebook First Succession War (2016)



Es dauerte bis zum Shadow Hawk 5M der im Jahr 3048 vorgestellt wurde, bis ein neuer Shadow Hawk vom Fabrikband lief. Earthwerks entschloss sich dank der Daten vom Helm Kernspeicher zu produzieren und mit den neuen Technologien zu verbessern. Das Update ist wahrscheinlich eine der besten Varianten des Mechs und zeigt deutlich, wieviel stärker die neue Generation von Mechs sein kann.

1 Ultra AC5 und 1 LRM20 verbessern die Schlagkraft auf mittlere und lange Distanzen um ein Vielfaches, während im Nahkampf noch immer die gleichen Waffen zur Verfügung stehen. Einzig die XL Engine - nötig wegen dem deutlich größeren LRM-Werfer - sorgte dafür das der Mech einen Nachteil zum Vorgänger hatte. Aber satte 10.5 Tonnen Standard-Panzerung machen den Mech mindestens genau so haltbar wie die Davion 2D-Modelle, die ungefähr zum gleichen Zeitpunkt eine kleine Überarbeitung des 2D Kits veröffentlichten.

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Shadow Hawk 7M in den Farben der 1st Marik Militia (Marik)



Der Shadow Hawk 2D2 tauscht nur 2 Single Heat Sinks gegen mehr Panzerung - es half das größte Problem zu lindern aber es war noch lange kein Durchbruch. Das dauerte noch ganze 16 weitere Jahre, als endlich mit dem Shadow Hawk 5D eine grundlegend neue Variante veröffentlicht wurde. Ein neu geschaffenes Endo-Steel-Chassis wurde von Ferri-Fibrous-Panzerung geschützt, werden 1 Rotary AC/5 deutlich mehr Schlagkraft lieferte. 2 Medium Laser und 1 Streak-SRM4 bilden die Zweitbewaffnung. Diese Variante ist vor allem dank der gewaltigen Rotary AC/5 schon von der Distanz zu erkennen - denn genau das ist der Ort, wo man bleiben sollte. Die RAC/5 kann ansonsten in Optimalreichweite zu einfach gewaltige Schadensmengen austeilen.

Quote

Jihad-Ära:
Shadow Hawk 5D - 3066: 1 Rotary AC/5, 2 Medium Laser, 1 Streak-SRM4, Endo-Steel-Chassis, 9.5 Tonnen Ferro-Fibrous-Panzerung, 5 Sprungdüsen, 10 Double Heat Sinks

Shadow Hawk 7CS - 3066: 1 Ultra AC/5, 2 ER Medium Laser, 1 LRM15 mit Artemis IV, Improved C3 Computer, XL-Engine für 86 KM/H, Endo-Steel-Chassis, 10.5 Tonnen Standard-Panzerung, 5 Sprungdüsen, 10 Double Heat Sinks

Shadow Hawk 7M - 3066: 1 Light Gauss Rifle, 1 Medium Laser, 1 LRM15, 1 Streak-SRM2, XL-Engine für 86 KM/H, Endo-Steel-Chassis, 10.5 Tonnen Standard-Panzerung, 5 Sprungdüsen, 10 Double Heat Sinks

Shadow Hawk 11CS - 3068: 1 Snub-Nose PPC, 2 ER Medium Laser, 1 LRM15 mit Artemis IV, Improved C3 Computer, Light Fusion-Engine für 86 KM/H, 10.5 Tonnen Light Ferro-Fibrous-Panzerung, 5 Sprungdüsen, 10 Double Heat Sinks

Shadow Hawk 9D - 3070: 1 Light AC/5, 1 Medium Pulse Laser, 2 Multi-Missile-Launcher 5, C3 Slave, Targeting Computer, Light Fusion-Engine für 86 KM/H, 11 Tonnen Light Ferro-Fibrous-Panzerung, 5 Sprungdüsen, 10 Double Heat Sinks

Shadow Hawk 3K - 3075: 1 Heavy PPC, 1 ER Medium Laser, 1 Multi-Missile-Launcher 5, Targeting Computer, 8 Tonnen Heavy Ferro-Fibrous-Panzerung, 5 Sprungdüsen, 10 Double Heat Sinks

Shadow Hawk 12C - 3079: 1 Snub-Nose PPC, 1 ER Medium Laser, 1 Multi-Missile-Launcher 7, XL Fusion-Engine für 97 KM/H, 10.5 Tonnen Light Ferro-Fibrous-Panzerung, 4 Sprungdüsen, 12 Double Heat Sinks

Shadow Hawk 8L - 2467: 1 Plasma Rifle, 1 Variable Speed Medium Pulse Laser, 1 Multi-Missile-Launcher 5, Guardian ECM Suite, Beagle Active Probe, Light Fusion-Engine für 86 KM/H, 9.5 Tonnen Standard-Panzerung, 7 Verbesserte Sprungdüsen, 10 Double Heat Sinks


Es ist interessant, dass die Produktion des Shadow Hawks im Jihad ihren Höhepunkt erlebte. Zuvor gab es immer eine Schübe von neuen Varianten, aber nie die große Vielfalt, die wir anschließend im Jihad erlebten. Der 7CS ist eine Eigenproduktion von Comstar, die noch vor dem Beginn des Jihads basierend auf den Erfahrungen, die man seitdem mit dem 5M gesammelt hatte, vom Band lief.

Der Wechsel der Langstrecken-Lafette zu einem kleineren Kaliber war schon länger nötig, denn die Treffsicherheit wurde massiv durch die Integration von Artemis erhöht. Es ist auch das erste Mal überhaupt, dass diese Technolgie auf einem Shadow Hawk verwendet wurde. In Kombination mit dem verbesserten C3I Computer zeigte sich schnell, wie überlegen diese Kombination war. Vor allem bei den ECM-Systemen, die nun breitflächig Einzug gehalten haben.

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Shadow Hawk Artwork vom BattleTech Spiel von HBS



Die folgenden Modelle änderten nicht viel und waren meist nur kleine Variationen vom Original-Konzept. Der 7M brachte erstmals eine Light Gauss Rifle auf das Chassis, während Comstars Weiterentwicklung 11CS die Ballistikwaffe gegen eine Snub-Nose PPC tauschte, die in den urbanenen Schlachtfeldern effektiver war.

Das nächste Modell aus dem Haus Davion brachte die Light AC/5 an die Front, die mit Multi-Missile-Launcher kombiniert wurden. Auch wenn es nicht so wirkt, ist das wahrscheinlich eine der gefährlichsten Kombinationen. Die 2 Multi-Missile-Launcher verfügen über SRM und LRM-Munition und haben daher auch im Nahkampf eine extreme Durchschlagskraft. Ein C3 Slave und Targeting Computer sorgen auch dafür, dass die abgefeuerten Waffen treffen.

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Shadow Hawk 7CS Artwork aus dem Technical Readout: Project Phoenix



Haus Kurita hat in der Zwischenzeit ein neues Upgrade-Kit für ihren 2K produziert, der die verbliebenen Modelle mit neuen Waffen und Panzerung ausstattet. Die Heavy PPC und 1 Multi-Missile-Launcher sind besonders im Nahkampf gefährlich und die Double Heat Sinks sorgen dafür, dass der Mech auch nicht unter Hitzeproblemen leidet.

Die letzten zwei Varianten des Shadow Hawks sind in Reichen angesiedelt, die bisher noch keine eigene Shadow Hawk-Produktion hatten. Der 12C wird im Rasalhague Dominion für die KungsArmé gebaut und kopiert die Technologie und Erfahrung vom 11CS und 3K-Modell, jedoch mit einer XL 330 Fusion Engine. Es ist ein 96 KM/H schnelles Modell, das zwar nur noch mit 4 Sprungdüsen ausgerüstet ist, jedoch in seiner neuen Aufgabe als Flankierer voll aufgeht. Interessanterweise sind die Baupläne vom Draconis Kombinat lizensiert und 10 Prozent der Produktion wird an das DCMS geliefert - ein erster Versuch der Geisterbären die Beziehungen zu ihrem Nachbarn zu verbessern.

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Shadow Hawk 2H Promo Screenshot aus der Mechwarrior 5 Alpha



Die letzte Variante ist der 8L, eine Liao-Version mit einer Plasma Rifle und Variable Speed Medium Pulse Laser - und dem inzwischen üblichen Multi-Missile-Launcher. Guardian ECM und eine Beagle Active Probe erweitern das elektronische Paket massiv, während 7 verbesserte Sprungdüsen dem Mech so viel Freiheiten wie noch nie verleihen. Damit macht der Shadow Hawk fast dem Phoenix Hawk als Kommandozentrale für Scout-Kompanien Konkurrenz.

Quote

Helden-Varianten:

Shadow Hawk GD - The Gray Death - 3035+: 1 AC/10, 4 Medium Laser, 1 LRM5, 2 SRM2, XL Fusion-Engine für 86 KM/H, 10.5 Tonnen Standard-Panzerung, 3 Sprungdüsen, 13 Double Heat Sinks

Shadow Hawk 2H - Sandy - 3068: 1 Heavy PPC, 1 Light PPC, 1 TAG, 9.5 Tonnen Standard-Panzerung, 5 Sprungdüsen, 12 Double Heat Sinks


Es sollte nicht überraschen, dass der Shadow Hawk über seine lange Laufzeit einige berühmte Piloten hatte. Aber es sind nur wenige besondere Varianten entstanden, was etwas verwundert. The Gray Death ist lustigerweise ein Mech, der zwar von der Gray Death Legion gebaut wurde, aber nicht von den berühmten Piloten verwendet wurde. Der Tausch der Fusionengine für ein XL Modell erlaubte es, eine große AC/10 zu montieren und gleichzeitig noch zwei zusätzliche Medium Laser einzubauen.

Die Sandy-Variante ist eine interessante Eigenkonstruktion von Alexander "Sandy" Romanov, einem Kameraden des Bounty Hunters. Der Shadow Hawk nutzt nicht viele Veränderungen der neuen Technologie, sondern bringt lediglich ein neues Waffenpaket und Double Heat Sinks mit sich. Die beiden bekanntesten Piloten - Dechan Fraser und Grayson Death Carlyle - setzten beide aber nur das 2H Modell ein, wie es aus der Fabrik geliefert wurde.

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Shadow Hawk 2H Artwork von Mechwarrior Online



In Mechwarrior Online sehen wir deutlich mehr Varianten. Der Shadow Hawk ist wahrscheinlich eine der besten Chassis, die IS-Piloten zur Auswahl haben. Hoch liegende Hardpoints, gute spezialisierte Versionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten erlauben viele Schwerpunkte - ob nun bis zu 3 Autokanonen, SRM-Laser oder SRM-Ballistik Brawler, MRMs, PPC-Scharfschütze oder einfach als Gauss-Plattform - der Shadow Hawk hat viele interessante Builds in MWO. Leider ist das auch genau die Schwäche, denn fast alle Builds legen großen Wert auf die linke Schulter und die darin untergebrachten Waffen.

In den richtigen Händen ist der Shadow Hawk trotzdem einer der besten Mediums in Mechwarrior Online, auch wenn seine Nutzung etwas Erfahrung voraussetzt - denn mit etwas zuviel Schaden auf dem linken Seitentorso kann ein Match schon vorbei sein, bevor es richtig begonnen hat.

Fun Facts:
- Lang Industries war vor dem Bau des Shadow Hawks ein Hersteller für Aerospace-Jäger, wechselten jedoch nachdem der Markt durch das Erscheinen der BattleMechs einbrach
- Die erste Generation der Shadow Hawk 2H Mechs hatte einen Fehler, wo Myomermuskeln im Bein erhöhten Verschleiß ausgesetzt waren. Das führte zu einem Rückruf aller bisher ausgelieferten Modelle, konnte jedoch schnell behoben werden und störte den Erfolg des Chassis nicht
- Der Shadow Hawk 1R besaß zudem nicht immer zuverlässig arbeitende Sprungdüsen - auch wenn das Problem nur äußerst selten auftrat und nicht gelöst werden konnte, bevor das Modell durch seinen Nachfolger ersetzt wurde
- Der Shadow Hawk 2Hb wurde dem Dragon als neuer Mech in den royalen Regimentern vorgezogen, was zu langen Klagewellen seitens Luthien Armor Works führte - die erst durch den Ausbruch des Amaris-Bürgerkriegs beendet wurden
- Die Clan-Variante des Shadow Hawk 2H C ist nur eine äußerst simple Refit-Version die über 200 Jahre alte Single Heat Sinks einsetzt.
- Auf dem Papier mag der Shadow Hawk nur als Schweizer Taschenmesser erscheinen, aber seine Fähigkeit sich an jede Situation anzupassen wird hoch geschätzt. Dadurch besitzt der Shadow Hawk eine der besten Bilanzen aller mittelschweren BattleMechs
- Es gab in den Nachfolgekriegen Probleme, passende Panzerplatten an der Brust des Shadow Hawks anzubringen. Das sorgte für eine besonders schlimme Niederlage von Haus Steiner gegen Haus Marik auf dem Planeten Loric in 2971


Quellen:
Mech Factory (Android App)
masterunitlist.info (für Release-Daten)
Sarna.net
Camospecs.com

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#687 Karl Streiger

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Posted 08 May 2019 - 11:01 PM

Zum Thema fehlende upgrades - die Debatte hatten wir erst vor kurzen drüben auf bg.battletech.com. Vermutlich war es nicht notwengig weil Terran Hegemony / Star League Standard besser war als Häuser Standard.

Man sieht es z.B. beim Fluff des Thug dessen Tiegard ja als 10% kleiner beworben wird. Am Ende hatten Star League Mechs mit SHS eingebaute Cool Shots oder besseres Kühlmittel, die ACs waren etwas präziser und machten etwas mehr Schaden.

Zeuch halt das man in BT nicht abbilden kann wegen 2d6.

Zum SHD.... und den Piloten, interessant ist ja das Durant Carlyle auch den Dunk gefahren hat, den seine Stieftochter halbes Jahrhundert später kaputt reitet, hat der Mech das eigentlich überstanden?

Wurde das in "Thunder Rift" eigentlich erwähnt das Durant eigentlich den SHD fährt und nicht die fette Wespe?

Edited by Karl Streiger, 08 May 2019 - 11:07 PM.


#688 suum74

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Posted 09 May 2019 - 10:41 AM

View PostKarl Streiger, on 08 May 2019 - 11:01 PM, said:

Wurde das in "Thunder Rift" eigentlich erwähnt das Durant eigentlich den SHD fährt und nicht die fette Wespe?

In Thunder Rift steht doch, daß der Shadow Hawk von Ernest Haupt gesteuert wurde und Durant eben den P-Hawk, von dem auch als "Feuerfalken des Hauptmanns" gesprochen wird oder "dem BefehlsMech der Einheit montiert, einer 45 Tonnen schweren, von Treffern gezeichneten und unzählige Male wieder zusammengeflickten Kampfmaschine".
"Ernest Haupt war der Pilot der zweiten Maschine ihrer Lanze. Der Leutnant trug seine blaubesetzte graue Ausgehuniform, und die Sorge lag auf seinen Schultern wie ein schwerer Mantel. Normalerweise hätte er jetzt im Pilotensessel des 55 Tonnen schweren Dunkelfalke gesessen, der momentan hilflos im Wartungshangar lag."

Seine Schwiegertochter Lori Kalmar übernimmt den DKF ja schon am Ende von "Der Preis des Ruhms" und muß ihn schlußendlich in Band 32 Operation Excalibur im Gefecht aufgeben. Die dort als "Chefin" bezeichnete Maschine wird anschließend als Verlust geführt und ist also dann wohl endgültig hinüber. Kalmar steigt dann auf einen ErsatzMech der Legion um, einem Zeus.

Edited by suum74, 09 May 2019 - 11:02 AM.


#689 JaidenHaze

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Posted 14 May 2019 - 07:21 AM

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Eisenfaust 2 Artwork aus dem Experimental Technical Readout: Primitives, Volume 3 (2012)



Eisenfaust

Mit dem Eisenfaust betreten wir eine ganz besondere Nische von BattleMechs. Es gibt viele Maschinen die ihre Geschwindigkeit gegen zusätzliche Waffen tauschen - der Blackjack ist als 45 Tonnen Mech ein perfektes Beispiel. Aber er war nicht der Erste. Diese Ehre gebührt dem Eisenfaust, einer der frühsten lyranischen Eigenentwicklungen, die wahrscheinlich zurecht über 550 Jahre ohne Upgrade in den Archiven verstaubte.

Der Eisenfaust war der dritte BattleMech, der von den Lyranern bei auf Hesperus II durch das Coventry Defense Conglomerate entwickelt wurde und als "Siege Unit" sollte er deren große Wurf werden. Die Entwicklung früher lyranischer Mechs wurde anfangs durch wenige Vorschriften seitens des Staates beflügelt und sorgte für eine Explosion in unterschiedlichen Mechs, die zB in dem Commando und Ymir mündeten. Doch die Limitierungen der primitiven Technik sorgten dafür, dass der 45 Tonnen schwere Eisenfaust in fast allen Kategorien harte Kompromisse eingehen musste und die Generäle der Lyraner sorgten mit ihren Einmischungen dafür, dass das Projekt immer wieder verzögert wurde.

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Eisenfaust EFT-7X Miniatur in den Farben der 7th Donegal Guards (Steiner)



Über den ersten Prototypen ist nichts bekannt, außer das er mal als Konzept existierte. Der erste - in physischer Form - hergestellte Eisenfaust trägt die Nummer 2. In 2471 nach über 9 Jahren Entwicklungszeit vorgestellt, war er noch vollständig mit primitiver Ausrüstung gebaut, die eine extrem kleine 110 Primitive Fusion Engine nötig machte. Mit nur 32 KM/H Höchstgeschwindigkeit war der Eisenfaust quasi der UrbanMech seiner Zeit, dafür jedoch mit mehr Waffen.

Der Eisenfaust 2 nutzte 1 Autokanone vom Kaliber 10, die mit 1 Large Laser und 2 Medium Laser kombiniert wurde. Das ist eine phänomenale Schlagkraft für ein Chassis, dass so leicht ist. Vor allem wenn man es mit den anderen BattleMechs der Zeit vergleicht. 10 Tonnen Primitiver Panzerung sind nicht viel, aber sie bieten genug Schutz um das Magazin der AC/10 zu leeren. Die 10 Single Heat Sinks sind leider etwas zu schwach, um die ganze Hitze des Chassis ableiten zu können. Dafür wären 17 Stück notwendig, aber mit passender Feuerkontrolle kann der Pilot viel Chaos anrichten.

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Logo von Defiance Industries aus dem Handbook: House Steiner (2004)



Aber leider hielten schwache Leistungen in den Testläufen den Mech davon ab, in großen Stückzahlen bestellt zu werden. Das Projekt wurde vom CDC abgelegt aber die interne Politik der lyranischen Generäle sorgte dafür, dass das Projekt alle 10 Jahre erneut aufgegriffen wurde, nur um wenige Monate erneut später zu den Akten gelegt zu werden. CDC war es damals egal, Sie erhielten ihr Budget trotzdem.

In 2512 wurde der Eisenfaust erneut von einer Gruppe neuer Generäle aufgegriffen, diesmal bestand jedoch dank der neuen - nun gebäuchlichen Standard-Ausrüstung - eine realistische Chance, das originale Konzept umzusetzen. Die Fusionengine wurde von der 110 Primitive auf eine 135 Fusion Engine geupgraded, was die Höchstgeschwindigkeit um satte 66% auf 54 KM/H anhob. Auch der Panzerschutz wurde um mehr als 50% durch den Einsatz von Diamandfasern in den Keramik-Schichten der Keramik-Stahl-Verbundpanzerung angehoben.

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Eisenfaust in den Farben der 1st Royal Guards RCT (Steiner)



Es wurden insgesamt acht Modelle gebaut, die jedoch dank interner Politik-Spielchen der Generäle nie das Schlachtfeld außerhalb von Hesperus II sahen. Die acht Eisenfaust-Mechs dienten in der lokalen Sicherheitsstreitkraft des CDC und später Defiance Industries, die als Gemeinschaftsprojekt der Terran Hegemony und vom lyranischen Staat aus mehreren Rüstungsfirmen in 2577 gegründet wurden. Nach mehreren Jahrzehnten in der Miliz wurden alle acht Eisenfaust-Mechs jedoch außer Dienst gestellt und in Mount Myoo gebracht, wo sie fortan als Testbett für neue und verbesserten Waffen dienten.

In der Kapazität dienten sie auch noch fast 500 Jahre später, als im Jahr 3068 die sechzehnte Schlacht um Hesperus II anfing. In den folgenden 2 Jahren warf Word of Blake mehr und mehr Material nach Hesperus II, bis die Verteidiger dann endlich ihre Niederlage eingestehen mussten. 3070 wurde die nun als Mount Defiance in der Myoo Bergkette bekannte Anlage übernommen und blieb bis 3074 fest in den Händen der Blakisten, die erst dann eine vereinte Koaliation aus Truppen von Skye, Comstar und Clan Wolf unter der Führung von Devlin Stone gegen sich hatten.

Quote

Eisenfaust EFT-2 - 2471: 1 AC/10, 1 Large Laser, 2 Medium Laser, 110 Primitive Engine für 32 KM/H, 10.0t Primitive Armor, 10 Single Heat Sinks

Eisenfaust EFT-4J - 2515: 1 AC/10, 1 Large Laser, 2 Medium Laser, 135 Fusion Engine für 56 KM/H, 10.0t Standard Armor, 10 Single Heat Sinks

Eisenfaust EFT-7X - 3076: 1 Plasma Rifle, 1 ER Large Laser, 2 Medium Pulse Laser, 1 ER Small Laser, 180 XL Fusion Engine für 64 KM/H, 9.5t Standard Armor, 15 Double Heat Sinks

Eisenfaust EFT-8X - 3080: 1 Binary Laser Cannon, 3 Medium Variable Speed Pulse Laser, 180 XL Fusion Engine für 64 KM/H, 9.5t Standard Armor, 15 Double Heat Sinks


Es dauerte Monate die drei Divisionen von WoB zu besiegen, aber man war noch vor Jahresende erfolgreich. In einer letzten Verzweiflungstat sabotierten die Blakisten die Produktionsstraßen der Battle Hawk, Sentinel, Cobra, Gunslinger, Fafnir und Banshee Mechs, was den Sieg hohl machte. Der lyranische Staat nahm jedoch die Brieftasche in die Hand und erlaubte es Defiance Industries eine ganze Reihe von alten Produktionsstraßen zu reaktivieren. Insgesamt waren es fünf Stück und eine davon war die alte Eisenfaust-Straße, auf der die 8 4J Mechs gebaut wurden - über 550 Jahre zuvor.

Die letzten verbliebenen Exemplare des 4J wurde in 3074 von einem Team von Ingenieuren überholt und mit neuster Technologie ausgestattet. Eine 180 XL Fusion-Engine erhöhte die Geschwindigkeit auf 64 KM/H, während bei den Waffen die AC/10 eingemottet und mit 1 Plasma Rifle ersetzt wurde. Die Plasma Rifle nutzt ein mit Lasern ultrahocherhitztes Plasmaschaum, der bis zu 450 Meter weit geschleudert werden kann und nicht nur den gleichen Schaden wie eine AC/10 anrichten kann, sondern auch noch gleichzeitig an zB. Mechs signifikante Hitze produziert.

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Eisenfaust 7X Artwork aus dem Technical Readout: 3085 (2010)



Auf Einheiten die nur wenig Hitze ableiten können, wie Panzer, ProtoMechs oder BattleArmor, wirkt die Plasma Rifle genau so verherrend wie der Beschuss mit einer AC/20. Nicht durch massive Panzerung geschützte Gegner werden in dem Plasma wie Butter in einem Ofen einfach zerlaufen, während selbst die schwerste Panzerung langsam aber sicher zerkocht wird. Es ist eine schreckliche Waffe, die dank des geringen Gewichts von nur 8 Tonnen perfekt für den Eisenfaust geeignet ist.

Ergänzt wird das Arsenal von 1 ER Large Laser, 2 Medium Pulse Laser und 1 ER Small Laser, die selbst nachdem die 2 Tonnen Plasma Rifle Munition verbraucht sind, noch eine solide Schlagkraft für einen so leichten Mech aufweisen. 9.5 Tonnen Standard-Panzerung sind ein solider Schutz und ganze 15 Double Heat Sinks sind mehr als genug, um in keine Hitzeprobleme zu kommen. Der Eisenfaust 7X lief noch in 3076 nach weniger als 18 Monaten Entwicklungszeit vom Band und war eine willkommene Verstärkung der Koaliationstruppen beim Sturm auf den Kern des Word of Blake Protectorate.

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Eisenfaust 5S 'Scion' Miniatur des Mechwarrior Dark Age Tabletops
Variante ist nicht Teil der MasterUnitList und daher derzeit nicht Teil vom "Kanon"



Nach dem der Jihad beendet war, sollte der Eisenfaust seine Eigenschaft als Testbett für Defiance-Waffen nicht verlieren. Mit dem 8X erprobte man den Einsatz einer Binary Laser Cannon und 3 Medium Variable Speed Pulse Lasers, die jedoch noch nicht zu einer Massenproduktion vorangeschritten ist.

Für Mechwarrior Online wäre der Eisenfaust ein äußerst interessanter Mech, denn dank des kompakten Äußeren wäre er trotz seiner geringen Geschwindigkeit ein gefährlicher Gegner - ähnliche defensive Boni wie der UrbanMech vorausgesetzt. Mit seinem Mix aus großen Ballistik- und Energiewaffen ist er all das, was der UrbanMech gerne wäre, auch wenn man für das Jihad-Modell des 7X mit 5.844 Millionen CBills etwas tiefer in die Tasche greifen müsste - XL Engines sind halt teuer.

Problematisch ist hier nur, dass der Eisenfaust keinerlei andere Technik besitzt. Sprungdüsen, ECM, MASC oder andere Technologien wie Triple Strenght Mymomer sucht man hier vergebens. Aber sein gewaltiges Waffen-Loadout und solide Panzerung erlaubt es ihm, selbst deutlich schwerere Feinde anzugehen und am Ende siegreich aus dem Duell hervorzugehen.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
masterunitlist.info (für Release-Daten)
Sarna.net
Camospecs.com

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Eisenfaust 7X in den Farben der Republic Standing Guard (Republik der Sphäre)


Edited by JaidenHaze, 14 May 2019 - 07:21 AM.


#690 JaidenHaze

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Posted 21 May 2019 - 08:49 AM

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Phoenix in Mountain-Tarnfarben



Phoenix

Wir nähern uns langsam dem Ende der ersten Generation von BattleMechs. Die meisten der neugebauten Mechs, die ich noch nicht behandelt hatte, sind schon direkt mit heutiger Standard-BattleMech-Ausrüstung und Technologie gebaut, was diese im Vergleich zu ihren primitiven Kameraden zur zweiten Generation der BattleMechs macht. Heute habe ich jedoch noch einen der letzten wichtigen Mechs der ersten Ära - den Phoenix - den ersten eigenen Mech der Rim World Republic.

Die Geschichte des Mechs fängt aber nicht bei dem Beginn seiner Entwicklung an, sondern viele Jahre vorher. Mit Operation PROMETHEUS haben die Lyraner die BattleMech-Technologie im Februar 2455 von den terranischen Fabriken auf Hesperus II gestohlen. Als erste Nation außerhalb der Terran Hegemony besaßen die Lyraner einen großen Vorteil - aber der blieb nicht von langer Dauer. Haus Davion erhielt die Pläne durch Handel und Haus Kurita konnte auch nur wenige Jahre darauf an die Pläne kommen, gefolgt von Haus Marik und ihrer Serie von Rückschlägen bei der BattleMech-Entwicklung. Die Rim World Republic war im Rücken von Haus Steiner angesiedelt, jedoch im Gegensatz zu den anderen Häusern schon fast freundschaftlich.

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Phoenix in den Farben der Regional Defense Force 1 (Hanseatic League)



Die Republic unter der Führung von Heather Durant war eine relativ kleine Nation die viele Handels- und Friedensverträge mit den umliegenden Nationen und der Terran Hegemony besaß. Mit Haus Steiner ging diese Offenheit sogar so weit, dass beide Geheimdienste miteinander gemeinsam arbeiteten und Daten austauschten. Trotzdem war es nur eine Frage der Zeit bis andere Nationen die Technologie erhalten sollten und daher entschloss sich Archon Alistar Marsden Steiner die Baupläne für Mechs der Republic zu verkaufen.

Heather Durant nahm in 2461 an und die Republic startete nur wenige Jahre später begann die Produktion des Mackie. Aber in der Terran Hegemony liefen bereits die ersten neuen BattleMechs vom Band, kleiner, wendiger und vor allem billiger. In der Republic starteten daher die Rufe nach einer Eigenentwicklung und der Phoenix war das erste Projekt, der nach fast einem Jahrzehnt Entwicklung vom Band lief.

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Phoenix in den Farben der Regional Defense Force 3 (Hanseatic League)



Der 50 Tonnen schwere Mech ist keine Kopie des Griffin, der zum damaligen Zeitpunkt einen 60 Tonnen schweren Mech war, aber er folgte einer ähnlichen Design-Philosophie. Der Frontlinien-Mech sollte auf jeder Entfernung Gegner angreifen können und die idealste Kombination dafür waren eine Partikelprojektorkanone, die auf langen Distanzen hervorragenden Schaden anrichten konnte, und im Nahkampf mit 2 Kurzstrecken-Raketenwerfern, die jeweils über 4 Abschussrohre verfügen.

Mit 8.5 Tonnen primitiver Panzerung war der Mech nicht gut gepanzert, aber es war ausreichend für seine Rolle. 64 KM/H lagen voll im Soll seiner Klasse und mit den neu entwickelten Sprungdüsen war der Phoenix einer der ersten Mechs außerhalb der Terran Hegemony, die eine derartige Technik einsetzen. Die Entwicklung dauerte lange, alleine der Einbau von Sprungdüsen verzögerte den Start des Phoenix über 4 Jahre. Das ist nichts Ungewöhnliches, auch bei der Wasp dauerte es über ein Jahrzehnt bis die Probleme aus dem Weg geschafft waren.

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Phoenix Artwork aus dem Technical Readout: 3075 (2008)



Der durch Heather Durant in Auftrag gegebene Phoenix verzögerte sich leider so lange, dass Sie in der Zwischenzeit inderlos verstarb. An ihren Platz trat eine Frau, die auf den ersten Blick nichts mit ihr zu tun hatte. Terens Amaris war die Frau von David Chi Wong, der Botschafter der Terran Hegemony. Ihren Aufstieg verdankte Terens aller Wahrscheinlichkeit nach einer langen Affäre mit Heather Durant, die jedoch zu ihren Lebzeiten nie an die Öffentlichkeit drang. Amaris war selbst eine Geheimdienstagentin der Terran Hegemony mit engen Bindungen zu Director-General Jacob Cameron. Ihre Untersuchung eines Mordanschlags auf Cameron sicherte ihrem Mann den Botschafter-Titel, ihren Aufstieg an die Spitze der Republic und legte den Grundstein für ihre Linie. Aber zum damaligen Zeitpunkt war das Verhältnis der Hegemony und der Republic sehr freundschaftlich, die Republic galt allgemein als Protektorat der Hegemony.

Eine der ersten Amtshandlungen von Terens war es, einige Kernpersönlichkeiten im Phoenix-Projekt zu tauschen und leitete eine große Menge an Ressourcen in die Entwicklung des Phoenix um. Oft zum Nachteil anderer Rüstungsprojekte. Knapp ein Jahr später waren die Probleme beseitigt und der erste Phoenix lief vom Band. Und er überzeugte sofort. Auch wenn die primitive Technik ihn etwas zurück hielt, war es absolut erstaunlich das nur 2 Jahre nach der Konförderation Capella und 3 Jahre nach dem Hector, dem ersten in großen Stückzahlen gebauten Mech der Liga Freier Welten, eine kleine Nation wie die Rim World Republic ein derart soliden Mech auf den Markt bringen konnte.

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Phoenix in Mountain-Tarnfarben



Erste Verbesserungsvorschläge dauerten nicht lange und mit der Einführung von Standard-BattleMech Technologie konnte man sogar viele davon umsetzen. Der Phoenix 3R war für die nächsten 200 Jahre dauerhaft in Produktion und Einsatz, auch wenn sich seine Schwächen im Reunification War ab 2577-2597 deutlich zeigten. Der 3R war dennoch ein solider Kämpfer - dank seiner auf 86 KM/H erhöhten Spitzengeschwindigkeit und zusätzlichen Sprungdüsen war er ein äußerst solider Mech, auch wenn ihm die Stehkraft seiner größeren Kameraden fehlte.

Quote

Phoenix PX-1R - 2474: 1 PPC, 2 SRM4, Primitive Engine für 64 KM/H, 4 Sprungdüsen für 120 Meter Reichweite, Primitives Cockpit, 8.5t Primitive Panzerung, 12 Single Heat Sinks

Phoenix PX-3R - 2520: 1 PPC, 2 SRM2, Standard-Engine für 86 KM/H, 5 Sprungdüsen für 150 Meter Reichweite, 9.0t Standard-Panzerung, 14 Single Heat Sinks

Phoenix PX-4R - 2581: 1 AC/10, 2 SRM2, Standard-Engine für 86 KM/H, 5 Sprungdüsen für 150 Meter Reichweite, 9.5t Standard-Panzerung, 10 Single Heat Sinks


Die neue 3R Variante war, trotz ihrer verringerten Feuerkraft im Nahbereich, trotzdem eine starke Verbesserung zum Originalmodell. Die höhere Geschwindigkeit war großartig und mit nun 5 Sprungdüsen wagte man in der Rim World Army etwas, das andere Staaten noch lange nicht probierten - Combat Drops - von Dropships. Diese Taktiken stammten aus der Terran Hegemony und waren die große Revolution in der Kriegsführung. Und das durch Terens Amaris etablierte Motto "Qualität über Quantität" für die Rim World Army machte sich endlich bezahlt.

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Phoenix in den Farben der Regional Defense Force 1 (Hanseatic League)



Nach seinem erfolgreichen Debüt als Standard-BattleMech leistete er auch in Angesicht der starken Gegenwehr der neugegründeten Star League im Reunification War gute Dienste, auch wenn die Stolz Harbinger 2 PPC noch immer ab und an Probleme machte. Seit dem ersten Modell hatte die in der Republic gebaute PPC Probleme mit der Schildung und obwohl die Fälle mit dem zweiten Modell deutlich sanken, drängten die Offiziere nach einem Ersatz. Das Modell 4R sollte dieser Ersatz werden, jedoch war er nie erfolgreich.

Der 4R tauschte nicht nur die PPC, sondern auch 1 SRM2 Werfer und 4 Heat Sinks gegen 1 AC/10 ein. Probleme bei der Munitionszuführung sorgten jedoch schnell dafür, dass der Mech extrem unbeliebt war. 4 Jahre nach Start des Reunification Wars eingeführt, baute man noch vor dem ersten Feldtest einen ganzen Produktionslauf und entdeckte erst dann - zum Entsetzen aller - das die Munitionszuführung nicht zu retten ist. Es war ein absolutes Debakel. Die Straßen schalteten anschließend wieder auf den Bau des 3Rs um, aber selbst das konnte die RWR nicht helfen - die Übermacht der lyranischen und Sternenbund-Streitkräfte war viel zu groß.

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Phoenix in den Farben der Regional Defense Force 3 (Hanseatic League)



Für Mechwarrior Online ist ein derartiger Mech natürlich vollkommen überflüssig. Wir haben mehr als genug 50 Tonnen Mechs und seine Bewaffnung ist alles andere als Besonders - zumindest im heutigen Zeitalter. Es gibt einen Grund warum der Mech im Amaris-Bürgerkrieg vollkommen vernichtet wurde und nicht mehr existiert. Als 50 Tonnen Mech mit Sprungdüsen, 1 Energiewaffe im Arm und einigen Raketen-Waffen im Torso wäre es wirklich nur ein leichterer Griffin.

Aber mit der Kombination aus zB. mehreren SRM oder LRM-Werfern kann man trotzdem einen interessanten Mech bauen während das flexible Mechlab auch 2 PPC-Builds ermöglichen könnte - wenn die Hardpoints etwas erweitert werden. Das ist jedoch kein wirkliches Alleinstellungsmerkmal - jeder Mech in der Gewichtsklasse kann das.

Damit bleibt quasi nur noch die äußere Siluette, die zumindest von vorne sehr breit gebaut ist. Das spricht für ein breites flaches Profil, aber das ist gleichzeitig zusätzliche Trefferfläche und eigentlich - für MWO - ein recht großer Nachteil. Manchen Nationen im Universum ist das aber egal. Auch wenn der Phoenix in der Inneren Sphäre ausgestorben ist, nutzt die weit entfernte Hanseatic League den Phoenix als einen der Kerne für ihre Armee.


Quellen:
Mech Factory (Android App)
masterunitlist.info (für Release-Daten)
Sarna.net
Camospecs.com

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